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»R-riddikulus!,«schluchzte sie erneut.

Krack…

Mr. Weasleys Körper ersetzte den von Bill, seine Brille beiseite, Blutspritzer, die über sein Gesicht liefen.

»Nein!,«stöhnte Mrs. Weasley.»Nein…riddikulus! Riddikulus! RIDDIKULUS!«

Krack. Tote Zwillinge. Krack. Toter Percy. Krack. Toter Harry…

»Mrs. Weasley, verlassen sie einfach den Raum!,«schrie Harry, auf seinen toten Körper am Boden starrend.»Lassen Sie jemand anders -«

»Was ist los?«

Lupin kam in den Raum geschossen, dicht gefolgt von Sirius, ein stampfender Moody hinter ihnen. Lupin blickte von Mrs. Weasley zum toten Harry auf dem Boden und schien im Bruchteil einer Sekunde zu verstehen. Seinen eigenen Zauberstab ziehend, sagte er, sehr klar und deutlich:

»Riddikulus!«

Harrys Körper verschwand. Eine silbernde Scheibe hing in der Luft über jenem Punkt, wo er gewesen war. Lupin bewegte seinen Zauberstab noch einmal und die Scheibe verschwand in einem Wölkchen aus Rauch.

»Oh – oh – oh!,«gurgelte Mrs. Weasley, in Tränen ausbrechend, ihr Gesicht in den Händen.

»Molly,«sagte Lupin rauh, auf sie zu gehend.»Molly, nicht…«Im nächsten Moment schluchzte sie an seiner Schulter.

»Molly, es war nur ein Irrwicht,«sagte er besänftigend, ihren Kopf tätschelnd.»Nur ein dummer Irrwicht…«.»Ich sehe sie die ganze Zeit über t-t-tot!,«stöhnte sie an seiner Schulter.»Die ganze Z-Z-Zeit! Ich t-t-träume davon…«

Sirius starrte auf den Bereich des Teppichs, wo der Irrwicht gelegen hatte, vorgebend Harry zu sein. Moody sah Harry an, der seinen Blick vermied. Er hatte das merkwürdige Gefühl, Moodys magisches Auge sei ihm den ganzen Weg aus der Küche gefolgt.

»E-e-erzählt es nicht Arthur,«schluckte Mrs. Weasley jetzt, während sie ihre Augen hektisch mit ihren Handgelenken abwischte.»Ich möchte n-n-nicht, daß er weiß…dumm verhalte…«

Lupin gab ihr ein Taschentuch und sie schnäuzte sich.

»Harry, es tut mir so leid. Was mußt du von mir denken?,«sagte sie zitternd.»Nicht mal fähig, einen Irrwicht zu vertreiben…«

»Seien Sie nicht dumm,«sagte Harry in einem Versuch zu lächeln.

»Ich hab bloß s-s-solche Angst,«sagte sie, wieder ra

wäre ein Wunder, we

»Molly, jetzt ist es aber genug,«sagte Lupin fest.»Es ist nicht wie letztes Mal. Der Orden ist besser vorbereitet, wir hatten einen guten Start, wir wissen, was Voldemort will -«

Mrs Weasley ließ beim Klang des Namens einen kleinen Angstschrei hören.

»Oh, Molly, komm schon, es wird Zeit, daß du dich daran gewöhnst, seinen Namen zu hören – schau, ich ka

Harry dachte erneut an die Fotografie, an die strahlenden Gesichter seiner Eltern. Er wußte, daß Moody ihn noch immer beobachtete.

»Mach dir keine Gedanken um Percy,«sagte Sirius abrupt.»Er wird auf unsere Seite kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bevor Voldemort auf der Bildfläche erscheint; und we

»Und we

Mrs. Weasley lächelte zitternd.

»Bin so dumm,«murmelte sie nochmals, über ihre Augen wischend.

Aber Harry, seine Schlafzimmertür etwa zehn Minuten später hinter sich schließend, ko

Ohne Warnung bra

»Weg damit,«sagte er fest, über die Narbe reibend, als der Schmerz nachließ.»Erste Anzeichen von Verrücktheit, we

Harry ignorierte sie. Er fühlte sich älter als je zuvor, und es erschien ihm höchst erstaunlich, daß er kaum eine Stunde zuvor, über einen Scherz-Laden nachgedacht hatte, und darüber, wer das Abzeichen eines Vertrauensschülers erhalten hatte.

Die kleinen Leute in dem Foto schubsten sich untereinander und jene, die im Hintergrund versteckt waren, erschienen im Vordergrund des Bildes.

»Das ist Dubledore«s Bruder Aberforth, nur einmal hab ich ihn getroffen, komischer Kauz… das ist Dorcas Meadowes, Voldemort tötete sie persönlich… Sirius, als er noch kurze Haare hatte… und… hier, dachte das würde dich interessieren!.«

Harrys Herz überschlug sich. Seine Mutter und Vater strahlten zu ihm empor, die auf beiden Seiten eines kleinen Ma

»Äh?,«sagte Moody…Harry schaute in Moodys schwer zerfurchtes und mit Narben überzogenes Gesicht auf. Offensichtlich hatte Moody den Eindruck, Harry gerade eine besondere Freude zu machen.

»Ja,«sagte Harry, der wieder einmal versuchte zu grinsen.»Ähm… hört mal, mir fällt gerade ein, daß ich bisher noch nicht gepackt habe, mein…«

Es bereitete ihm Mühe, sich etwas einfallen zu lassen, das er noch nicht gepackt hatte. Sirius sagte gerade:»Was ist das was du da hast, Mad-Eye?,«und Moody drehte sich nach ihm um. Harry ging quer durch die Küche, schlich durch die Tür und die Treppen hoch, bevor ihn jemand zurückrufen ko

Er wußte nicht warum es solch ein Schock für ihn gewesen war; nach all dem hatte er schon zuvor Bilder von seinen Eltern gesehen, und er hatte Wurmschwanz getroffen… aber zu sehen, wie sie sich auf so auf ihn stürzen wie in diesem Fall, wo er es am wenigsten erwartet hatte… keinem hätte das gefallen, dachte er verärgert…

Und außerdem sie von all den anderen fröhlichen Gesichtern umringt zu sehen… Benjy Fenwick, der in Stückchen gefunden wurde, und Gideon Prewett, der als ein Held starb, und die Longbottoms, die in den Wahnsi

Harry ging auf Zehenspitzen an den ausgestopften Elf-Köpfen vorbei die Halle hinauf, froh wieder alleine zu sein, als er sich dem ersten Treppenabsatz näherte und Geräusche hörte. Jemand schluchzte im Wohnzimmer.

»Hallo?,«sagte Harry.

Es kam keine Antwort, stattdessen hielt das Schluchzen an. Er stieg die restlichen Stufen – immer zwei auf einmal -

hinauf, überquerte den Treppenabsatz und öffnete die Wohnzimmertür.

Jemand kauerte an der dunklen Wand, sieh hielt einen Zauberstab in der Hand und ihr ganzer Körper wurde von Schluchzern r durchschüttelt. In einem Flecken Mondlicht auf dem staubigen alten Teppich lag Ron, alle Viere von sich gestreckt und zweifellos tot.

Die ganze Luft aus Harrys Lunge schien zu verschwinden; er fühlte sich, als ob er durch den Boden fallen würde; sein Gehirn war wie eingefroren – Ron tot, nein, das ko