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Nein, sagte eine Stimme in Harrys Kopf, als die Eri

Er fühlte einen stechenden Schmerz in seinem Knie. Snapes Büro wurde wieder sichtbar und er erka

»Hattest du vorgehabt den Stinging Zauber anzuwenden?«fragte Snape gelassen.

»Nein,«sagte Harry verbittert und stand vom Boden auf.

»Das dachte ich mir,«sagte Snape, ihn genau beobachtend.»Du ließt mich viel zu weit hinein gelangen. Du hast die Kontrolle verloren.«

»Haben Sie alles gesehen, was ich sah?«fragte Harry, unsicher, ob er die Antwort wirklich hören wollte.

»Teile davon,«sagte Snape mit gekräuselter Lippe.»Wem gehörte der Hund?«

»Meiner Tante Marge,«murmelte Harry, Snape hassend.

»Nun, für den ersten Versuch war es nicht so schlecht, wie es hätte sein kö

»Ich versuche es,«sagte Harry zornig,» aber Sie erzählen mir nicht wie!«

»Manieren, Potter,«sagte Snape gefährlich.»Nun möchte ich, daß du deine Augen schließt.«

Harry bedachte ihn mit einem gemeinen Blick, bevor er tat, was von ihm verlangt wurde. Ihm gefiel die Vorstellung nicht mit geschlossenen Augen da zu stehen, während Snape ihn, einen Zauberstab tragend, betrachtete.

»Machen Sie ihren Kopf frei, Potter,«sprach Snapes kalte Stimme,»lassen Sie all ihre Gefühle los…«Aber Harrys Zorn auf Snape floss wie Gift durch seine Adern. Seinen Zorn vergessen? Genauso gut kö

»Sie schaffen es nicht, Potter… sie brauchen mehr Selbstbeherrschung… konzentrieren Sie sich jetzt…«

Harry versuchte, seinen Kopf frei zu machen, versuchte, nicht zu denken, zu fühlen, sich an nicht zu eri

»Nochmal,… bei drei,… eins – zwei – drei, Legilimens!«.Ein riesiger schwarzer Drache brüllte ihn an… sein Vater und seine Mutter winkten ihm aus einem verzauberten Spiegel zu… Cedric Diggory lag am Boden und schaute ihn aus verblüfften Augen an…

»NEIIIIIN!«

Harry kniete am Boden, sein Gesicht in den Händen vergraben, sein Kopf schmerzte als hätte jemand versucht, ihm das Gehirn aus dem Schädel zu reißen.

»Stehen Sie auf!«sagte Snape scharf.»Stehen Sie auf! Sie versuchen es ja gar nicht, Sie strengen sich nicht an. Sie ermöglichen mir den Zugriff auf die Eri

Harry stand wieder auf, sein Herz schlug so wild als sei er gerade wirklich auf jenem Friedhof gewesen und hätte den sterbenden Cedric gesehen. Snape sah blasser und zorniger als gewöhnlich aus, doch Harry war noch wütender.

»Ich – habe – mich – angestrengt,«presste er zwischen seinen geschlossenen Zähnen hervor.

»Ich habe ihnen gesagt, Sie sollen sich von allen Gefühlen frei machen!«

»Ja; nun, ich finde das gerade ziemlich schwierig,«knurrte Harry.

»Da

»Ich bin nicht schwach,«erwiderte Harry leise, in ihm stieg eine Wut hoch, daß er Snape am liebsten sofort angegriffen hätte.

»Da

Er sah Onkel Vernon, wie er den Briefkasten vernagelte… hunderte Dementoren trieben über den See auf ihn zu… er ra

Er lag wieder auf allen Vieren am Boden von Snapes Büro, seine Narbe schmerzte unangenehm, aber die Worte, die gerade aus seinem Mund gekommen waren, klangen triumphierend. Er stand wieder auf. Snape hatte den Zauberstab erhoben und starrte ihn an. Diesmal sah es so aus, als hätte er ihn erhoben, noch bevor Harry versucht hatte, sich zu wehren.

»Was ist passiert, Potter?«fragte er und musterte Harry aufmerksam.

»Ich sah – ich eri

»Was gespürt?«fragte Snape scharf.

Harry antwortete nicht sofort; er rieb sich die Stirn, er schmeckt noch den Augenblick der aufblitzenden Erke

Seit Monaten hatte er von dem fensterlosen Korridor, der in der schwarzen verschlossenen Tür endete, geträumt, ohne zu bemerken, daß es sich um einen realen Ort handelte. Nun, da er ihn in seiner Eri

Weasley auf dem Weg zum Gerichtssaal im Ministerium gera

Er sah zu Snape auf.

»Was befindet sich in der Abteilung der Mysterien?«

»Was haben Sie gesagt?«fragte Snape leise, und mit tiefer Befriedigung bemerkte Harry, daß Snape nervös wurde.

»Ich sagte: Was befindet sich in der Abteilung der Mysterien, Sir?«sprach Harry.

»Warum fragen Sie danach?«gab Snape langsam zurück.

»Weil,«sprach Harry und sah Snape direkt ins Gesicht,»dieser Gang, den ich gerade gesehen habe – ich habe monatelang davon geträumt – jetzt habe ich es erka

Voldemort will etwas -«

»Ich hatte Ihnen verboten, den Namen des Dunklen Lords auszusprechen!«

Sie starrten sich gegenseitig an. Harrys Narbe bra

»Ja,«antwortete Harry, der immer noch seine stechende Narbe rieb, die ihn zusehends schmerzte.

»Ich möchte, daß du am Mittwoch wieder zur selben Zeit hier bist. Wir werden da

»Fein,«sagte Harry. Er war zum Äußersten entschlossen, um aus Snape’s Büro rauszukommen und Ron und Hermine zu finden.

»Du solltest jede Nacht vor dem Einschlafen deinen Geist von allen Emotionen freimachen; leere ihn, laß ihn leer und ruhig werden, verstehst du?«

»Ja,«sagte Harry, der kaum zuhörte.

»Und sei gewarnt, Potter… ich werde es wissen, we

»Richtig,«murmelte Harry. Er nahm seine Schultasche auf, schwang sie über seine Schulter und eilte auf die Bürotüre zu. Als er sie öffnete, blickte er zu Snape zurück, der Harry seinen Rücken zugewandt hatte, und der seine eigenen Gedanken mit der Spitze seines Zauberstabes aus dem Denkarium schöpfte und sie vorsichtig in seinem Kopf ersetzte.