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»Jaah, sie ist… recht nützlich«, sagte Harry. Ihm tränten allmählich die Augen vor Schmerz.»Ähm – Professor Moody, vielleicht kö
»Was? Oh! Ja… ja natürlich…«
Moody umklammerte Harrys Arme und zog ihn nach oben; Harrys Bein löste sich aus der Trickstufe und er setzte es auf die Stufe darüber.
Moody starrte immer noch auf die Karte.»Potter…«, sagte er langsam,»du hast nicht zufällig gesehen, wer in Snapes Büro eingebrochen ist? Auf dieser Karte, meine ich?«
»Ähm… ja, hab ich…«, gab Harry zu.»Es war Mr Crouch.«
Moodys magisches Auge huschte prüfend über die Karte. Plötzlich schien er alarmiert.
»Crouch?«, fragte er.»Bist du – bist du dir sicher, Potter?«
»Absolut«, sagte Harry.
»Jedenfalls ist er nicht mehr da«, sagte Moody, dessen Augen beständig über die Karte flogen.»Crouch… das ist sehr – sehr interessant…«
Fast eine Minute lang schwieg er und starrte nur auf die Karte. Harry war klar, daß ihm diese Neuigkeit etwas gesagt hatte, und wollte sehnlichst wissen, was es war. Er überlegte, ob er es wagen sollte zu fragen. Moody jagte ihm ein wenig Angst ein… doch Moody hatte ihm gerade geholfen, einer Menge Ärger aus dem Weg zu gehen.
»Ähm… Professor Moody… warum, glauben Sie, wollte sich Mr Crouch in Snapes Büro umsehen?«
Moodys magisches Auge löste sich von der Karte und fixierte nun zitternd Harry. Es war ein durchdringender Blick, und Harry hatte den Eindruck, daß Moody ihn taxierte, nicht sicher, ob er antworten sollte oder nicht, oder wie viel er ihm erzählen sollte.
»Laß es mich so sagen, Potter«, murmelte Moody endlich,»es heißt, der alte Mad-Eye sei ganz besessen davon, schwarze Magier zu fassen… aber Mad-Eye ist nichts -nichts – im Vergleich zu Barty Crouch.«
Erneut starrte er auf die Karte. Harry bra
»Professor Moody«, sagte er noch einmal.»Glauben Sie, kö
»Zum Beispiel?«, fragte Moody scharf.
Harry überlegte, wie viel er zu sagen wagen sollte. Moody sollte nicht auf den Gedanken kommen, daß er eine Quelle außerhalb von Hogwarts hatte; das würde womöglich zu peinlichen Fragen über Sirius führen.
»Ich weiß nicht«, murmelte Harry,»in letzter Zeit sind ein paar merkwürdige Sachen passiert. Es stand ja im Tagespropheten… das Dunkle Mal bei der Weltmeisterschaft und die Todesser und alles…«
Die beiden so verschiedenen Augen Moodys weiteten sich.
»Du bist ein schlauer Junge, Potter«, sagte er. Sein magisches Auge wanderte nun wieder zur Karte des Rumtreibers.»So was kö
Harry starrte ihn an. Ko
»Und jetzt möchte ich dir eine Frage stellen, Potter«, sagte Moody nun wieder in nüchternem Ton.
Harry wurde schwer ums Herz; er hatte schon darauf gewartet. Moody würde ihn fragen, woher er die Karte, diesen recht zweifelhaften magischen Gegenstand, eigentlich hatte – und die Geschichte, wie sie ihm in die Hände gefallen war, würde nicht nur ihn belasten, sondern seinen eigenen Vater, Fred und George Weasley sowie Professor Lupin, ihren letzten Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Moody wedelte mit der Karte vor Harrys Nase herum und Harry machte sich auf das Schlimmste gefaßt -
»Ka
»Oh!«, sagte Harry. Er hatte viel Freude an seiner Karte, doch andererseits war er ungeheuer erleichtert, daß Moody nicht fragte, wo er sie her hatte, und zweifellos schuldete er ähm auch einen Gefallen.»Ja, klar.«
»Guter Junge«, knurrte Moody.»Die ka
Sie stiegen zusammen die Treppe hoch, und auch im Gehen untersuchte Moody die Karte wie einen Schatz, von (dem er nicht zu träumen gewagt hatte. Schweigend gingen sie bis zur Tür von Moodys Büro, wo er stehen blieb und zu Harry hinuntersah.»Hast du jemals daran gedacht, ein Auror zu werden, Potter?«
»Nein«, sagte Harry völlig perplex.
»Da
»Ähm – nein«, sagte Harry grinsend.»Ich hab das Rätsel gelöst.«
Moody sah ihn zwinkernd an, und wieder spielte sein magisches Auge verrückt.»Gibt nichts Besseres als einen kleinen Mondscheinspaziergang, um auf Ideen zu kommen, Potter… wir sehen uns morgen früh…«Er betrat sein Büro, den Blick schon wieder auf der Karte des Rumtreibers, und schloß die Tür hinter sich.
Langsam ging Harry zurück in den Gryffindor-Turm, ganz in Gedanken an Snape und Crouch versunken, und rätselte, was das alles zu bedeuten hatte… Warum schützte Crouch vor, krank zu sein, we
Da
Die zweite Aufgabe
»Du hast doch gesagt, du hättest das Eierrätsel schon gelöst!«, entrüstete sich Hermine.
»Sprich doch leiser!«, erwiderte Harry ärgerlich.»Ich muß es nur noch ein wenig – ausfeilen, verstehst du?«
Sie hatten sich im Zauberkunstunterricht zu dritt an einen Tisch in der hinteren Reihe gesetzt. Heute war das Gegenteil des Aufrufezaubers dran – der Verscheuchezauber. Professor Flitwick, wohl wissend, was für häßliche Unfälle passieren ko
»Vergiß doch einfach mal für 'ne Weile dieses Ei!«, zischte Harry, während Professor Flitwick mit einem Ausdruck stummen Leidens auf dem Gesicht an ihnen vorbeischwebte und auf einem großen Schrank landete.»Ich will dir doch nur diese Geschichte von Snape und Moody erzählen…«
Dieser Unterricht bot die beste Deckung für ein vertrauliches Gespräch, da all ihre Mitschüler viel zu viel Spaß hatten, um groß auf die drei zu achten. Harry erzählte nun schon seit einer halben Stunde in geflüsterten Fortsetzungen von seinen Abenteuern in der vorigen Nacht.
»Snape sagte, auch Moody hätte sein Büro durchsucht?«, wisperte Ron, die Augen vor Neugier flackernd, während er gleichzeitig mit einem Schwung des Zauberstabs ein Kissen fortjagte (es sauste durch die Luft und schlug Parvati den Hut vom Kopf).»Was glaubst du… ist Moody hier in der Schule, um nicht nur Karkaroff, sondern auch Snape im Auge zu behalten?«
»Keine Ahnung, ob Dumbledore ihn darum gebeten hat, auf jeden Fall tut er genau das«, sagte Harry und wedelte achtlos mit dem Zauberstab, woraufhin sein Kissen eine verkorkste Bauchlandung auf dem Boden hinlegte.»Moody meinte, Dumbledore behalte Snape nur hier, weil er ihm eine zweite Chance oder so was geben will…«