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»Auf drei da

Die Tür von Snapes Büro wurde mit einem Knall geöffnet und Malfoy stürmte herein.

»Professor Snape – oh – Entschuldigung -«.Malfoy sah Snape und Harry leicht überrascht an.

»Ist schon in Ordnung, Draco,«sagte Snape und senkte seinen Zauberstab.»Potter nimmt ein wenig Nachhilfe in Zaubertränke.«

Harry hatte Malfoy nicht so erfreut gesehen seit Umbridge aufgetaucht war, um Hagrid zu überprüfen.

»Das wußte ich nicht,«sagte er, grinste Harry, der wußte daß sein Gesicht feuerrot war, hämisch an. Er hätte eine Menge dafür gegeben, Malfoy die Wahrheit ins Gesicht sagen zu kö

»Also Draco, was gibt es?«fragte Snape.

»Es geht um Professor Umbridge – sie braucht Ihre Hilfe, Professor,«sagte Malfoy.

»Sie haben Montague gefunden, Professor, er ist eingesperrt in einer Toilette im vierten Stock aufgetaucht.«

»Wie ist er da hinein gekommen?«wollte Snape wissen.

»Keine Ahnung, Professor, er ist ein wenig durcheinander.«

»Schön, schön. Potter,» sagt Snape,» wir werden diese Lektion morgen Abend wieder aufnehmen.«

Er drehte sich um und fegte aus seinem Büro. Hinter Snapes Rücken formte Malfoy mit seinen Lippen zu Harry gewandt die Worte »Nachhilfe in Zaubertränke?,«bevor er Snape folgte.

Kochend vor Wut steckte Harry seinen Zauberstab zurück in seinen Umhang und wandte sich zum gehen. Zumindest hatte er vierundzwanzig weitere Stunden zum Üben; ihm war bewusst, daß er für sein knappes Entkommen dankbar sein sollte, obwohl der Preis dafür mit Malfoy, der der ganzen Schule verkünden würde, daß er Nachhilfe in Zaubertränke bekam, sehr hoch war.

Er war an der Bürotür, als er einen Flecken zitternden Lichts über den Türrahmen tanzen sah. Er hielt i

Er drehte sich um. Das Licht kam aus dem Denkarium auf Snapes Schreibtisch. Der silber-weiße Inhalt waberte und wirbelte darin umher. Snapes Gedanken… Dinge, von denen er nicht wollte, daß Harry sie sah, falls er unbeabsichtigt Snapes Abwehr durchbrach…

Harry starrte das Denkarium an, Neugier durchströmte ihn… was wollte Snape so unbedingt vor Harry verbergen?

Die silbrigen Lichter zuckten über die Wand… Harry machte zwei Schritte auf den Schreibtisch zu, dachte angestrengt nach. Kö

Harry schaute über seine Schulter, sein Herz schlug stärker und schneller als je zuvor. Wie lange würde Snape brauchen, um Montague aus seiner Toilette zu befreien? Käme er danach direkt in sein Büro zurück, oder würde er Montague in den Krankenflügel begleiten? Bestimmt das Letztere… Montague war der Quidditch-Ma

Harry ging die letzten paar Meter zum Denkarium, stand davor und blickte in seine Tiefen. Er zögerte, lauschte, da

Die silbrige Substanz bega

und we

Sein Atem vernebelte die Oberfläche von Snapes Gedanken… sein Gehirn schien zu vergessen… es wäre verrückt, das zu tun, was zu tun er so sehr versucht war… er schauderte… Snape ko

Er nahm einen tiefen Atemzug und tauchte sein Gesicht in die Oberfläche von Snapes Gedanken. Sofort ruckte der Fußboden des Büros und schubste Harry kopfüber in das Denkarium…

Er fiel durch kalte Dunkelheit, drehte sich dabei wild um sich und da

Er stand in der Mitte der Großen Halle, aber die vier Haustische waren verschwunden. Stattdessen waren da mehr als hundert kleinere Tische, die alle in die gleiche Richtung standen und an jedem saß ein Schüler mit gesenktem Haupt und schrieb auf einem Stück Pergament. Das einzige Geräusch war das Kratzen der Federkiele und ein gelegentliches Rascheln, we

Und da war er, an einem Tisch gleich hinter Harry. Harry glotzte. Snape-der-Teenager bot einen schmierigen, bleichen Anblick, wie eine Pflanze, die im Dunkeln gehalten wurde. Sein Haar, das auf den Tisch fiel, war strähnig und fettig, seine krumme Nase war beim Schreiben nur einen guten Zentimeter über dem Pergament. Harry ging um Snape herum bis er hinter ihm stand und las die Überschrift auf dem Prüfungsbogen: VERTEIDIGUNG GEGEN DIE DUNKLEN

KÜNSTE – ZAUBERERGRAD.

Also mußte Snape jetzt fünfzehn oder sechzehn sein, ungefähr so alt wie Harry jetzt. Seine Hand flog über das Pergament; er hatte mindestens dreißig Zentimeter mehr als seine nächsten Nachbarn geschrieben und das obwohl seine Schrift klein und gedrängt war.

»Noch fünf Minuten!«

Die Stimme ließ Harry hochschrecken. Als er sich umblickte, sah er Professor Flitwicks Kopf zwischen den Tischen in der Nähe umhergehen. Professor Flitwick kam an einem Jungen mit zerzaustem, schwarzem Haar vorbei… sehr zerzaustem, schwarzem Haar…

Harry bewegte sich so schnell, daß, wäre er solide gewesen, er Tische umgerissen hätte. Stattdessen schien er zu gleiten, wie im Traum, kreuzte dabei zwei Gänge und glitt einen dritten entlang. Von hinten näherte er sich dem schwarzhaarigen Jungen und… er richtete sich auf, legte seinen Federkiel hin und zog die Pergamentrolle zu sich heran, als wollte er sich noch einmal durchlesen, was er geschrieben hatte…

Vor dem Tisch hielt Harry i

Aufregung explodierte in seiner Magengrube: es war gerade so, als ob er sich selbst mit kleinen Fehlern sähe. James Augen waren haselnussbraun, seine Nase etwas länger als Harrys und da war keine Narbe auf seiner Stirn, aber sie hatten das gleiche schmale Gesicht, den gleichen Mund, die gleichen Augenbrauen; James Haar stand am Hinterkopf genauso ab wie es Harrys tat, seine Hände hätten die Harrys sein kö

James gähnte genüsslich und verstruppelte sein Haar, so daß es noch zerzauster als vorher war. Da

Mit einem weiteren Schock der Aufregung sah Harry das Sirius James das Daumen-aufwärts Zeichen gab. Sirius saß vollkommen entspa

Das Mädchen beobachtete ihn hoffnungsvoll, aber er schien es nicht zu bemerken. Zwei Sitze weiter von dem Mädchen

– Harrys«Bauch zog sich vor Aufregung zusammen- saß Remus Lupin. Er sah eher blaß aus (kam der Vollmond näher?) und war in sein Examen vertieft: Als er die Antworten noch einmal las, kratzte er sich mit dem Ende seiner Schreibfeder am Ki