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Ein Strahl der Winterso

»Dementoren gehören zu den übelsten Kreaturen, die auf der Erde wandeln. Sie brüten an den dunkelsten, schmutzigsten Orten, sie schaffen Zerfall und Verzweiflung, sie saugen Frieden, Hoffnung und Glück aus jedem Menschen, der ihnen nahe kommt. We

Und das Schlimmste, was dir passiert ist, Harry, würde jeden anderen ebenfalls vom Besen hauen. Du brauchst dich dessen nicht zu schämen.«

»We

Lupin machte eine jähe Bewegung mit dem rechten Arm, als wollte er Harry an der Schulter packen, doch er besa

»Warum mußten sie ausgerechnet zum Spiel kommen?«, sagte Harry verbittert.

»Sie werden langsam hungrig«, sagte Lupin kühl und verschloß mit einem Klicken seine Mappe.»Dumbledore will sie nicht in die Schule lassen, also sind ihre Vorräte an menschlicher Beute aufgebraucht… Ich vermute mal, sie ko

»Askaban muß schrecklich sein«, murmelte Harry.

Lupin nickte grimmig.

»Die Festung ist auf einer kleinen Insel gebaut, weit draußen im Meer, doch sie brauchen keine Mauern und kein Wasser, um die Gefangenen an der Flucht zu hindern, nicht, we

»Aber Sirius Black ist ihnen entkommen«, sagte Harry langsam.»Er ist geflohen.«

Lupins Mappe glitt vom Tisch; er mußte rasch zugreifen, um sie aufzufangen.

»Ja«, sagte er und richtete sich auf»Black muß einen Weg gefunden haben, wie man sie besiegt. Ich hätte nicht gedacht, daß es möglich wäre… Dementoren, heißt es, berauben einen Zauberer seiner Kräfte, we

»Sie haben es doch geschafft, daß dieser Dementor im Zug geflohen ist«, sagte Harry plötzlich.

»Es gibt – gewisse Verteidigungskünste, die man einsetzen ka

»Was de

»Ich möchte nicht so tun, als wäre ich ein Fachma

»Aber we

Lupin sah in Harrys entschlossenes Gesicht, zögerte einen Moment und sagte da

Das Versprechen Lupins, ihn in die Kunst der Verteidigung gegen die Dementoren einzuweihen, die Hoffnung, den Tod seiner Mutter nie mehr mit anhören zu müssen, und die Tatsache, daß Ravenclaw die Hufflepuffs im Quidditch-Match Ende November einfach platt machte – all dies hob Harrys Stimmung beträchtlich. Die Gryffindors waren noch nicht ganz aus dem Re

Zwei Wochen vor den Weihnachtsferien nahm der Himmel plötzlich ein blendend helles, opalenes Weiß an und das schlammige Gelände war eines Morgens in glitzernden Frost gehüllt. Im Schloß herrschte schon ein wenig vorweihnachtliche Stimmung. Professor Flitwick, der Lehrer für Zauberkunst, hatte sein Klassenzimmer bereits mit schimmernden Lichtern geschmückt, die sich als echte, flatternde Feen herausstellten. Gut gelaunt sprachen sie in den Klassen darüber, was sie alles in den Ferien vorhatten. Ron und Hermine hatten beschlossen, in Hogwarts zu bleiben. Ron behauptete, er kö

Alle freuten sich auf den nächsten Ausflug nach Hogsmeade am letzten Wochenende vor den Ferien – alle außer Harry.

»Wir kö

Harry fand sich damit ab, der Einzige aus der dritten Klasse zu sein, der nicht mitkam, borgte sich von Wood das Heft Re

Am Samstagmorgen verabschiedeten sich Ron und Hermine von Harry und machten sich, eingemummelt in Mäntel und Schals, nach Hogsmeade auf. Harry stieg allein die Marmortreppe hoch und ging die Korridore entlang zurück zum Turm der Gryffindors. Draußen hatte es angefangen zu schneien und im Schloß herrschte tiefe Stille.

»Psst – Harry!«

Auf halbem Weg durch einen der Korridore wandte er sich um und sah Fred und George, die hinter der Statue einer buckligen, einäugigen Hexe hervorlugten.

»Was macht ihr de

»Wir wollen dich noch ein wenig in festliche Laune versetzen, bevor wir gehen«, sagte Fred und zwinkerte geheimnistuerisch.»Komm hier rein…«

Er nickte zu einem leeren Klassenzimmer links von der einäugigen Statue hinüber. Harry folgte Fred und George hinein. George schloß leise die Tür und wandte sich da

»Hier ist schon mal ein Weihnachtsgeschenk für dich, Harry«, sagte er.

Schwungvoll zog Fred etwas aus seinem Mantel und legte es auf das Pult vor ihnen. Es war ein großes, quadratisches, heftig mitgenommenes Blatt Pergament. Kein Wort stand darauf Harry vermutete, es sei einer ihrer Scherze, und starrte das Pergament an.

»Was soll das sein?«

»Das, Harry, ist das Geheimnis unseres Erfolgs«, sagte George und strich liebevoll über das Pergament.

»Wir bringen es kaum übers Herz, uns davon zu tre

»Außerdem ke

»Und was soll ich mit diesem Fetzen anfangen?«, fragte Harry.

»Diesem Fetzen!«, wiederholte Fred und schloß die Augen mit einer Grimasse, als ob Harry ihn tödlich beleidigt hätte.»Erklär es ihm, George.«

»Also… als wir in der ersten Klasse waren, Harry – jung, sorglos und unschuldig -«

Harry schnaubte. Daß Fred und George jemals unschuldig gewesen waren, bezweifelte er stark.

»- na ja, jedenfalls unschuldiger, als wir jetzt sind – auf jeden Fall bekamen wir damals wegen einer Kleinigkeit Ärger mit Filch.«

»Wir haben eine Stinkbombe im Korridor platzen lassen und aus irgendeinem Grund hat ihn das geärgert -«

»Also hat er uns in sein Büro geschleift und kam gleich mit den üblichen Drohungen -«