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»Doch«, sagte Ron mit dem Mund voll Karamellkrem.»Aber nur wegen der Rezepte.«
Hermine betrachtete traurig ihr kleines Ei.
»Willst du nicht wissen, was Percy geschrieben hat?«,fragte Harry eilig. Percys Brief war knapp und in gereiztem Ton gehalten.
Wie ich dem Tagespropheten andauernd mitteile, gö
We
»Sie gehen heute Abend um neun hinunter zum Quidditch-Feld, Potter«, verkündete sie ihm.»Dort wird Mr Bagman allen Champions die dritte Aufgabe erläutern.«
Und so ließ Harry um halb neun Ron und Hermine im Gryffindor-Turm zurück und ging nach unten. Er durchquerte gerade die Eingangshalle, als Cedric vom Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs hochkam.
»Was, schätzt du, kommt diesmal dran?«, fragte er Harry, während sie zusammen die Steintreppe hinunter und in die bewölkte Nacht hinausgingen.»Fleur quasselt ständig von unterirdischen Gängen und glaubt, wir müßten einen Schatz finden.«
»Das wär ja gar nicht so übel«, sagte Harry, de
Sie liefen den Rasenabhang zum Quidditch-Stadion hinunter und nahmen einen schmalen Durchgang zwischen den Tribünen hinaus aufs Feld.
»Was haben sie damit angestellt?«, sagte Cedric entrüstet und blieb wie angewurzelt stehen.
Das Quidditch-Feld war keine ebene Rasenfläche mehr. Es sah aus, als hätte jemand lange, niedrige Mauern darüber gezogen, die sich kreuz und quer und in engen Windungen über das ganze Feld erstreckten.
»Das sind Hecken!«, sagte Harry und beugte sich vor, um eine der Pflanzen unter die Lupe zu nehmen.
»Hallo, ihr da!«, rief eine fröhliche Stimme.
Ludo Bagman stand mit Krum und Fleur in der Mitte des Feldes. Harry und Cedric kletterten über die Hecken zu ihnen hinüber. Fleur strahlte Harry entgegen. Seit er ihre Schwester aus dem See gezogen hatte, war sie ihm gegenüber völlig verändert.
»Nun, was haltet ihr davon?«, sagte Bagman launig, als Harry und Cedric über die letzte Hecke gestiegen und bei den dreien angelangt waren.»Die wachsen doch ganz hübsch? Noch einen Monat und Hagrid hat sie sieben Meter hochgezogen. Und macht euch keine Sorgen«, fügte er grinsend hinzu, als er die nicht allzu glücklichen Mienen Harrys und Cedrics sah,»ihr bekommt euer Quidditch-Feld genauso wieder, wie es war, we
Einen Moment lang schwiegen alle. Da
»Irrgarten«, knurrte Krum.
»Richtig!«, sagte Bagman.»Einen Irrgarten. Die dritte Aufgabe ist wirklich einfach. Der Trimagische Pokal wird in der Mitte des Labyrinths aufgestellt. Der erste Champion, der ihn berührt, erhält die volle Punktzahl.«
»Wir müssen nur dursch den Irrgarten kommen?«, fragte Fleur.
»Für Hindernisse garantieren wir«, sagte Bagman ausgelassen und wiegte sich auf den Fußballen.»Hagrid wird uns eine Reihe von Kreaturen zur Verfügung stellen… da
Harry, der nur zu gut wußte, was für Kreaturen Hagrid für ein solches Ereignis wohl herbeischaffen würde, war sich überhaupt nicht sicher, wo hier der Spaß stecken sollte. Doch wie die anderen Champions nickte er höflich.
»Sehr schön… we
Sie schlängelten sich aus dem noch wachsenden Irrgarten, und Bagman schloß mit raschen Schritten zu Harry auf. Harry ahnte schon, daß Bagman ihm gleich wieder seine Hilfe anbieten würde, doch in diesem Moment tippte ihm Krum auf die Schulter.
»Kö
»Ja, natürlich«, sagte Harry ziemlich überrascht.
»Gehen wir zusammen ein wenig?«
»Klar«, sagte Harry neugierig.
Bagman schien leicht irritiert.»Ich warte auf dich, Harry, oder nicht?«
»Nein, ist schon gut, Mr Bagman«, sagte Harry und unterdrückte ein Lächeln,»ich denke, ich finde das Schloß schon allein, danke.«
Harry und Krum verließen zusammen das Stadion, aber Krum wandte seine Schritte nicht hinüber zum Durmstrang-Schiff. Vielmehr ging er auf den Wald zu.
»Warum gehen wir hier lang?«, fragte Harry, als sie an Hagrids Hütte und der erleuchteten Beauxbatons-Kutsche vorbeikamen.
»Will nicht, daß uns jemand hört«, sagte Krum knapp.
Als sie endlich, nicht weit von der Koppel der Beauxbatons-Pferde, ein abgeschiedenes Fleckchen Land erreicht hatten, blieb Krum im Schatten der Bäume stehen und sah Harry ins Gesicht.
»Ich will wissen«, sagte er mit finsterem Blick,»was zwischen dir und Hermi
Harry, der wegen Krums Geheimnistuerei schon etwas Ernsteres erwartet hatte, starrte verblüfft zu ihm hoch.
»Nichts«, sagte er. Doch Krum sah ihn weiter böse an, und Harry, dem noch einmal schlagartig bewußt wurde, wie groß Krum war, ließ sich zu ein paar mehr Worten herbei.»Wir sind befreundet. Wir gehen nicht zusammen, wie du meinst. Diese Kimmkorn hat das alles nur erfunden.«
»Hermi
»Ja, selbstverständlich«, sagte Harry,»immerhin sind wir Freunde.«
Er ko
»Ihr habt nie… ihr seid nie…«
»Nein«, sagte Harry sehr bestimmt.
Krum sah ein wenig zufriedener aus. Er blickte Harry ein paar Sekunden lang unverwandt an, da
»Danke«, sagte Harry mit einem breiten Lächeln und fühlte sich mit einem Mal viel größer.»Ich hab dich bei der Quidditch-Weltmeisterschaft gesehen. Dein Wronski-Bluff, ich muß schon sagen -«
Doch hinter Krum, zwischen den Bäumen, bewegte sich etwas, und Harry, der am eigenen Leib erfahren hatte, was in diesem Wald alles auf einen lauern ko
»Was ist los?«
Harry schüttelte den Kopf und spähte durch die Bäume hinüber zu der Stelle, wo er etwas gesehen hatte. Er schob die Hand in den Umhang und griff nach seinem Zauberstab.
In diesem Augenblick stolperte ein Ma