Страница 194 из 209
»Das ist Longbottom, nicht wahr?«spottete Lucius Malfoy.»Nun, deine Großmutter ist ja daran gewohnt,
Familienmitglieder wegen uns zu verlieren… dein Tod wird kein allzugroßer Schock für sie sein.«
»Longbottom?«wiederholte Bellatrix, und ein wirklich böses Grinsen erhellte ihr ausgemergeltes Gesicht.»Nun, ich hatte das Vergnügen, deine Eltern zu treffen, Junge.«
»If bedweifle daff Fie daf hapen!«schrie Neville, und er kämpfte so stark gegen den harten Griff des Todessers, daß der rief,»Jemand muß ihn betäuben!«.»Nein, nein, nein,«sagte Bellatrix. Sie sah völlig verändert aus, lebendig vor Aufregung, als sie Harry anblickte, und da
»Gip fie ihr nichd,«brüllte Neville, der neben sich zu stehen schien, er trat und wandte sich, als sie Bellatrix sich mit erhobenen Zauberstab ihm und seinem Fänger näherte.»Gip fie ihr nichd, Haddy!«
Bellatrix hob ihren Zauberstab.»Crucio!«
Neville schrie, die Beine an die Brust gezogen, so daß der Todesser, der ihn hielt, ihn einen Moment über dem Boden hielt. Der Todesser ließ ihn los, und er fiel auf den Boden, sich vor Schmerz windend und schreiend.
»Das war nur ein Vorgeschmack,«sagte Bellatrix und hob ihren Zauberstab, so daß Nevilles Schreie aufhörten und er schluchtend zu ihren Füßen lag. Sie drehte sich um und sah zu Harry hinauf.»Nun, Potter, entweder du gibst und die Prophezeiung, oder du ka
Harry mußte gar nicht nachdenken, da gab es keine Wahl. Die Prophezeiung war heiß von der Hitze seiner umklammernden Hand, als er sie hinhielt. Malfoy sprang hervor, um sie zu nehmen.
Da
Moody, Tonks und Kingsley.
Malfoy drehte sich um und hob seinen Zauberstab, aber Tonks hatte bereits einen Schockzauber zu ihm geschickt.
Harry wartete nicht um zu sehen, ob er ankam, sondern sprang gleich von dem Sockel aus dem Weh. Die Todesser waren vom Erscheinen der Ordensmitglieder völlig abgelenkt, die nun einen Spruch nach dem anderen auf sie herabregnen ließen, während sie Stufe um Stufe zu dem eingesunkenen Boden sprangen. Durch die fliegenden Körper und die Blitze der Flüche hindurch ko
»Bist du OK?«schrie er, als ein weiterer Fluch wenige Zentimeter über ihre Köpfe hinwegzischte.
»Ja,«sagte Neville und versuchte sich aufzusetzen.
»Und Ron?«
»If dendte er ift in Ordnung – er dämpfte nod immerd mid dem Dehirn, alf if weg bin.«
Der Steinfußboden zwischen ihnen explodierte, als er von einem Fluch getroffen wurde. Ein Krater blieb zurück, genau da, wo eben noch Nevilles Hand gewesen war; sie beide krochen von diesem Platz weg, als ein dicker Arm von Nirgendwoher kam und Harrys um den Hals faßte und ihn hochzog, daß seine Zehen kaum noch den Boden berührten.
»Gib sie mir,«grollte eine Stimme in sein Ohr,»gib mir die Prophezeiung -«
Der Ma
Tonks, noch immer halb auf den ausgetretenen Stufen, feuerte Flüche auf Bellatrix – keiner schien zu bemerken, daß Harry gerade starb. Er drehte seinen Zauberstab nach hinten, zu der Seite des Ma
Neville kam aus dem Nichts nach vorne; unfähig, einen Zauber zu sprechen, er hatte Hermines Zauberstab hart in die Augenöffnung der Maske des Todessers gestochen. Der Ma
Harry wirbelte herum um ihn anzusehen und keuchte:»STUPEFY!«
Der Todesser fiel hinten über, uns seine Maske rutschte zur Seite: Es war Marnair, Seidenschnabels verhinderter Mörder, eines seiner Augen war jetzt geschwollen und blutunterlaufen.
»Danke!«sagte Harry zu Neville und zog ihn zur Seite, als Sirius und sein Todesser zur Seite taumelten, sie duellierten sich dermaßen, daß ihre Zauberstäbe verwischten; da
Sein Besitzer lag auf der Seite, er blutete am Kopf, und sein Angreifer beugte sich nun über Harry und Neville:
Dolohov, dessen langes, blasses Gesicht vor Freude verzogen war.
»Tarantallegra!«schrie er und zeigte mit seinem Zauberstab auf Neville, dessen Beine sofort in eine Art extatischen Stap-Tanz verfielen, ihn außer Gleichgewicht brachten, so daß er wieder auf den Boden fiel.»Jetzt, Potter!«
Er machte die gleiche schlagende Bewegung mit seinem Zauberstab, die er schon bei Hermine angewandt hatte, als Harry rief:»Protego!«.Harry fühlte, wie etwas über sein Gesicht zog, wie ein stumpfes Messer, der Schwung davon stieß ihn zur Seite, und er fiel über Nevilles Zuckende Beine, aber der Schutz-Zauber hatte das Schlimmste des Zaubers abgewehrt.
Dolohov hob wieder seinen Zauberstab.»Accio prophe-«
Sirius kam aus dem Nichts herangeschossen, rammte Dolohov mit seiner Schulter und ließ ihn aus dem Weg sliegen.
Die Prophezeiung war wieder zu Harrys Fingerspitzen gerutscht, doch Harry schaffte es, sie fest zu halten. Jetzt duellierten sich Sirius und Dolohov, ihre Zauberstäbe blitzen auf wie Schwerter, Funken sprühten aus den Spitzen der Stäbe.
Dolohov zog seinen Zauberstab zurück, um die selbe Bewegung zu machen, die er schon bei Harry und Hermine angewandt hatte. Harry sprang auf und schrie:»Petrificus Totalus!.«Wieder einmal schnappten Dolohovs Arme und Beine zusammen, und er fiel hinten über und landete klatschend auf seinem Rücken.»Gut gemacht,«schrie Sirius und drückte Harrys Kopf herunter, ale einige Schockzauber zu ihnen flogen.»Jetzt geht hier raus-«
Sie beide duckten sich erneut, als strahl grünen Lichtes hatte Sirius knapp verfehlt. Quer durch den Raum ko
»Harry, nimm die Prophezeiung, schnapp dir Neville und re
Nevilles Beine strampelten, wie bei einem auf dem Rücken liegender Käfer, Harry hielt den linken Arm in die Höhe, um den kleinen Glasball vor der Zerstörung zu retten.
»Die Prophezeiung, gib mir die Prophezeiung, Potter!«knurrte Lucius Malfoy in sein Ohr und Harry spürte den Druck von Malfoys Zauberstab hart zwischen seinen Rippen.
»Nein – geh -weg -von -mir… Neville – fang sie!«
Harry schleuderte die Prophezeiung über den Boden, Neville drehte sich auf den Rücken und drückte den Ball an seine Brust. Malfoy richtete nun seinen Zauberstab auf Neville, aber Harry zielte mit seinem eigenen Zauberstab über seine Schulter und schrie»Impedimenta!«