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»Es ist ein Gestaltwandler«, sagte sie.»Er ka
»Das hätte ich selber nicht besser ausdrücken kö
Und das heißt«, fuhr Professor Lupin fort, ohne Nevilles leises entsetztes Keuchen zu beachten,»daß wir von Anfang an gewaltig im Vorteil sind. Ka
Eine Antwort zu versuchen, während Hermine neben ihm auf den Fußballen auf- und abhüpfte und die Hand in die Luft streckte, war ziemlich lästig, doch Harry hatte einen Einfall.
»Ähm – weil wir so viele sind und er nicht weiß, welche Gestalt er a
»Genau«, sagte Professor Lupin und Hermine ließ ein wenig enttäuscht die Hand sinken.»Man sollte nie allein sein, we
Der Zauber, der einen Irrwicht vertreibt, ist einfach, aber er verlangt geistige Anstrengung. Was einem Irrwicht wirklich den Garaus macht, ist nämlich Gelächter. Ihr müßt versuchen ihn zu zwingen, eine Gestalt anzunehmen, die ihr komisch findet.
Wir üben den Zauber erst mal ohne Zauberstab. Nach mir, bitte… Riddikulus!«
»Riddikulus!«, sagte die Klasse wie aus einem Mund.
»Gut«, sagte Professor Lupin.»Sehr gut. Aber das war leider nur der leichte Teil. De
Der Schrank fing wieder an zu zittern, allerdings nicht so heftig wie Neville, der einige Schritte vortrat, als ob es zum Galgen ginge.
»Schön, Neville«, sagte Professor Lupin.»Das Wichtigste zuerst: Was, würdest du sagen, ist es, das dir am meisten auf der Welt Angst macht?«
Nevilles Lippen bewegten sich, doch kein Wort kam heraus.
»Verzeihung, Neville, ich hab dich nicht verstanden«, sagte Professor Lupin gut gelaunt.
Neville sah sich mit panischem Blick um, als ob er jemanden bitten wollte, ihm zu helfen, da
»Professor Snape.«
Fast alle lachten. Selbst Neville grinste peinlich verlegen. Professor Lupin jedoch war nachdenklich geworden.
»Professor Snape… hmmm… Neville, stimmt es, daß du bei deiner Großmutter lebst?«
»Ähm – ja«, sagte Neville nervös.»Aber ich will nicht, daß der Irrwicht sich in sie verwandelt.«
»Nein, nein, du verstehst mich falsch«, sagte Professor Lupin und lächelte jetzt.»Ich frage mich – kö
Neville wirkte verdutzt, doch er antwortete:
»Na ja… immer denselben Hut. Einen hohen mit einem ausgestopften Geier drauf, Und ein langes Kleid… meist grün… und manchmal einen Schal aus Fuchsfell.«
»Und eine Handtasche?«, half Professor Lupin nach.
»Eine große rote«, sagte Neville.
»Sehr schön«, sagte Professor Lupin.»Ka
»Ja«, sagte Neville unsicher, sich offensichtlich fragend, was als Nächstes kommen würde.
»We
Die Klasse lachte laut auf Der Schrank zitterte noch heftiger.
»We
Im Zimmer wurde es still. Harry dachte nach… wovor hatte er am meisten Angst?
Als Erstes fiel ihm Lord Voldemort ein – ein Voldemort, der seine alte Kraft wiedererlangt hätte. Doch bevor er auch nur angefangen hatte, einen möglichen Gegenangriff auf einen Irrwicht-Voldemort zu planen, drang ein schrecklicher Gedanke in sein Bewußtsein…
Harry schauderte und sah sich um in der Hoffnung, niemand würde es bemerken. Viele um ihn her hatten die Augen fest geschlossen. Ron murmelte vor sich hin, etwas wie»nimm ihr die Beine weg«. Harry wußte ziemlich sicher, an was Ron dachte. Die größte Angst hatte er vor Spi
»Seid ihr bereit?«, fragte Professor Lupin.
Harry spürte, wie ihm Angst die Kehle zuschnürte. Er war noch nicht bereit. Wie sollte er de
»Neville, wir gehen ein paar Schritte zurück«, sagte Professor Lupin.»Da
Sie gingen zurück und lehnten sich gegen die Wand; Neville stand jetzt allein vor dem Schrank. Er sah blaß und verängstigt aus, doch er hatte die Ärmel seines Umhangs hochgekrempelt und hielt seinen Zauberstab bereit.
»Ich zähle bis drei, Neville«, sagte Professor Lupin und deutete mit seinem Zauberstab auf den Türknopf des Schranks.»Eins – zwei – drei – jetzt!«
Sterne stoben aus der Spitze von Professor Lupins Zauberstab und trafen den Türknopf Die Schranktüren flogen auf. Hake
Neville wich zurück, den Zauberstab erhoben, und bewegte stumm den Mund. Snape griff in seinen Umhang und ging drohend auf ihn zu.
»R – r – riddikulus!«, quiekte Neville.
Es gab einen Knall, ähnlich dem Knall einer Peitsche. Snape stolperte; er trug jetzt ein langes, spitzenbesetztes Kleid, einen turmhohen Hut, auf dessen Spitze ein mottenzerfressener Geier saß, und an seinem Handgelenk schlenkerte eine enorme rote Handtasche.
Dröhnendes Gelächter brach aus; der Irrwicht erstarrte, heillos verwirrt, und Professor Lupin rief:
»Parvati! Du bist dran!«
Parvati trat mit entschlossener Miene nach vorne. Drohend wandte sich Snape ihr zu. Wieder knallte es und wo er gestanden hatte, erschien eine blutbefleckte, bandagierte Mumie; ihr augenloses Antlitz Parvati zugewandt, bega
»Riddikulus!«, schrie Parvati.
Am Fuß der Mumie löste sich eine Bandage; die Mumie verhedderte sich und fiel mit dem Gesicht auf den Boden; der Kopf rollte davon.
»Seamus!«, rief Professor Lupin.
Seamus schoß an Parvati vorbei.
Knall! Wo die Mumie gewesen war, stand eine Frau mit schwarzem Haar, das bis zum Boden reichte, und einem grünlichen, skelettartigen Gesicht – eine Todesfee. Sie machte den Mund weit auf und ein Klang wie nicht von dieser Welt erfüllte den Raum, ein lang gezogener, wehklagender Schrei, der Harry die Haare zu Berge stehen ließ.
»Riddikulus!«, rief Seamus.
Die Todesfee machte ein rasselndes Geräusch und griff sich an die Kehle; sie hatte ihre Stimme verloren.
Knall! Die Todesfee verwandelte sich in eine Ratte, die im Kreis herumrasend ihrem eigenen Schwanz nachjagte und da
»Er ist durcheinander!«, rief Lupin,»bald haben wir's geschafft! Dean!«