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Sie gingen die steinernen Stufen zur Eingangshalle hoch, wo ihnen schon die köstlichen Düfte aus der Großen Halle entgegenwehten.
»Armer alter Schnuffel«, sagte Ron genüßlich einatmend.»Er muß dich wirklich mögen, Harry… stell dir vor, du müßtest von Ratten leben.«
Mr . Crouchs Wahn
Harry, Ron und Hermine stiegen nach dem Frühstück am So
Die Hauselfen begrüßten sie mit freudigem Hallo, sie verbeugten sich, machten Knickse und wuselten da
»Harry Potter ist viel zu gut zu Dobby!«, quiekte er und wischte sich große Tränen aus seinen gewaltigen Augen.
»Du hast mir mit diesem Dianthuskraut das Leben gerettet, Dobby, und das meine ich ernst«, sagte Harry.
»Habt ihr vielleicht noch ein Eclair übrig?«, sagte Ron zu den strahlenden und sich verbeugenden Hauselfen.
»Du hast doch eben erst gefrühstückt!«, entrüstete sich Hermine, doch schon schwebte, getragen von vier Elfen, eine große silberne Platte mit Eclairs auf sie zu.
»Wir brauchen auch noch was zu futtern für Schnuffel«, murmelte Harry.
»Gute Idee«, sagte Ron.»Da
»Dobby, wo steckt Winky?«, sagte Hermine und sah sich in der Küche um.
»Winky ist dort drüben beim Herd, Miss«, sagte Dobby leise und ließ ein wenig die Ohren hängen.
»Meine Güte«, sagte Hermine, als sie Winky erka
Auch Harry sah hinüber zum Herd. Winky saß auf demselben Stuhl wie letztes Mal, doch sie war so heruntergekommen und schmutzig, daß sie vor den rauchgeschwärzten Ziegelsteinen nicht auf den ersten Blick zu erke
»Winky ist inzwischen bei sechs Flaschen am Tag«, wisperte Dobby Harry zu.
»Na ja, das Zeug ist nicht besonders stark«, sagte Harry.
Aber Dobby schüttelte den Kopf.»Für einen Hauselfen ist es stark, Sir.«
Winky hickste erneut. Die Elfen, die die Eclairs gebracht hatten und jetzt wieder an die Arbeit zurückkehrten, versetzten ihr mißbilligende Blicke.
»Winky hat Sehnsucht, Harry Potter«, flüsterte Dobby traurig.»Winky will nach Hause. Winky glaubt immer noch, daß Mr Crouch ihr Meister ist, Sir, und Dobby ka
»Hey, Winky«, sagte Harry, dem plötzlich eine Idee gekommen war. Er ging hinüber und beugte sich zu ihr hinunter.»Du weißt nicht zufällig, wie es Mr Crouch geht? Er läßt sich nämlich als Richter beim Trimagischen Turnier nicht blicken.«
Winkys Augen flackerten. Ihre riesigen Pupillen stellten sich auf Harry scharf. Sie schwankte noch ein wenig, da
»Nein«, sagte Harry,»wir haben ihn seit der ersten Runde nicht mehr gesehen. Der Tagesprophet schreibt, er sei krank.«
Winky schwankte ein wenig heftiger und sah Harry mit trüben Augen an.»Meister – hicks – krank?«
Ihre Unterlippe bega
»Aber wir sind nicht sicher, ob das stimmt«, sagte Hermine rasch.
»Meister braucht seine – hicks – Winky!«, wimmerte die Elfe.»Meister ka
»Andere Leute schaffen es sehr wohl, ihre Hausarbeit selbst zu erledigen, Winky«, belehrte sie Hermine.
»Winky – hicks – ist nicht die Einzige – hicks – die im Haus von Mr Crouch arbeitet!«, piepste Winky entrüstet, bega
»Was de
Doch Winky schüttelte ganz energisch den Kopf und bespritzte sich erneut mit Butterbier.
»Winky bewahrt – hicks – die Geheimnisse ihres Meisters«, sagte sie trotzig und sah jetzt unter halsbrecherischem Schwanken und mit finster gekreuztem Blick zu Harry hoch.»Du – hicks – du willst spionieren, du.«
»So darf Winky nicht zu Harry Potter sprechen!«, sagte Dobby erzürnt.»Harry Potter ist edel und tapfer und Harry Potter spioniert nicht!«
»Er will – hicks – das ganz geheime Geheimnis – hicks -meines Meisters – hicks – ausspionieren – hicks – Winky ist eine gute Hauselfe – hicks – Winky ist stumm wie ein Fisch -hicks – we
Ein halbes Dutzend Hauselfen kam mit angewiderten Blicken herbeigeeilt. Einer hob die Flasche auf, die anderen deckten Winky mit einem großen karierten Tischtuch zu und stopften es fest unter ihren Körper, so daß sie nicht mehr zu sehen war.
»Verzeihung bitte, daß Sie so etwas mit ansehen mußten, Sirs und Miss!«, quiekte einer der Elfen und schüttelte mit tief beschämter Miene den Kopf.»Wir hoffen, daß Sie uns nicht nach Winky beurteilen, Sirs und Miss!«
»Sie ist unglücklich!«, sagte Hermine aufgebracht.»Warum deckt ihr sie einfach zu und versucht nicht mal, sie aufzumuntern?«
»Ich bitte um Verzeihung, Miss«, piepste der Hauself mit einer tiefen Verbeugung,»aber Hauselfen haben kein Recht, unglücklich zu sein, we
»Oh, um Himmels willen!«, sagte Hermine wütend.»Hört mir mal gut zu, ihr alle! Ihr habt genauso gut das Recht wie Zauberer, unglücklich zu sein! Ihr habt ein Recht auf Bezahlung und Urlaub und richtige Kleidung, ihr müßt nicht alles tun, was man euch sagt – schaut euch Dobby an!«
»Miss, bitte halten Sie Dobby da raus«, murmelte Dobby mit ängstlicher Miene. Das fröhliche Lächeln war von den Gesichtern der Hauselfen ringsum verschwunden. Plötzlich sahen sie Hermine an, als wäre sie verrückt und gefährlich.
»Hier ist noch viel mehr zu essen!«, quiekte eine Elfe an Harrys Ellbogen und stemmte ihm ein Dutzend Kuchenstücke, ein paar Äpfel und Birnen und; einen großen Schinken in die Arme.»Auf Wiedersehen!«
Die Hauselfen scharten sich jetzt dicht um Harry, Ron und Hermine, drückten ihnen viele kleine Hände ins Kreuz und bega
»Danke für die Socken, Harry Potter!«, rief Dobby niedergeschlagen vom Herd herüber, wo er neben der in das zerschlissene Tischtuch gewickelten Winky stand.
»Hättest du nicht wenigstens einmal den Mund halten kö
»Oh, als ob dich das kümmern würde!«, feixte Hermine.»Du kommst doch nur wegen des Essens hier runter!«
Den Rest des Tages herrschte eine! eigentümlich gereizte Stimmung. Harry war es so leid, daß sich Ron und Hermine bei den Hausaufgaben im Gemeinschaftsraum ständig angifteten, daß er an diesem Abend allein mit Sirius' Eßpaket in die Eulerei hochstieg.
Pigwidgeon war viel zu klein, um einen ganzen Schinken allein den Berg hochfliegen zu kö