Страница 139 из 209
»Was geht den hier vor?«fragte Ron mit Verwunderung, als der gesamte Gryffindortisch sich vorlehnte, um zu sehen was vor sich ging und weitere sieben Eulen zwischen den ersten landeten und kreischten, schrieen und mit den Flügeln flatterten.
»Harry!«sagte Hermine atemlos, ihre Hände in die gefiederte Masse stürzend und eine schreiende Eule, die ein langes, zylinderförmiges Paket trug, herausziehend.»Ich weiß, was das bedeutet – öffne das hier als erstes!«
Harry riss die braune Verpackung auf. Er entpackte eine fest eingerollte Kopie der Märzausgabe des Wortklaubers. Er rollte sie auf und sah sein eigenes Gesicht von der Titelseite schüchtern grinsen. In großen roten Buchstaben standen über dem Bild die Worte:
HARRY POTTER SPRACH ES SCHLIEßLICH AUS:
DIE WAHRHEIT ÜBER DU-WEIßT-SCHON-WEN
UND DIE NACHT, IN DER ICH IHN ZURÜCKKOMMEN SAH
»Das ist gut, oder nicht?«sagte Luna, die zum Gryffindortisch herüber schlenderte und sich jetzt zwischen Fred und Ron auf die Bank drängte.»Es kam gestern raus, ich fragte Dad, ob dir eine kostenlose Ausgabe zuschicken kö
»Das ist es, wovon ich gedacht hatte, daß es passieren würde.«sagte Hermine eifrig.»Harry, würde es dir etwas ausmachen we
»Bedient euch«sagte Harry ein wenig irritiert.
Ron und Hermine bega
»Dieser hier ist von einem Kerl der meint du bist nicht ganz dicht.«sagte Ron auf seinen Brief hinunterblickend.»Ah, gut…«
»Diese Frau meint du solltest es mit einem guten Lehrgang über Schockzauber im St. Mungo Hospital probieren.«sagte Hermine enttäuscht und sah für einen Moment zerknirscht aus.
»Dieser hier sieht jedoch OK aus.«meinte Harry langsam, den langen Brief einer Hexe aus Paisley flüchtig überfliegend.»Hey, sie sagt, sie glaubt mir!«
»Dieser ist zweigeteilter Meinung.«meinte Fred, der sich dem Briefe öffnen mit großer Begeisterung angeschlossen hatte.»Sagt, du wirkst auf andere nicht wie ein Verrückter, aber er will nicht wirklich glauben, daß Du-Weißt-Schon-Wer zurückgekommen ist. Also weiß er nicht was er jetzt denken soll. Himmeldo
»Hier ist noch einer, den du überzeugt hast, Harry! rief Hermine aufgeregt.»Nachdem ich Ihre Seite der Geschichte gelesen habe, komme ich zwingend zu dem Ergebnis, daß der Tagesprophet Sie sehr ungerecht behandelt hat… Ein wenig möchte ich schon glauben, daß Er-der-nicht-gena
»Was geht de
Harry schaute auf, die Hand voll mit Briefumschlägen. Professor Umbridge stand hinter Fred und Luna, ihre wulstigen Krötenaugen überflogen flüchtig das Durcheinander aus Eulen und Briefen auf dem Tisch vor Harry. Hinter ihr sah er viele Mitschüler, die alles eifrig beobachteten.«
»Warum haben Sie alle diese Briefe bekommen, Mr. Potter?«fragte sie langsam.»Ist das neuerdings ein Verbrechen?«
meinte Fred laut»Post bekommen?«
»Sein sie vorsichtig, Mr. Weasley, oder es wird nötig Sie nachsitzen zu lassen,«sagte Professor Umbridge.«Nun, Mr.
Potter?«
Harry zögerte, doch er sah keinen Weg wie er das, was er getan hatte verheimlichen ko
»Mir haben Leute geschrieben weil ich ein Interview gegeben habe.«erwiderte Harry,»über das, was mir im letzten Juni passiert ist.«
Aus irgendeinem Grund blickte er zum Lehrertisch als er dieses sagte. Harry hatte das absonderlichste Gefühl, daß Dumbledore ihn nur einen Augenblick vorher beobachtet hatte, doch als er zum Schulleiter schaute, schien dieser in ein Gespräch mit Professor Flitwick vertieft zu sein.»Ein Interview?«wiederholte Professor Umbridge. Ihre Stimme war dü
»Ich meine damit, daß ein Reporter mir Fragen gestellt hat und ich sie beantwortet habe.«sagte Harry.»Hier…«
Und er warf ihr die Ausgabe des»Wortklaubers«zu. Sie fing sie auf und starrte auf das Titelblatt hinunter. Ihr bleiches, teigiges Gesicht lief hässlich und ungleichmäßig violett an.
»Wa
Sie sah ihn an, weiß glühend vor Wut, das Magazin in ihren Wurstfingern schüttelnd.
»Es wird für Sie keine Ausflüge nach Hogsmeade mehr geben, Mr. Potter.«flüsterte sie.»Wie kö
Wie kö
Sie stolzierte davon, Das Magazin Der Wortklauber fest umfasst an ihren Oberkörper geklammert, verfolgt von den Blicken vieler Schüler.
Am nächsten Vormittag waren in der ganzen Schule gewaltige Schilder aufgehängt worden, nicht nur an den Schwarzen Brettern der Häuser, sondern auch in den Gängen und Klassenräumen.
AUF ANORDNUNG DER GROSSINQUISITORIN VON HOGWARTS
Jeder Schüler, der eine Ausgabe des Magazins»Der Wortklauber«besitzt und damit angetroffen wird, wird der Schule verwiesen.
Das Obige gilt in Übereinstimmung mit dem Bildungserlaß Nummer Siebenundzwanzig.
gezeichnet: Dolores Jane Umbridge, Hochinquisitorin Aus irgendeinem Grund strahlte Hermine jedes Mal we
»Worüber genau bist du so glücklich?«fragte Harry sie.»Oh, Harry, siehst du es de
Und es schien, daß Hermine ziemlich richtig lag. Am Ende des Tages, obschon Harry nicht einmal irgendwo in der Schule einen Schnipsel von»Der Wortklauber«gesehen hatte, schien es als würden an diesem Ort alle zusammen aus dem Interview zitieren. Harry hörte sie darüber flüstern als sie sich für den Unterricht draußen anstellten, während des.Mittagessens und in den Nachmittagsstunden darüber diskutieren, während Hermine gleich berichtete, daß jede Besitzerin von einem der Schränke in den Mädchentoiletten darüber gesprochen hatte als sie vor»alte Runen«
hereinschneite.
»Da
In der Zwischenzeit stolzierte Professor Umbridge durch die Schule, hielt auf Geratewohl Schüler an und verlangte daß sie ihre Schulbücher auspackten und ihre Taschen leerten. Harry wußte, daß sie nach Ausgaben des Magazins»Der Wortklauber«suchte, doch die Studenten waren ihr meilenweit voraus. Die Seiten auf denen Harrys Interview stand waren verzaubert worden damit sie Auszügen aus Büchern ähnelten we
Den Lehrern war es natürlich durch den Bildungserlaß Nummer sechsundzwanzig untersagt das Interview zu erwähnen, doch sie fanden trotzdem andere Wege um ihren Gefühlen darüber Ausdruck zu verleihen. Professor Sprout verteilte zwanzig Punkte als Harry ihr eine Gießka