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»Was haben wir de

»Professor Snape und ich haben Lärm gehört, Professor«, antwortete Filch überstürzt.»Peeves, der Poltergeist, hat mal wieder Sachen durch die Gegend geworfen – und da

»Mund halten!«, zischte Snape.

Moody trat einen weiteren Schritt auf die Treppe zu. Harry sah, wie sein magisches Auge über Snape wanderte und da

Harrys Herz tat einen ganz fürchterlichen Schlag: Moody ko

»Hab ich richtig gehört, Snape?«, fragte er langsam.»Jemand ist in Ihr Büro eingebrochen?«

»Das ist unwichtig«, sagte Snape kalt.

»Im Gegenteil«, knurrte Moody,»es ist sehr wichtig. Wer sollte de

»Ein Schüler, würde ich vermuten«, sagte Snape. Harry ko

»Die waren also auf Trankzutaten aus?«, fragte Moody.»Sie verstecken nicht zufällig etwas in Ihrem Büro?«

Harry sah von der Seite, wie Snapes fahles Gesicht häßlich ziegelrot anlief und die Ader auf seiner Stirn noch schneller pulste.

»Sie wissen, daß ich nichts verstecke, Moody«, sagte er mit leiser und drohender Stimme,»da Sie mein Büro ja selbst recht gründlich durchsucht haben.«

Moodys Gesicht verzog sich zu einem Lächeln.»Das Vorrecht des Auroren, Snape. Dumbledore meinte, ich solle ein Auge auf-«

»Dumbledore vertraut mir«, sagte Snape zähneknirschend.»Ich weigere mich zu glauben, daß er Sie angewiesen hat, mein Büro zu durchsuchen!«

»Natürlich traut Dumbledore Ihnen«, knurrte Moody.»Verliert nie den Glauben an das Gute im Zauberer, nicht wahr? Gibt jedem 'ne zweite Chance. Ich aber – ich sage, es gibt Flecken, die gehen nicht mehr raus, Snape. Flecken, die nie mehr rausgehen, Sie wissen, wovon ich rede?«

Snape tat plötzlich etwas sehr Seltsames. Er packte seinen linken Unterarm krampfartig mit der rechten Hand, als ob er heftig schmerzen würde.

Moody lachte.»Gehen Sie wieder schlafen, Snape.«

»Sie sind nicht befugt, mich herumzukommandieren!«, zischte Snape und ließ seinen Arm los, als würde er sich über sich selbst ärgern.»Ich habe genauso das Recht wie Sie, nach Einbruch der Dunkelheit in dieser Schule Wache zu gehen!«

»Da

Mit einem stummen Schrei des Entsetzens sah Harry, wie Moody auf die Karte des Rumtreibers deutete, die noch immer sechs Stufen unter ihm lag. Snape und Filch wandten die Köpfe. Und in diesem Augenblick ließ Harry alle Vorsicht fahren; er hob unter seinem Tarnurnhang die Arme, winkte verzweifelt, um Moodys Blick auf sich zu ziehen, und formte mit den Lippen die Worte:»Das ist meine! Meine!«

Schon hatte Snape, dem die dämmernde Erke

»Accio Pergament!«

Die Karte flog hoch, raschelte durch Snapes ausgestreckte Finger und flatterte die Stufen hinunter direkt in Moodys Hand.

»Mein Fehler«, sagte Moody gelassen.»Die gehört mir -muß sie vorhin fallen gelassen haben -«

Doch Snapes schwarze Augen blitzten vom Ei in Filchs Armen hinüber zur Karte in Moodys Hand, und Harry war klar, daß er zwei und zwei zusammenzählte, wie nur Snape es ko

»Potter«, flüsterte er.

»Wie bitte?«, sagte Moody gleichmütig, faltete die Karte zusammen und steckte sie ein.

»Potter!«, raunzte Snape, und tatsächlich wandte er den Kopf und starrte genau auf die Stelle, wo Harry stand, als ob er ihn plötzlich sehen kö

Snape streckte die Hände aus wie ein Blinder und bega

»Da gibt's nichts zu suchen, Snape!«, bellte Moody.»Aber ich werde umgehend dem Schulleiter berichten, wie schnell Sie an Harry Potter gedacht haben!«

»Was soll das heißen?«, raunzte Snape und wandte den Kopf, die ausgestreckten Hände immer noch Zentimeter von Harrys Brust entfernt, zu Moody um.

»Das soll heißen, daß Dumbledore sehr erpicht darauf ist zu erfahren, wer es auf den Jungen abgesehen hat!«, sagte Moody und hinkte noch einen Schritt näher zum Fuß der Treppe.»Und das gilt auch für mich, Snape, da bin ich sehr neugierig.«Das Fackellicht flackerte über sein zerstörtes Gesicht, so daß die Narben und die Stelle, an der ein Stück seiner Nase fehlte, noch tiefer und dunkler wirkten.

Snape sah auf Moody hinunter und Harry ko

»Ich dachte nur«, sagte Snape mit gezwungen ruhiger Stimme,»we

»Ah, verstehe«, sagte Moody leise.»Ihnen liegt nur Potters Wohl am Herzen.«

Stille trat ein. Snape und Moody sahen sich immer noch an. Mrs Norris ließ ein lautes Miauen hören und spähte immer noch hinter Filchs Beinen hervor, auf der Suche nach der Quelle des Schaumbaddufts.

»Ich werd mich jetzt wohl wieder hinlegen«, sagte Snape barsch.

»Die beste Idee, die Sie heute Nacht hatten«, sagte Moody.»Filch, we

»Nein!«, sagte Filch und umklammerte das Ei, als wäre es sein erstgeborener Sohn.»Professor Moody, das ist der Beweis für Peeves' Verrat!«

»Es ist das Eigentum des Champions, dem er es gestohlen hat!«, sagte Moody.»Geben Sie es mir, sofort.«

Snape rauschte die Treppe hinunter und lief ohne ein Wort an Moody vorbei. Filch schnalzte Mrs Norris zu, die noch ein paar Sekunden lang unverwandt Harry anstarrte, sich da

Eine Tür fiel zu. Harry stand jetzt alleine auf der Treppe und sah hinunter zu Moody, der seinen Stock auf die erste Stufe stellte und bega

»Das war knapp, Potter«, murmelte er.

»Jaah… ich – ähm… danke«, sagte Harry matt.

»Was hat es damit auf sich?«, sagte Moody, zog die Karte des Rumtreibers aus der Tasche und entfaltete sie.

»Karte von Hogwarts«, sagte Harry und hoffte, Moody würde ihn endlich aus seiner Treppenstufe ziehen; das Bein tat ihm inzwischen richtig weh.

»Beim Barte des Merlin«, hauchte Moody, sein magisches Auge schien angesichts der Karte völlig verrückt zu spielen.»Das… das ist ja 'ne sagenhafte Karte, Potter!«