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»War er nicht ein Richter?«, sagte Krum und starrte Mr Crouch mit großen Augen an.»Ist er nicht aus eure Ministerium?«

Harry nickte, zögerte einen Moment lang, da

»… und we

»Mr Crouch?«, sagte Harry behutsam.

»… und schicken Sie eine weitere Eule an Madame Maxime, de

»Mr Crouch?«, sagte Harry laut.»Was ist mit Ihnen?«

Crouchs Augen rollten in ihren Höhlen. Harry sah sich nach Krum um, der ihm zwischen die Bäume gefolgt war und mit alarmiertem Blick auf Mr Crouch hinuntersah.

»Was fehlt ihm de

»Keine Ahnung«, murmelte Harry.»Hör zu, du gehst am besten jemanden holen -«

»Dumbledore!«, keuchte Mr Crouch. Er streckte die Hand aus, packte Harrys Umhang und zog ihn zu sich her, aber seine Augen stierten immer noch über Harrys Kopf hinweg.»Ich muß… Dumbledore… sprechen…«

»Gut«, sagte Harry,»we

»Ich hab… Dummheit… gemacht«, hauchte Mr Crouch. Er machte den Eindruck eines vollkommen Wahnsi

»Stehen Sie auf, Mr Crouch«, sagte Harry laut und deutlich.»Stehen Sie auf, ich bringe Sie zu Dumbledore!«

Mr Crouchs Blick kippte in Harrys Richtung.

»Wer… du?«, wisperte er.

»Ich bin ein Schüler aus dem Schloß«, sagte Harry und sah sich Hilfe suchend nach Krum um, doch Krum, offenbar höchst nervös, hielt sich im Schatten.

»Du bist nicht… seiner?«, flüsterte Crouch, und der Unterkiefer fiel ihm herab.

»Nein«, sagte Harry ohne die geringste Ahnung, wovon Crouch überhaupt redete.

»Dumbledores?«

»Ja, stimmt«, sagte Harry.

Crouch zog ihn näher an sein Gesicht; Harry versuchte Crouchs Klammergriff an seinem Umhang zu lockern, doch er war zu kräftig.

»Warne… Dumbledore…«

»Ich hole Dumbledore, we

»Danke, Weatherby, und we

»Du bleibst hier bei ihm!«, sagte Harry zu Krum gewandt.»Ich hole Dumbledore, das geht schneller, weil ich weiß, wo sein Büro ist -«

»Er ist wahnsi

»Paß kurz auf ihn auf«, sagte Harry und hatte sich schon halb erhoben, doch das schien einen erneuten plötzlichen Wandel in Mr Crouchs Gedanken auszulösen; er schlang den Arm fest um Harrys Knie und zog ihn wieder zu Boden.

»Laß… mich… nicht allein!«, flüsterte er, und wieder traten ihm die Augen aus den Höhlen.»Ich… bin entkommen… muß es Dumbledore… sagen… warnen… meine Schuld… alles meine Schuld… Bertha… tot… alles meine Schuld… mein Sohn… meine Schuld… sag Dumbledore… Harry Potter… der dunkle Lord… stärker… Harry Potter…«

»Ich hol Dumbledore, we

Krum trat mit äußerst widerwilliger Miene näher und hockte sich neben Mr Crouch auf die Erde.

»Paß einfach auf, daß er hier liegen bleibt«, sagte Harry und befreite sich aus Mr Crouchs Umklammerung.»Ich komm gleich mit Dumbledore zurück.«

»Beeil dich, ja!?«, rief Krum ihm vom Waldrand aus nach, als Harry losspurtete und über das dunkle Schloßgelände davonjagte. Kein Mensch war zu sehen; Bagman, Cedric und Fleur waren verschwunden. Harry ra

Fünf Minuten später stürzte er auf einen steinernen Wasserspeier in der Mitte eines verlassenen Korridors zu.

»Scherbert Zitrone!«, japste er ihm entgegen.

Dies war das Paßwort für die verborgene Treppe zu Dumbledores Büro – zumindest hatte es vor zwei Jahren noch so gelautet. Doch offenbar war das Paßwort geändert worden, de

»Beweg dich!«, schrie ihn Harry an.»Mach schon!«

Doch in Hogwarts hatte sich noch nie etwas bewegt, nur weil er es angeschrien hatte; er wußte, daß es nichts nützte. Er spähte nach links und rechts den dunklen Korridor entlang. Vielleicht war Dumbledore im Lehrerzimmer? Er bega

»POTTER!«

Harry geriet ins Schlittern, blieb stehen und drehte sich um.

Aus einem verborgenen Treppenaufgang hinter dem steinernem Wasserspeier war Snape herausgekommen. Während sich die Öffnung in der Wand hinter ihm schloß, winkte er Harry zu sich her.»Was tust du hier, Potter?«

»Ich muß Professor Dumbledore sprechen!«, sagte Harry, ra

»Was soll der Unsi

»Mr Crouch!«, rief Harry.»Aus dem Ministerium! Er ist krank oder so was – er ist im Wald, er will Dumbledore sehen! Geben Sie mir doch das Paßwort nach oben -«

»Der Direktor ist beschäftigt, Potter«, sagte Snape, und sein dü

»Ich muß es Dumbledore sagen!«, schrie Harry.

»Hast du mich nicht verstanden, Potter?«

Harry spürte, daß Snape es in tiefen Zügen genoß, Harry in all seiner Panik genau das zu verweigern, was er brauchte.

»Hören Sie«, sagte Harry zornig,»Crouch geht es nicht gut – er – ist nicht richtig beisammen – er will – vor etwas warnen -«

Die steinerne Wand hinter Snape teilte sich. In der Öffnung stand Dumbledore in seinem langen grünen Umhang und mit belustigt neugieriger Miene.

»Gibt es ein Problem?«, sagte er und sah abwechselnd Harry und Snape an.

»Professor!«, sagte Harry und duckte sich an Snape vorbei, bevor dieser den Mund aufmachen ko

Harry hätte erwartet, daß Dumbledore erst einmal Fragen stellen würde, doch zu seiner Erleichterung tat er nichts dergleichen.»Bring mich dorthin«, sagte er prompt und rauschte hinter Harry den Korridor entlang, während Snape am Wasserspeier stehen blieb und einen bislang unerreicht garstigen Anblick bot.

»Was hat Mr Crouch gesagt, Harry?«, fragte Dumbledore, während sie hastig die Marmortreppe hinunterstiegen.

»Er meinte, er wolle Sie warnen… er habe etwas Schreckliches getan… hat was von seinem Sohn gesagt… und Bertha Jorkins… und – und Voldemort… etwas von wegen Voldemort würde stärker werden…«