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»Das war nicht so schlimm, wie letzte Woche, oder?«fragte Hermine, als sie die Treppen aus der Höhle empor stiegen und den Weg zur Eingangshalle einschlugen, um zum Mittagessen zu gehen.»Und die Hausaufgarben waren auch nicht so schlecht, oder?«
Als weder Ron noch Harry antworteten, drängte sie:»Ich meine, ok, ich erwarte nicht die beste Note, nicht we
Harry hüstelte unverbindlich.
»Klar, es ka
Sie setzten sich an den Gryffindortisch.
»Natürlich wäre ich vor Freude außer mir gewesen we
»Hermine,«sagte Ron scharf,»we
»Ich will nicht- es war nicht meine Absicht- na ja, falls ihr es mir sagen wollt-«
»Ich hab ein»S«» sagte Ron, und schöpfte sich Suppe in seine Schüssel.»Freust du dich?«
»Nun, das ist nichts wofür man sich schämen müsste,«sagte Fred, der grade mit George und Lee Jordan am Tisch erschienen war und sich rechts von Harry gesetzt hatte.»Spricht nichts gegen ein gutes, altes»S.«
»Aber,«sagte Hermine,»steht»S«nicht für…«.»Schwach, ja.,«sagte Lee Jordan.»Aber immer noch besser als ein»D,«oder?«
»Durchgefallen?«
Harry fühlte wie sein Gesicht warm wurde und täuschte einen kleinen Hustenanfall wegen seinem Brötchen vor. Als er damit fertig war mußte er zu seinem Leidwesen feststellen, daß Hermine immer noch in voller Fahrt wegen der OWL
Noten war.
»Also, besonders gute Noten sind»H«für»Hervorragend,«» sagte sie,» und da
»Nein,»E,«korrigierte George sie,»E«für»Erwartungen Übertroffen.«Und ich war immer der Ansicht daß Fred und ich überall ein»E«hätten bekommen sollen. Immerhin haben wir schon alle Erwartungen übertroffen indem wir überhaupt zu den Prüfungen erschien sind.«
Sie alle lachten, mit Ausnahme von Hermine, die weiter bohrte.»Also nach»E«kommt»A«für»A
»Yep.«Sagte Fred und tauchte ein komplettes Brötchen in seine Suppe, führte es zum Mund und steckte es ganz rein.
»Da
«und»D«für»Durchgefallen.«
»Und da
»T«?«fragte Hermine, entsetzt ausschauend.»Noch schlechter als ein»D«? Wofür um Himmels Willen steht»T«?«
»Troll.«Sagte George prompt.
Harry lachte erneut, obwohl er sich nicht sicher war ob George bloß einen Spaß gemacht hatte oder nicht. Er versuchte sich vorzustellen, wie er alle seine»T«s in seinen OWL«s vor Hermine verbarg und entschloss sich sofort, von nun an härter zu arbeiten.
»Hattet ihr schon eine überprüfte Stunde?«fragte Fred sie.
»Nein,«sagte Hermine sofort,»hattet ihr Eine?«
»Grade eben vor dem Mittagessen,«sagte George.»Zaubersprüche.«
»Und wie war es?«fragten Harry und Hermine gleichzeitig.
Fred zuckte die Schultern.
»Nicht so schlimm. Umbridge hat nur in der Ecke gelauert und sich Notizen auf einem Klemmbrett gemacht. Ihr wißt wie Flitwick ist, er hat sie wie einen Gast behandelt, sie hat ihn anscheinend gar nicht gestört. Sie hat nicht viel gesagt.«
»Ich ka
»Wen habt ihr heute Nachmittag?«fragte Fred Harry.
»Trelawney -«
»Ohne Zweifel ein»T«-«
»- und Umbridge höchstpersönlich.«
»Nun, da
Aber Harry mußte gar nicht bis Verteidigung gegen die Dunklen Künste warten, bis er Professor Umbridge traf. Er zog nahm grad sein Traumtagebuch in einem der hinteren Sitze in dem dunklen Wahrsagungsklassenraum heraus, als Ron ihn mit dem Ellbogen in die Rippen stieß, und er Professor Umbrigde durch die Falltür im Boden auftauchen sah. Die Klasse, die sich fröhlich unterhalten hatte, wurde sofort still. Der Abrupte Abfall des Lärmpegels brachte Professor Trelawney, die Ausgaben von Das Traum Orakel verteilt hatte, dazu sich umzuschauen.
»Guten Nachmittag, Professor Trelawney.«Sagte Professor Umbridge mit ihrem breiten Lächeln.»Ich vertraue darauf, daß sie meine Nachricht erhalten haben? Mit Datum und Zeit meiner Inspektion?«
Professor Trelawney nickte kurz, wandte, sehr verstimmt aussehend, Professor Umbridge den Rücken zu und teilte weiter Bücher aus. Immer noch lächelnd griff Professor Umbridge nach der Lehne des nächsten Armsessels und zog ihn nach vorne, so daß er nur ein paar Inches hinter Professor Trelawney«s Sessel stand. Da
Professor Trelawney zog ihre Schals mit leicht zitternden Händen fest um sich und beäugte die Klasse durch ihre riesigen, alles vergrößernden Brillengläser…»Wir werden uns heute weiter mit dem Studium von Prophetischen Träumen befassen.«Sagte sie in dem tapferen Versuch, wie gewöhnlich mystisch zu klingen, obwohl ihre Stimme leicht zitterte.»Teilt euch bitte in Paare auf und untersucht mit Hilfe des Orakel gegenseitig eure Visionen der letzten Nacht.«
Sie wollte auf ihrem Sessel zurücksteuern, sah da
Harry schlug seine Ausgabe von Das Traum Orakel auf, während er verstohlen Professor Umbridge beobachtete. Sie war schon fleißig dabei, sich auf ihrem Klemmbrett Notizen zu machen. Nach ein paar Minuten erhob sie sich und bega
»Denk dir schnell einen Traum aus,«forderte er Ron auf,»für den Fall daß die alte Kröte hier vorbeikommt.«
»Ich hab das schon letztes Mal gemacht,«protestierte Ron,»du bist dran, erzähl du mir einen.«
»Oh, ich hab keine Ahnung…«sagte Harry verzweifelt, der sich nicht daran eri
Ron gluckste als er sein Traum Orakel öffnete.
»Okay, wir müssen dein Alter dem Datum, an dem du es geträumt hast, hinzufügen, die Anzahl der Buchstaben…
Wäre das»Ertränken«oder»Zauberkessel«oder Snape«?«
»Ist ganz egal, nimm einfach irgendeins,«sagte Harry und riskierte einen Blick nach hinten. Professor Umbridge stand nun an Trelawneys Schulter und machte sich Notizen, während die Wahrsagungslehrerin Neville nach seinem Traumtagebuch ausfragte.
»Welche Nacht war das noch wo du das geträumt hast?«sagte Ron, in seine Berechnungen vertieft.
»Ich weiß nicht, letzte Nacht, wa
»Nun,«sagte Umbridge und sah hoch zu Trelawney,»Sie sind jetzt hier schon wie lange beschäftigt?«
Professor Trelawney starrte sie finster an, die Arme verschränkt und die Schultern zu einem Buckel verkrümmt, als ob sie sich so gut wie möglich vor der Demütigung einer Inspektion schützen wollte. Nach einer kleinen Pause, in der sie anscheinend entschieden hatte daß die Frage nicht so beleidigend war, als daß sie sie einfach ignorieren ko