Страница 159 из 209
»Leicht,«sagte George.
»Was für eine Art Ablenkung ist es?«fragte Ron.
»Du wirst schon sehen, kleines Brüderchen,«sagte Fred, als er und George wieder aufstanden.»Zumindest wirst du das, falls du morgen im Korridor von Gregorius dem Schmierigen herumtrottest.«
Harry erwachte sehr früh am nächsten Morgen, er war fast so nervös, wie am Morgen seines Disziplinarverhöres im Zaubereiministerium. Es war nicht nur die Aussicht in Umbridges Büro einzubrechen und ihr Feuer zu benutzen um mit Sirius zu sprechen, daß ihn nervös machte, doch das war sicherlich schlimm genug; heute war Harry auch das erste Mal in nächster Nähe zu Snape seit Snape ihn aus seinem Büro geworfen hatte.
Nachdem er eine ganze Weile im Bet gelegen hatte und über den vor ihm liegenden Tag nachgedacht hatte, stand Harry sehr leise auf und ging zu dem Fenster neben Nevilles Bett und starrte auf einen wahrhaft herrlichen Morgen. Der Himmel war von einem klaren, nebligen, opalisierenden Blau. Direkt vor ihm sah Harry die hochaufragende Birke unter der sein Vater einst Snape gequält hatte. Er war sich nicht sicher, was Sirius möglicherweise sagen ko
Etwas zog Harrys Aufmerksamkeit auf sich: eine Bewegung am Rande des Verbotenen Waldes. Harry blinzelte in die So
Harry drehte sich vom Fenster weg, ging zurück zu seinem Koffer und bega
Durch das Vorhaben sich Eintritt in Umbridges Büro zu verschaffen, hatte Harry niemals erwartet, daß dieser Tag ruhig verlaufen würde, aber er hatte auch nicht mit Hermines fast unaufhörlichen Versuchen gerechnet, ihm davon, was er um fünf Uhr tun wollte, abzuraten. Zum allerersten Mal war sie in»Geschichte der Magie«Professor Bi
…«.und we
»Hermine,«sagte Ron mit leiser und ungehaltener Stimme,»Wirst du aufhören Harry auszuschimpfen und dafür Bi
»Du schreibst zur Abwechslung mal mit, es wird dich nicht umbringen!«
Bis sie die Verliese erreichten, sprachen weder Harry noch Ron mit Hermine. Sie ließ sich nicht abschrecken und nutzte deren Schweigen, um mit ihrem ungebrochenen Schwall schrecklicher Warnungen fortzufahren, die sie unter heftigem Zischen ausstieß, das Seamus dazu veranlasste, fünf ganze Minuten damit zu verschwenden, seinen Kessel nach Löchern zu untersuchen.
Mittlerweile schien sich Snape dazu entschlossen zu haben so zu tun, als ob Harry unsichtbar wäre. Harry war natürlich an diese Taktik gewöhnt, weil sie zu Onkel Vernons Lieblingsbeschäftigungen gehörte, und im Großen und Ganzen war er dankbar, daß er nichts schlimmeres ertragen mußte. Und tatsächlich, verglichen mit dem, was er gewöhnlich von Snape ertragen mußte, seinen Spott und die schneidenden Bemerkungen, hielt er die neue Entwicklung für so etwas wie.eine Verbesserung. Er freute sich zu entdecken, daß es für ihn, we
Er hatte sich gerade weggedreht, als er ein schmetterndes Geräusch hörte. Malfoy gab ein schreiendes Lachen von sich.
Harry sprang herum. Seine Trankprobe lag in Einzelteilen auf dem Boden und Snape musterte ihn mit einem Ausdruck hämischer Freude.
»Ups,«sagte er sanft.»Eine weitere 6, Potter.«
Harry war zu aufgebracht um zu sprechen. Er schritt zurück zu seinem Kessel, mit der Absicht einen weiteren Flakon zu füllen, sodaß Snape ihn benoten müsste, sah aber zu seinem Entsetzen, daß der Rest des Inhalts verschwunden war.
»Es tut mir leid!«sagte Hermine, die Hände über dem Mund.»Es tut mir wirklich leid, Harry. Ich dachte du seiest fertig, darum habe ich sauber gemacht!«
Harry war nicht fähig zu antworten. Als es läutete, ging er rasch und ohne sich umzusehen aus dem Verlies und sicherte sich zum Mittagessen einen Platz zwischen Neville und Seamus, damit Hermine nicht wieder davon anfangen ko
Er war in einer so schlechten Stimmung als er zu Weissagung ging, daß er die Verabredung zu seinem Berufsberatungstermin mit Professor McGonagall ganz vergessen hatte. Es fiel ihm erst wieder ein, als Ron ihn fragte, warum, er nicht in ihrem Büro sei. Er sauste zurück nach oben und kam, völlig außer Atem, nur ein paar Minuten zu spät.
»Entschuldigung, Professor,«keuchte er, als er die Tür schloss.»Ich habe es vergessen.«
»Schon gut, Potter,«sagte sie munter, aber als sie sprach, rümpfte jemand anderes aus der Ecke die Nase. Harry drehte sich um.
Professor Umbridge saß dort, mit einem Klemmbrett auf ihren Knien, einer übertriebenen kleinen Rüsche um ihren Hals und einem dü
»Setzen Sie sich, Potter,«sagte Professor McGonagall knapp. Ihre Hände zitterten leicht, als sie die unzähligen Broschüren, die über ihren Schreibtisch verstreut waren, zur Seite schob.
Harry setzte sich mit dem Rücken zu Umbridge und gab sein Bestes so zu tun, als kö
»Also, Potter, dieses Treffen ist dafür gedacht, über alle möglichen Berufspläne zu sprechen, die Sie haben kö
sagte Professor McGonagall.»Haben Sie jemals darüber nachgedacht, was Sie nach dem Verlassen von Hogwarts gerne tun würden?«
»Äh-«sagte Harry.
Das kratzende Geräusch hinter ihm machte ihn wahnsi
»Ja?«Professor McGonagall trieb Harry an.
»Also, ich habe darüber nachgedacht, vielleicht Auror zu werden,«murmelte Harry.
»Dafür würden Sie Spitze
»Erwartungen übertreffend,«wie ich sehe. Da
Ich glaube nicht, daß in den letzten drei Jahren jemand aufgenommen worden ist.«
In diesem Moment gab Professor Umbridge ein winziges Hüsteln von sich, als ob sie herausfinden wollte, wie leise sie dies kö
»Sie werden wissen wollen, welche Fächer Sie belegen sollten, vermute ich?«fuhr sie ein wenig lauter als zuvor fort.
»Ja,«sagte Harry.»Verteidigung gegen die Dunklen Künste, vermute ich?«
»Natürlich,«sagte Professor McGonagall klar.»Ich würde außerdem empfehlen-«