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Doch was Harry am glücklichsten machte, war, daß Cho am nächsten Tag zu ihm aufschloss als er sich beeilte zu Verwandlungen zu kommen. Bevor er wußte wie ihm geschah, lag ihre Hand in seiner und sie hauchte ihm ins Ohr:

»Es tut mir wirklich, wahrhaftig, tatsächlich Leid. Dieses Interview war so tapfer… es hat mich zum Weinen gebracht.«

Es tat ihm Leid, zu hören, daß sie darüber noch mehr Tränen vergossen hatte, doch sehr froh, daß sie wieder miteinander sprachen, und noch viel erfreuter war er, als sie ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange gab und wieder davoneilte. Und unglaublich, als er aus dem Verwandlungsunterricht nach draußen kam, nicht eher als sonst, geschah etwas ebenso Erfreuliches: Seamus trat auf ihn zu um ihn anzusehen.

»Ich wollte dir nur sagen,«murmelte er auf Harrys linkes Knie schielend,»Ich glaube dir. Und ich habe ein Exemplar von dem Magazin an meine Mama geschickt.«Hätte es noch irgendetwas Zusätzlichen bedurft um Harrys Glück vollständig zu machen, da

Sie drehten sich zu Harry um als der die Regale nach dem für»teilweises Verschwinden«benötigten Buch durchstöberte: Goyle ließ seine Fingergelenke bedrohlich knacken und Malfoy wisperte etwas unzweifelhaft Übles zu Crabe. Harry wußte sehr genau, wieso sie so handelten: Er hatte all ihre Väter als Todesser bena

»Und das Beste ist.«flüsterte Hermine schadenfroh,»ist, daß sie dir nicht widersprechen kö

Zur Krönung des Ganzen erzählte Luna ihm während des Abendessens, daß noch nie eine Ausgabe von»Der Wortklauber«schneller ausverkauft worden war,

»Mein Vater druckt welche nach!«erzählte sie Harry, ihre Augen leuchteten aufgeregt.»Er ka

In dieser Nacht war Harry der Held im Gryffindor-Gemeinschaftsraum. Fred und George hatten es gewagt, das Cover des Wortklaubers mit einem Vergrößerungszauber zu belegen und es an die Wand zu hängen, so daß Harrys riesiger Kopf auf die Geschehnisse herunterblickte und hin und wieder Dinge wie»Die im Ministerium sind Schwachköpfe«

und»Friß Unrat, Umbridge!«mit lauter Stimme sagte. Hermine fand dies nicht sonderlich lustig, sie meinte, das störe sie in ihre Konzentration, und gereizt ging sie schließlich früh ins Bett. Harry mußte selber zugeben, daß das Poster nach ein, zwei Stunden nicht mehr so lustig war, besonders, als der Sprachzauber bega

Zur Enttäuschung der Leute, die um ihn saßen und ihn baten, zum x-ten mal von dem Interview zu erzählen, gab er beka

Der Schlafsaal war leer, als er ihn erreichte. Er lehnte seine Stirn einen Moment an das kühle Glas des Fensters neben seinem Bett; das beruhigte seine Narbe. Da

Er stand in einem dunklen Raum mit Vorhängen, der lediglich von einem einzigen Leuchter mit Kerzen erhellt wurde.

Seine Hände lagen verkrampft auf der Lehne des Stuhles vor ihm. Sie waren langgliedrig und weiß, so als ob sie.jahrelang kein So

Hinter dem Stuhl, in einem kleinen, von den Kerzen erleuchteten Bereich, kniete ein Ma

»Es scheint mir, als wäre ich schlecht beraten worden,«sagte Harry mit einer hohen, kalten Stimme, die vor Ärger bebte.

»Meister, ich bitte unterwürfig um Entschuldigung,«krächzte der Ma

»Ich geb dir nicht die Schuld, Rookwood,«sagte Harry in der kalten, grausamen Stimme.

Er löste seinen Griff um die Stuhllehne und ging herum, näher zu dem Ma

»Bist du dir deiner Fakten bewußt, Rookwood?«fragte Harry.

»Ja, mein Lord, ja… Immerhin… immerhin habe ich mal gearbeitet… für die Abteilung für…«

»Avery hat mir berichtet, Bode würde es schaffen, es zu beseitigen.«

»Bode hätte es nie nehmen kö

»Steh auf, Rookwood,«wisperte Harry.

Der knieende Ma

»Es war gut von dir, mir das zu erzählen,«sagte Harry,»sehr gut… Ich habe Monate mir fruchtlosen Plänen verschwendet, scheint mir… Aber egal, wir fangen noch einmal an, jetzt… Du hast Lord Voldemorts Erke

Rookwood.«

»Mein Lord… ja, mein Lord,«keuchte Rookwood, seine Stimme vor Erleichterung heiser.

»Ich werde deine Hilfe brauchen. Ich werde alle Informationen brauchen, die du liefern ka

»Natürlich, mein Lord, natürlich… alles…«

»Sehr gut… du darfst dich entfernen. Schick Avery zu mir.«

Rookwood schlurfte rückwärts, verbeugte sich, und verschwand durch eine Tür.

Alleingelassen in dem dunklen Raum drehte sich Harry zur Wand. Ein angestoßener, alter Spiegel hing dort an der Mauer in den Schatten. Harry ging auf ihn zu. Seine reflektin wurde in der Dunkelheit größer und deutlicher… ein gesicht, weißer als ein Schädel… rote Augen mit Schlitzen als Pupille…

»Neeeiiiiiiiiin«

»Was ist?«schrie eine Stimme in der Nähe.

Harry schlug wie verrückt um sich, verhedderte sich in den Vorhängen und fiel aus dem Bett. Einige Sekunden lang wußte er nicht, wo er war, er war davon überzeugt, daß er das weißen, skelettartige Gesicht ihn aus dem Dunkeln sehen würde, doch da

»Hörst du wühl auf, dich wie ein Verrückter aufzuführen, damit ich dich hier raushelfen ka

Ron zog an den Stoffbahnen des Himmelbettes, und Harry starrte ihn im Mondlicht an, flach auf seinem Rücken, seine Narbe bra

»Ist wieder jemand angegriffen worden?«fragte Ron und zerrte Harry grob auf die Füße.»Ist es Dad? Ist es diese Schlange?«

»Nein – allen gehts gut -«keuchte Harry, dessen Stirn sich so anfühlte, als würde sie unter Feuer stehen würden.»naja…

Avery… der ist in Schwierigkeiten… er hat ihm falsche Information gegeben… Voldemort ist wirklich ärgerlich…«

Harry stöhnte und sank zitternd auf sein Bett und rieb seine Narbe.

»Aber Rookwood wird ihm jetzt helfen… er ist wieder auf der richtigen Spur.«

»Wovon redest du?«sagte Ron, er klang dabei veränstigt.»Meinst du… du hast gerade Du-weißt-schon-wen gesehen?«.»Ich

war

Du-Weißt-Schon-Wer,«sagte Harry, und er streckte seine Hände in die Dunkelheit aus und hielt sie sich vor das Gesicht, um nachzuprüfen, daß sie nicht mehr langfingrig und tötlich-weoß waren.»Er war mit Rookwood zusammen, das ist einer der Todesser, die aus Askaban ausgebrochen sind, eri