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RON UND HERMINE

NEUE VERTRAUENSSCHÜLER

Sie hatte eine bessere Laune als Harry sie in den ganzen Ferien gesehen hatte.

»Ich dachte wir hätten eine kleine Party und nicht ein Verschnaufessen,«erzählte sie Harry, Ron, Hermine, Fred,

George und Gi

Fred rollte mit seinen Augen.

Sirius, Lupin, Tonks und Kingsley Shacklebolt waren schon da und Mad-Eye Moody kam bald herein, nachdem Harry sich ein Butterbier genommen hatte…»Oh, Alastor, ich bin froh daß du hier bist,«sagte Mrs Weasley fröhlich, als Mad-Eye seinen Reiseumhang ablegte.

»Wir wollten dich schon vor Ewigkeiten fragen – ka

»Kein Problem, Molly…«

Moodys magisches Auge drehte sich nach oben und starrte unbeweglich durch die Decke der Küche.

»Zeichenraum…,«knurrte er, als seine Pupille sich verengte.»Schreibtisch in der Ecke? Ja, ich sehe es… ja, es ist ein Irrwicht… willst du daß ich hoch gehe und ihn davon befreie, Molly?«

»Nein, nein, ich werde es später selbst machen,«strahlte Mrs Weasley,»du hast deinen Getränk. Wir haben eine kleine Fete, im Moment…«

Sie zeigte mit einer Geste auf das scharlachrote Ba

»Vertrauensschüler, ja?,«knurrte Moody, sein normales Auge auf Ron und sein magisches Auge herumschwenkend, in die Seite seines Kopfes guckend. Harry hatte das sehr unangenehme Gefühle, daß es ihn anguckte, und ging weg in Richtung Sirius und Lupin.

»Also, Herzlichen Glückwunsch,«sagte Moody, sein normales Auge immer noch auf Ron gerichtet,»Autoritäre Menschen ziehen oft Ärger an, aber ich nehme an Dumbledore denkt, daß du die meisten großen Flüche aushalten ka

Ron guckte ziemlich erschrocken aus diesem Punkte gesehen aber ihm wurde der Ärger des Antwortens von der Ankunft seines Vaters und seines ältesten Bruders erspart. Mrs Weasley war in einer guten Laune sie beschwerte sich auch nicht darüber, daß sie Mundungus mitgebracht hatten; er trug einen langen Überzieher was auf seltsame Weise an unwahrscheinlichen Plätzen lumpig schien, lehnte das Angebot ab, ihn zu entfernen, und tat es zu Moodys Reiseumhang.

»Also, ich denke ein Toast ist in Bestellung,«sagte Mr Weasley, als jeder etwas zu trinken hatte. Er errichtete den Kelch.»Für Ron und Hermine, die neuen Gryffindor Vertrauensschüler!«

Ron und Hermine strahlten als jeder mit ihnen trank und da

Harry nahm die Fotografie. Eine Ansammlung von Menschen sah zu ihm hoch, einige winkten ihm, andere rückten ihre Brillen zurecht.

»Da bin ich«sagte Moody, überflüssigerweise auf sich deutend. Der Moody auf dem Foto war nicht zu verke

Harrys Magen, bereits vorher unruhig, zog sich zusammen, als er Alice Longbottom ansah; ihr rundes, freundliches Gesicht war ihm sehr vertraut, obwohl er ihr nie begegnet war,de

»- arme Teufel,«knurrte Moody.»Besser tot zu sein, als so, wie es ihnen erging… und das ist Emmeline Vance, du hast sie ke

»Das ist Edgar Bones… Bruder von Amelia Bones, auch ihn und seine Familie haben sie erwischt, er war ein toller Zauberer… Sturgis Podmore, verdammt, der sieht noch jung aus… Caradoc Dearborn, verschwand sechs Monate später, wir haben seinen Körper nie gefunden… Hagrid, natürlich, sieht genauso aus wie immer… Elphias Doge, du hast ihn gesehen, ich hatte vergessen, daß er diesen merkwürdigen Hut trug… Gideon Prewett, es brauchte fünf Todesser, um ihn und seinen Bruder Fabian zu töten, sie haben gekämpft wie Helden… geht weiter, geht weiter…«

Die kleinen Menschen auf dem Foto drängelten sich gegenseitig weiter und jene, die noch rechts hinten verborgen waren, erschienen an der Vorderansicht des Bildes.

»Das ist Dumbledores Bruder Aberforth, das einzige Mal, daß ich ihn getroffen habe, merkwürdiger Kerl… das ist Dorcas Meadowes, Voldemort tötete sie eigenhändig… Sirius, als er noch kurzes Haar hatte…und… da sind sie, dachte, das würde dich interessieren!«

Harrys Herz machte einen Sprung. Seine Mutter und sein Vater strahlten freudig zu ihm hoch, zu beiden Seiten eines kleinen Ma

»Na?,«sagte Moody…Harry blickte hoch in das stark vernarbte und gekerbte Gesicht von Moody. Zweifellos hatte Moody den Eindruck, daß er Harry gerade eben einen kleinen Genuss verschafft hätte.

»Ja, also,«sagte Harry, noch einmal ein Grinsen vorgebend.»Ja…hör mal, ich hab mich gerade eri

Er sah sich mit dem Problem konfrontiert, einen Gegenstand zu erfinden, den er noch nicht gepackt hätte. Sirius hatte gerade eben gemeint:»Was hast du da, Mad-Eye?,«und Moody hatte sich zu ihm umgedreht. Harry durchquerte die Küche, schlüpfte durch die Tür und lief die Treppe hoch, ehe irgendjemand ihn zurückrufen ko

Er wußte nicht, warum es solch ein Schock gewesen war; er hatte Fotos von seinen Eltern schon früher gesehen, und er hatte Wurmschwanz getroffen…aber als sie ihm so plötzlich ins Gesicht sahen, als er es am wenigsten erwartet hätte…niemand würde sich darüber freuen, dachte er wütend…

Und da

Harry lief auf Zehenspitzen die Stiegen aus der Halle hinauf, vorbei an den ausgestopften Elfenköpfen, erleichtert, wieder ganz für sich zu sein, doch als er beinahe den ersten Stock erreichte, hörte er Geräusche. Jemand schluchzte im Salon.

»Hallo?,«sagte Harry.

Es gab keine Antwort, aber das Schluchzen dauerte fort. Er stieg die verbleibenden Stufen hinauf, zwei auf einmal nehmend, durchquerte das Stockwerk und öffnete die Tür zum Salon.

Jemand kauerte gegen die dunkle Wand gekehrt, den Zauberstab in ihrer Hand, der ganze Körper vom Schluchzen geschüttelt. Ausgestreckt auf dem schmutzigen alten Teppich in einem Streifen Mondlicht, offensichtlich tot, lag Ron.

Die Luft schien aus Harrys Lungen zu weichen; er fühlte sich, als würde er durch den Boden sinken; sein Hirn wurde eiskalt – Ron tot, nein, das ko

Einen Moment, das ko

»Mrs. Weasley?,«krächzte Ron.

»R-r-riddikulus!,«schluchzte Mrs. Weasley, mit ihrem bebenden Zauberstab auf Rons Körper deutend.

Krack.

Rons Körper verwandelte sich in den von Bill, Arme und Beine von sich gestreckt auf dem Rücken, seine Augen weit offen und leer. Mrs. Weasley schluchzte lauter als zuvor.