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Harry verließ ihn ohne ein weiteres Wort, dir türe sorgfältig hinter sich schließend, seine Narbe pochte immer noch schmerzhaft.
Harry fand Ron und Hermine in der Bibliothek, wo sie an Umbridges neuestem Berg an Hausaufgaben arbeiteten.
Andere Schüler, fast alle von ihnen Fünftklässler, saßen an beleuchteten Tischen, die Nasen in den Büchern, und kratzen fieberhaft mit ihren Federn, während der Himmel vor dem zweiflügeligen Fenstern immer dunkler wurde. Das einzige andere Geräusch war das leise Quietschen von Madame Pinces Schuhen, we
»Wie wars?«flüsterte Hermine, und da
»Ja… gut… ich weiß nicht,«sagte Harry ungeduldig und zuckte zusammen, als Schmerz durch seine Narbe jagte.
»Hört mal… Mir ist gerade was eingefallen…«
Und er erzählte ihnen was er gerade gesehen und gefolgert hatte.
»Du… sagst also…«flüsterte Ron, während Madam Pince leise quietschend an ihnen vorbei schlurfte,»daß die Waffe
– das Ding, das Du-Weißt-Schon-Wer haben will – im Zaubereiministerium ist?«
»Es muß in der Abteilung der Mysterien sein,«flüsterte Harry.»Ich hab die Tür gesehen, als dein Vater mich bei meiner Anhörung zu den Gerichtssälen hinunter Gebracht hat, und es ist ganz sicher dieselbe, die er bewacht hat als, als die Schlange ihn gebissen hat.«
Hermine ließ einen langen Seufzer hören.
»Natürlich,«stieß sie hervor.
»Natürlich was?«fragte Ron ziemlich ungeduldig.
»Denk doch mal nach, Ron… Sturgis Podmore versuchte, durch eine Tür im Zaubereiministerium zu kommen… es muß diese gewesen sein, es wäre ein zu großer Zufall!«
»Wieso hat Sturgis versucht, dort einzubrechen, we
»Naja, ich weiß es nicht,«gab Hermine zu,»das ist ein bißchen seltsam…«
»Also was ist de
»Ich weiß, daß sie die Leute, die dort arbeiten, die»Unsagbaren«ne
»Das ist überhaupt nicht seltsam, es ist wunderbar nachvollziehbar. Es wird etwas streng Geheimes sein, das das Ministerium entwickelt hat. Ich schätze… Harry, bist du sicher, daß es dir gut geht?«
Harry hatte nämlich gerade seine auf seine Hände auf die Stirn gepresst, als versuchte er, sie glatt zu pressen. [bügeln hört sich im deutschen seltsam an…]
»Ja… alles klar…«sagte er und ließ seine zitternden Hände sinken,»Ich fühl mich nur etwas… Ich mag
[Occlumantie] nicht besonders.«.»Ich denke jeder würde sich unwohl fühlen, nachdem sein Bewusstsein wieder und wieder angegriffen worden ist,«
sagte Hermine verständnisvoll.»Kommt, lasst uns zum Aufenthaltsraum zurückgehen, da haben wir es ein bißchen gemütlicher.
Doch im Gemeinschaftsraum herrschte Aufregung und lautes Lachen; Fred und George demonstrierten ihre neuesten Scherzartikel.
»Hauptlose Hüte«schrie George, während Fred den zuschauenden Schülern einen spitzen Hut zeigte, der mit einer weichen, rosa Feder geschmückt war.
»Jeder 2 Galleonen, schaut Fred an, jetzt!«
Fred setzte sich mit einem breiten Lächeln den Hut auf. Für einen Moment sah er nur ziemlich lächerlich aus; da
Einige Mädchen schrieen auf, doch sonst brach tosendes Gelächter aus.
»Und wieder runter!«schrie George und Freds Hand tastete für einen Moment dort herum, wo sich anscheinend die Luft über seinen Schultern befand; da
»Wie funktionieren diese Hüte de
Harry antwortete nicht; er fühlte sich krank.
»Ich werd«das Morgen machen müssen,«murmelte er und packte die Bücher, die er gerade aus seiner Tasche genommen hatte, wieder ein.
»OK, da
Harry und Ron tauschten einige Blicke aus während er in seine Tasche griff, den Planer herausnahm und ihn
[tentatively – voläufig/zeitweise??] öffnete.
»Was du heute ka
»Ich denke, ich geh jetzt ins Bett,«sagte Harry und stopfte den Hausaufgabenplaner wieder in seine Tasche; er nahm sich vor, ihn bei der nächsten Gelegenheit ins Feuer zu werfen.
Er ging durch den Gemeinschaftsraum, wich George aus, der versuchte, ihm einen Hauptlosen Hut aufzusetzen, und erreichte die Ruhe und [Kühle] der steinernen Treppe, die zu den Schlafräumen der Jungen führte. Ihm war wieder schlecht, genau so wie in der Nacht, in der er die Vision von der Schlange gehabt hatte, doch er dachte, daß er sich nur für eine Weile hinlegen müsste, um wieder auf die Beine zu kommen.
Er hatte gerade die Tür zu seinem SchlaFraum geöffnet, als ihn ein starker Schmerz durchfuhr, so daß er meinte, jemand würde sich in seinen Schädel bohren. Er wußte nicht wo er war, ob er stand oder lag, er wußte nicht einmal seinen eigenen Namen.
Ein wahnsi
»Harry? HARRY!«
Jemand hatte ihm ins Gesicht geschlagen. Das wahnsi
Die Fröhlichkeit verschwand aus ihm, doch das Lachen blieb…
Er öffnete seine Augen und nachdem er das getan hatte, fiel ihm auf, daß das unkontrollierbare Lachen aus seinem eigenen Mund kam. Im Moment in dem er dies erka
»Was ist passiert?«fragte er.
»Ich… weiß nicht…«keuchte Harry und setzte sich wieder auf.»Er ist wirklich glücklich… wirklich glücklich…«
»Wer? Du-Weißt-Schon-Wer?«
»Irgendwas Gutes ist passiert,«murmelte Harry. Er zitterte wieder so stark, wie als er die Schlange gesehen hatte, die Mr Weasley angegriffen hatte und fühlte sich sehr schlecht.»Etwas, auf das er gehofft hat.«
Die Worte kamen, wie damals in der Gryffindor Umkleidekabine, als würde ein Fremder durch Harrys Mund sprechen, trotzdem wußte er, daß sie wahr waren…Er atmete tief ein und versuchte, sich nicht über Ron zu übergeben. Er war froh, daß Dean und Seamus dieses mal nicht zugesehen hatten.
»Hermine hat mir geraten mal nach dir zu sehen,«sagte Ron mit leiser Stimme, während er Harry wieder auf die Beine half.»Sie sagt, deine Verteidigung wird jetzt schwächer sein, nachdem Snape in deinem Gedächtnis herumgespielt hat
… trotzdem nehme ich an, daß es dir auf lange Sicht helfen wird, oder?«
Er sah Harry zweifelnd an, während er ihm zu seinem Bett half. Harry nickte ohne Überzeugung und ließ sich wieder auf seine Kissen fallen; das viele auf den Boden fallen an diesem Abend verursachte Schmerzen; seine Narbe pochte immer noch schmerzhaft. Er mußte einsehen, daß sein erster Ausflug in die Occlumantie seinen geistigen Widerstand geschwächt anstatt gestärkt hatte und er fragte sich bestürzt, was passiert sein mußte, um Lord Voldemort so glücklich zu machen wie seit 14 Jahren nicht mehr…