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»Snape explodiert hat nichts mit Verteidigung gegen die Dunklen Künste zu tun, Professor! Das ist keine Information, die zu Ihrem Unterricht gehört!«

Als Harry Lee das nächste Mal sah, blutete die Unterseite seiner Hand stark. Harry empfahl ihm Murtlapessenz.

Harry hatte gedacht, das Ausbrechen aus Askaban hätte Umbridge etwas kleinlaut werden lassen, daß sie sich wegen dieser Katastrophe schämen würde, die genau unter der Nase ihres geliebten Fudge passiert war. Es schien jedoch, als hätte sie dies nur inspiriert, jeden Aspekt des Lebens in Hogwarts unter ihre persönliche Kontrolle zu bringen. Sie schien entschlossen, bei der kleinsten Kleinigkeit einen Rausschmiss zu verhängen und die einzige Frage war, ob es Hagrid oder Trelawney war, der zuerst ging.

Jede einzelne Stunde Wahrsagerei oder Pflege magischer Geschöpfe wurde nun in der Anwesenheit von Umbridge und ihrem Klammerbrett abgehalten. Sie lauerte am Feuer in dem schwer parfümierten Turmzimmer, unterbach Professor Trelawneys immer hysterischere Reden mit schwierigen Fragen über die Vogelschau und Heptomologie, darauf beharrend, daß sie die Antworten der Schüler vorhersagte, bevor diese sie gaben und daß sie ihr Kö

Harry dachte, daß Professor Trelawney unter der Belastung bald zusammenbrechen müßte.

Einige Male traf er sie in den Korridoren – an sich ein sehr ungewöhnliches Vorkommen, da sie im allgemeinen in ihrem Turmzimmer blieb – wild zu sich selbst murmelnd, die Hände zusammengepresst und flüchtige, drohende Blicke über die Schulter werfend, und die ganze Zeit einen starken Geruch von gekochtem Sherry abgebend. We

Leider ko

Ron und Hermine jemals zuvor und hatte ihnen ausdrücklich verboten, ihn nach Einbruch der Dämmerung zu besuchen.

»We

Es schien Harry, daß Umbrigde ihm ununterbrochen all das entzog, was sein Leben in Hogwarts lebenswert machte:

Besuche in Hagrids Hütte, Briefe von Sirius, sein Feuerblitz und Quidditch. Er revanchierte sich auf die einzige Art, die er ko

Harry hätte viel dafür gegeben, um auch in Occlumantie solche Fortschritte zu machen wie Neville es während den DA-Treffen tat. Harrys Stunden mit Snape, welche schlecht genug angefangen hatten, wurden nicht besser. Im Gegenteil, Harry fühlte sich, als würde er sich mit jeder Stunde verschlechtern.

Bevor er mit dem Studium der Occlumantie anfing, hatte seine Narbe gelegentlich geschmerzt, normalerweise während der Nacht, oder ansonten, we

»Vielleicht ist es ein wenig wie eine Krankheit,«sagte Hermine mitfühlend, als Harry sich ihr und Ron anvertraute.

»Ein Fieber oder ähnliches. Es muß erst schlimmer werden, bevor es besser wird.«

»Die Stunden mit Snape machen es schlimmer,«sagte Harry rundweg.»Ich werde krank von den Schmerzen meiner Narbe und es ist langweilige, jede Nacht durch diesen Flur zu gehen.«Er rieb sich ärgerlich seine Stirn.»Ich wünschte nur, die Tür würde sich öffnen, ich bin es leid davor zu stehen und sie anzustarren -«

»Das ist nicht lustig,«sagte Hermine scharf.»Dumbledore will nicht daß du von diesem Flur träumst, sonst hätte er Snape nicht gefragt ob er dich Occlumantie lehrt. Du mußt dich einfach nur mehr anstregen in deinen Stunden.«

»Ich strenge mich an!«sagte Harry verärgert.»Versuch du es doch mal – Snape versucht in deinen Kopf einzudringen -

das ist überhaupt nicht lustig, weißt du!«

»Vielleicht…«sagte Ron langsam.

»Vielleicht was?«sagte Hermine ziemlich schnippisch.

»Vielleicht ist es nicht Harry Schuld, daß er seinen Geist nicht verschließen ka

»Wie meinst du das?«fragte Hermine.

»Nun, vielleicht versucht Snape gar nicht, Harry zu helfen…«

Harry und Hermine starrten ihn an. Ron blickte düster und bedeutungsvoll von einem zum anderen.

»Vielleicht,«sagte er wieder, mit leiserer Stimme,»versucht er tatsächlich Harrys Geist weiter zu öffnen… es einfacher zu machen für Du-Weißt-«

»Halt’s Maul, Ron«sagte Hermine zornig.»Wie viele Male hast du Snape verdächtigt, und wa

»Er war ein Todesser,«sagte Ron störrisch.»Und wir haben niemals einen Beweis gesehen, daß er wirklich die Seiten gewechselt hat.«

»Dumbledore vertraut ihm,«wiederholte Hermine.»Und we

Mit so vielen Sorgen und so vielem, das es zu erledigen galt – angefangen mit den Unmengen an Hausaufgaben, die den fünften Jahrgang oftmals bis nach Mitternacht beschäftigte, geheime DA Sitzungen und regelmäßigem Unterricht mit Snape – schien der Januar beunruhigend schnell zu verstreichen. Bevor Harry es wußte, war der Februar gekommen, und mit ihm kam besseres und wärmeres Wetter und die Aussicht auf den zweiten Ausflug nach Hogsmeade in diesem Jahr. Harry hatte sehr wenig Zeit für Unterhaltungen mit Cho gehabt, seit sie beschlossen hatten,.das Dorf zusammen zu besuchen, aber plötzlich fand er sich einem Valentinstag gegenüber, den er außschließlich in ihrer Gesellschaft verbringen würde.