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Am Morgen des vierzehnten zog er sich besonders sorgfältig an. Er und Ron kamen gerade rechtzeitig in die Große Halle, um das Eintreffen der Eulen mitzuerleben.

Hedwig war nicht dabei – nicht das Harry sie erwartet hatte – allerdings entnahm Hermine einen Brief aus dem Schnabel einer unbeka

»Und gerade rechtzeitig! We

»Hör zu, Harry,«sagte sie, ihn anschauend,» das ist wirklich wichtig. Denkst du, das wir uns gegen Mittag in den Drei Besen treffen kö

»Nun… weiß nich’«, sagte Harry unsicher.»Cho erwartet vielleicht von mir, daß ich den ganzen Tag mit ihr verbringe.

Wir haben niemals darüber gesprochen, was wir machen werden.«

»Nun, bring sie mit, we

»Nun… in Ordnung, aber warum?«

»Ich hab’ jetzt keine Zeit es dir zu erzählen, ich muß ihn schnell beantworten.«

Und sie eilte aus der Großen Halle, den Brief mit einer Hand festhaltend und ein Stück Toast in der anderen.

»Kommst du?«fragte Harry Ron, aber Ron schüttelte den Kopf, niedergeschlagen blickend.

»Ich ka

»Es liegt daran, daß du gut bist, we

Er fiel ihm schwer Sympathie mit Rons Lage zu entwickeln, de

Sie wartete auf ihm neben der Eichentür, sie sah wunderschön aus, mit ihrem zu einem Pferdeschwanz gebundenem Haar. Harrys Füße schienen viel zu groß für seinen Körper zu sein, als er auf sie zu ging und ihm wurde plötzlich schrecklich bewusst, wie dumm seine Arme hin und herschwangen.

»Hi,«sagte Cho leicht atemlos.

»Hi,«sagte Harry.

Sie starrten sich für einen Moment an, da

»Oh – ja…«

Sie schlossen sich der Warteschlange von Schüler an, die von Filch ausgetragen wurden, gelegentlich in die Augen des anderen schauend und scheu lächelnd, aber nicht miteinander redend. Harry war erleichtert als sie die frische Luft erreichten, da er es einfacher fand schweigend spazieren zu gehen als nur zu stehen und unbeholfen auszusehen. Es war ein frischer, leicht windiger Tag und als sie am Quidditchspielfeld vorbeikamen, erhaschte Harry einen Blick auf Ron und Gi

»Du vermisst es sehr, oder?«fragte Cho.

Er drehte sich um und sah, daß sie ihn beobachtete.

»Jo,«sagte Harry lächelnd.»Du blocktest mich.«

»Und Wood sagte dir du sollst kein Gentlemen sein und mich vom Besen schubsen, we

»Nee, er is’ bei Puddlemere United; ich habe ihn beim Weltcup letztes Jahr gesehen.«

»Oh, ich habe dich auch gesehen, eri

und er fing gerade an es zu genießen, als sie auf eine große Gruppe von Slytherin Mädchen trafen, zu denen auch Pansy Parkinson gehörte.

»Potter und Chang!«kreischte Pansy begleitet von Gekicher.»Igitt, Chang, ich halte nicht viel von deinem Geschmack

… Diggory sah wenigstens gut aus!«

Die Mädchen verschwanden unter Getratsche und Geschnatter, schauten sich immer wieder zu Harry und Cho um und hinterließen eine unangenehme Stille. Harry wußte nicht was er noch über Quidditch sagen kö

»Also… wo willst du hin?«fragte Harry als sie in Hogsmeade ankamen. Die Hauptstraße war voll von Schülern, die die Straße rauf und runter schlenderten, während sie in die Schaufenster blickten.

»Oh, ich weiß nicht,«sagte Cho Schulter zuckend.»Ähm… sollen wir uns ein bißchen in den Läden umsehen oder so?«

Sie wanderten Richtung Dervish und Banges. Ein großes Plakat war im Schaufenster aufgehängt worden und ein paar Leute aus Hogsmead betrachteten es. Sie wichen zur Seite, als Harry und Cho sich näherten und Harry fand sich ein weiteres Mal wieder, wie er auf die Bilder der zehn entkommenen Todesser blickte. Ein Plakat mir der Aufschrift»Im Auftrag des Zauerbereiministeriums«bot eine Belohnung von 1000 Galleonen für die Hexe oder den Zauberer, deren Informationen zur Ergreifung einer der abgebildeten Gefangenen führte.

»Das ist schon seltsam, oder?«sagte Cho mit leiser Stimme und starrte die Bilder der Todesser an,»eri

»Klar,«sagte Harry, der seine Augen von Bellatrix Lestranges Gesicht losriß und die Straße hoch und runter blickte.

»nun, das ist verrückt.«

Er war nicht böse, daß keine Dementoren in der Nähe waren, aber als er jetzt darüber nachdachte, erka

Die zehn entkommenen Todesser starrten sie aus jedem weiteren Schaufenster an, das er und Cho passierten. Es fing an zu regnen als sie an Scrivenshafts Fenster vorbeigingen; kalte schwere Wassertropfen fielen auf Harrys Gesicht und in seinen Kragen.

»Ähm… Möchtest du einen Kaffee trinken?«sagte Cho zögernd, als es anfing heftiger zu regnen.

»Ja, klar,«sagte Harry und schaute sich um.»Wo?«

»Oh, da gibt es einen wirklich netten Ort gerade dort oben; warst du noch nie bei Madam Puddifoot?«sagte sie fröhlich und führte ihn in einer Seitenstraße hin zu einem kleinen Teeladen, der Harry noch nie zuvor aufgefallen war. Es war ein enger, dämpfiger kleiner Raum, in dem scheinbar alles mit Rüschen und Schleifen verziert war. Harry wurde unfreiwillig an Umbridges Büro eri

»Hübsch, nicht?«sagte Cho glücklich.

»Äh… ja,«sagte Harry unaufrichtig.

»Sieh mal, sie hat für den Valentinstag dekoriert!«sagte Cho und zeigte auf die Auswahl von goldenen Engeln, die über jedem der kleinen runden Tische schwebten und gelegentlich rosa Konfetti über die Gäste warfen.

»Aaah…«

Sie setzten sich an den letzten freien Tisch, der sich an dem beschlagenen Fenster befand. Roger Davies, der Kaptain der Quidditch-Ma