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Professor Umbridge schaute auf.

»Wir sind hier in der Schule, Mr Potter, nicht in der wirklichen Welt,»sagte sie sanft.

»Wir werden also nicht darauf vorbereitet auf das was uns draußen erwartet?«

»Da ist nichts das draußen auf sie wartet Mr Potter.«

»Ach wirklich?«sagte Harry. Sein Temperament, welches sowieso schon sehr gereizt war, erreichte seinen siedenden Punkt.

»Wer, glauben sie, kö

»Hmm, lassen sie mich nachdenken…«sagte Harry in einer nachdenklichen Stimme.»Vielleicht… Lord Voldemort?«

Ron keuchte; Lavender Brown schrie leise; Neville fiel seitwärts von seinem Stuhl. Professor Umbridge, wie auch immer, machte keinen Zucker. Sie starrte auf Harry mit einem grimmigen sadistischen Ausdruck auf dem Gesicht.

»Zehn Punkte von Gryffindor, Mr Potter.«

Die Klasse war leise und ruhig. Jeder starrte entweder auf Umbridge oder Harry.

»Jetzt, lassen sie mich ein paar Dinge klarstellen.«

Professor Umbridge stand auf und lehnte sich vor zu ihnen.

»Sie haben erzählt daß ein gewisser Dunkler Zauberer von den toten auferstanden ist -«

»Er war nicht tot«sagte Harry wütend,»aber ja, er ist zurück!«

»Mr-Potter-sie-haben-schon-zehn-Punkte-verloren-machen-sie-es-nicht-noch-schlimmer, «sagte Professor Umbridge in einem Atemzug ohne in anzuschauen.»Als ich sagte, sie haben uns erzählt daß ein gewisser Dunkler Zauberer ist gleich mächtig als vorher. Das ist eine Lüge.«.»Es ist KEINE Lüge!«sagte Harry.»Ich sah ihn, Ich kämpfte gegen ihm!«

»Strafarbeit, Mr Potter!«sagte Professor Umbridge triumphierend.

»Morgen Abend. Fünf Uhr. Mein Büro. Ich wiederhole, das ist ein Lüge. Das Ministerium der Zauberei garantiert daß ihr nicht in Gefahr seid von irgendeinen Dunklen Zauberer. We

Professor Umbridge setzte sich wieder hinter ihren Tisch. Harry, Stand auf. Jeder starrte auf ihn; Seamus schaute halb-ängstlich, halb-fasziniert.

»Harry, nein!«flüsterte Hermine mit einer warnenden Stimme, an seinem Ärmel ziehend, aber Harry zog seinen Arm aus ihrer Reichweite.

»So, Cedric Diggory starb an seiner eigenen Schuld, tat er?«fragte Harry mit brechender Stimme.

Jeder in der Klasse hielt den Atem an, keiner von ihnen, außer Ron und Hermine, hat Harry jemals darüber sprechen gehört was in der nacht geschah als Cedric starb. Sie schaute auf Harry und Professor Umbridge, die ihre Augen weit aufschlug und ihn anstarrte ohne auch nur ein falsches lächeln im Gesicht.

»Cedrics Tot war ein tragischer Unfall,«sagte sie kühl.

»Es war Mord,«sagte Harry. Er kämpfte mit sich selbst. Er hatte letztes Jahr sehr hart über dies gesprochen, nun tat er es vor allen dreißig Mitschüler.»Voldemort tötete ihn und sie wissen es auch.«

Professor Umbridge wurde weiß im Gesicht. Für einen Moment dachte Harry sie würde anfangen zu schreien. Da

Er stand auf ging um Ron und Hermine herum vor zum Lehrertisch. Er ko

Professor Umbridge zog eine schmale Rolle pinkfarbenes Pergament aus ihrer Handtasche, breitete es auf dem Tisch aus, tauchte ihre Feder in eine Flasche Tinte und fing an zu schreiben, das Paper so hochgezogen, daß Harry nicht sehen ko

»Bring das zu Professor McGonagall, mein Lieber,«sagte Professor Umbridge und reichte ihm die Rolle.

Wortlos nahm er das Papier entgegen, drehte sich um und verließ den Raum. Ohne auch nur zu Ron und Hermine zurückzuschauen, knallte er die Klassenzimmertür hinter sich zu und eilte den Korridor entlang. Die Nachricht für McGonagall hielt er fest in der Hand. Als er um eine Ecke bog, lief er geradewegs in Peeves den Poltergeist, einen großmäuligen kleinen Ma

»Seht, es ist der kleine Potter,«gackerte Peeves und ließ zwei Tintenfässchen zu Boden fallen, wo sie zerschellten und die Wände mit Tinte bespritzten. Harry sprang rückwärts aus dem Weg und knurrte:»Hau ab, Peeves.«

»Oooh, die Knallerbse ist schlecht gelaunt,«sagte Peeves und verfolgte Harry den Korridor entlang.»Was ist es dieses Mal, mein kleiner feiner Potterfreund? Hörst du Stimmen? Hast du Visionen? Sprichst du – Peeves blies sich zu eine gigantische Himbeere auf – komische Sprachen?«

»Ich sagte, du sollst mich allein lassen,«schrie Harry und ra

»Oh, manche denken, er sei schlecht gelaunt, der winzig kleine Potterfreund,

Aber andere sind freundlicher und denken, daß er nur traurig ist,

Doch Peeves weiß es besser und sagt, er ist verrückt -«

»HALTS MAUL!«

Zu seiner Linken wurde eine Tür geöffnet und Professor McGonagall trat mürrisch aus ihrem Büro.

»Warum in aller Welt schreien Sie de

»Warum sind Sie nicht in Ihrer Klasse?«

»Ich wurde zu Ihnen geschickt,«sagte Harry dumpf.

»Geschickt? Was meinen Sie mit, geschickt?«

Er reichte ihr Professor Umbrigdes Nachricht. Professor McGonagall nahm sie stirnrunzelnd entgegen, öffnete sie mit einem kurzen antippen ihres Zauberstabes, faltete sie auf und fing an zu lesen. Ihre Augen huschten hinter den.quadratischen Brillengläsern von einer Seite zur anderen und wurden mit jeder Zeile schmäler, als sie las, was Professor Umbridge ihr geschrieben hatte.

»Kommen Sie herein, Potter.«

Er folgte ihr ins Büro. Die Tür schloss sich automatisch hinter ihnen.

»Nun?,«sagte Professor McGonagall. Ist das wahr?«

»Ist was wahr?,«fragte Harry wütender als beabsichtigt.»Professor?,«fügte er hinzu, um höflicher zu klingen.

»Ist es wahr, daß Sie Professor Umbridge angeschrieen haben?«

»Ja,«sagte Harry.

»Sie na

»Ja.«

»Sie sagten ihr, daß der, dessen Namen nicht gena

»Ja.«

Professor McGonagall nahm hinter ihrem Schreibtisch platz und musterte Harry. Da

»Einen – was?«

»Einen Keks,«wiederholte sie ungeduldig und deutete auf eine karierte Blechdose, die auf einem der Papierstapel auf dem Tisch lag.»Und setzten Sie sich.«

Es hatte einst eine ähnliche Situation gegeben und zwar als Harry, der gedacht hatte er würde von Professor McGonagall aus der Schule verwiesen werden, stattdessen von ihr aber für das Gryffindor Quidditch Team vorgeschlagen wurde. Er ließ sich in einen Stuhl gegenüber von ihr sinken und nahm sich einen Ginger ZAK. Er fühlte sich genauso verwirrt und auf dem falschen Fuß erwischt, wie damals.

Professor McGonagall legte Professor Umbrigdes Nachricht zur Seite und schaute Harry ernst an.

»Potter, Sie müssen vorsichtig sein.«

Harry schluckte den Bissen Ginger ZAK hinunter und starrte sie an. Ihrer Stimme klang nicht im Geringsten so, wie sonst immer. Nicht lebhaft, frisch und streng, sondern gedämpft und ängstlich und irgendwie menschlicher als gewohnt.

»Fehlverhalten in Dolores Umbrigdes Unterricht kö