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»Streck deinen Arm aus«, sagte Voldemort träge.
»Oh, Herr… ich danke Euch, Herr…«
Er schob den blutigen Stumpf unter seinem Körper hervor, doch Voldemort lachte nur.»Den anderen Arm, Wurmschwanz.«
»Herr, bitte… bitte…«
Voldemort bückte sich und zog Wurmschwanz' linken Arm unter ihm hervor; da
»Es ist wieder da«, sagte er leise,»sie werden es alle bemerkt haben… und jetzt werden wir sehen… jetzt werden wir erfahren…«
Er drückte seinen langen weißen Zeigefinger auf das Brandmal an Wurmschwanz' Arm.
Erneut loderte ein bre
Mit einem Ausdruck grausamer Genugtuung richtete sich Voldemort auf, warf den Kopf zurück und blickte auf dem dunklen Friedhof umher.
»Wie viele werden wohl den Mut haben zurückzukehren, we
Er bega
»Harry Potter, du stehst auf den sterblichen Überresten meines Vaters«, zischte er leise.»Ein Muggel und ein Tor… deiner lieben Mutter sehr ähnlich. Doch beide waren sie von Nutzen, nicht wahr? Deine Mutter starb, um dich, ihr Kind, zu schützen… und ich tötete meinen Vater, doch sieh nur, wie nützlich er sich noch im Tod erwiesen hat…«
Erneut lachte Voldemort auf. Er schritt auf und ab, wachsame Blicke über den Friedhof werfend, und die Schlange zog ihre Kreise im Gras.
»Siehst du das Haus dort oben auf dem Hügel, Potter? Dort lebte mein Vater. Meine Mutter, eine Hexe, die hier in diesem Dorf lebte, verliebte sich in ihn. Doch er verließ sie, als sie ihm sagte, was sie war… er mochte keine Zauberei, mein Vater…
Er ließ sie im Stich und kehrte zu seinen Muggeleltern zurück, noch bevor ich überhaupt geboren war, Potter, und sie starb bei meiner Geburt, so daß man mich in einem Waisenhaus der Muggel großzog… doch ich schwor mir, ihn zu finden… ich rächte mich an ihm, an diesem Dummkopf, der mir seinen Namen gab… Tom Riddle…«
Noch immer schritt er auf und ab und die roten Augen huschten von Grab zu Grab.
»Höre, wie ich noch einmal die Geschichte meiner Familie durchlebe…«, sagte er leise.»Aber ich werde nicht noch rührselig werden… Doch sieh, Harry! Meine wahre Familie kehrt zurück…«
Plötzlich war die Luft erfüllt vom Rascheln und Rauschen vieler Umhänge. Zwischen den Gräbern, hinter der Eibe, tief in den Schatten, apparierten Zauberer. Alle waren maskiert und trugen Kapuzen. Und einer nach dem anderen kam auf sie zu… langsam, vorsichtig, als würden sie ihren Augen kaumtrauen. Voldemort stand schweigend da und erwartete sie. Da
»Herr… Herr…«, murmelte er.
Die Todesser hinter ihm taten es ihm nach; einer nach dem anderen näherte sich Voldemort auf Knien und küßte ihm den Umhang, wich da
»Willkommen, Todesser«, sagte Voldemort leise.»Vierzehn Jahre… vierzehn Jahre seit unserer letzten Zusammenkunft… so sind wir de
Er reckte sein schreckliches Gesicht in die Luft und schnüffelte und seine schlitzartigen Nüstern weiteten sich.
»Ich rieche Schuld«, sagte er.»Der Gestank von Schuld liegt in der Luft.«
Erneut lief ein Schaudern durch den Kreis, als ob jeder der Versammelten sich danach sehnte, doch es nicht wagte, vor ihm zurückzuweichen.
»Ich sehe euch hier versammelt, gesund und unversehrt, auf der Höhe eurer Zauberkraft – welch promptes Erscheinen! -, und ich frage mich… warum ist diese Bande von Zauberern ihrem Herrn, dem sie ewige Treue geschworen hatte, nie zu Hilfe geeilt?«
Keiner sprach. Keiner rührte sich außer Wurmschwanz, der schluchzend über seinen Arm gebeugt auf der Erde lag.
»Und ich antworte mir selbst«, flüsterte Voldemort.»Sie müssen geglaubt haben, ich sei gebrochen, sie glaubten, ich sei vernichtet. Sie schlichen sich wieder unter meine Feinde und verkündeten, sie seien unschuldig, sie hätten nichts gewußt, sie seien meinem Zauber unterworfen gewesen…
Und da
Und ich sage mir, vielleicht glaubten sie, eine noch größere Macht kö
Bei der Erwähnung von Dumbledores Namen lief ein nervöses Zittern durch den Kreis, einige bega
Voldemort achtete nicht auf sie.»Es ist eine Enttäuschung für mich… ich beke
Plötzlich brach einer der Mä
»Herr!«, kreischte er.»Herr, vergib mir! Vergib uns allen!«
Voldemort fing an zu lachen. Er richtete seinen Zauberstab auf ihn.»Crucio!«Der Todesser auf der Erde krümmte sich und schrie; Harry war sich sicher, daß der Lärm zu den Häusern in der Umgebung dringen würde… ruft die Polizei, dachte er verzweifelt… wen auch immer… tut irgendwas…
Voldemort hob des Zauberstab. Der gequälte Todesser lag ausgestreckt und nach Luft ringend auf der Erde.
»Steh auf, Avery«, sagte Voldemort leise.»Steh auf. Du bittest um Vergebung? Ich vergebe nicht. Ich vergesse nicht. Vierzehn lange Jahre… ich will vierzehn Jahre zurückbezahlt haben, bevor ich dir vergebe. Wurmschwanz hier hat bereits einen Teil seiner Schuld beglichen, nicht wahr, Wurmschwanz?«
Er sah auf Wurmschwanz hinab, der weiter schluchzte.
»Du bist zu mir zurückgekehrt, nicht aus Treue, sondern aus Angst vor deinen alten Freunden. Du verdienst diesen Schmerz, Wurmschwanz. Das weißt du doch?«
»Ja, Herr«, stöhnte Wurmschwanz,»bitte, Herr, bitte…«
»Doch hast du geholfen, mir meinen Körper wiederzugeben«, sagte Voldemort mit kaltem Blick auf den schluchzenden Wurmschwanz am Boden.»So wertlos und verräterisch du auch bist, du hast mir geholfen… und Lord Voldemort belohnt seine Helfer…«
Voldemort hob den Zauberstab und ließ ihn durch die Luft wirbeln. Es schien, als würde die Spitze eine leuchtende Schliere aus geschmolzenem Silber hinter sich lassen. Einen Moment lang noch formlos, verschlang sie sich und nahm da