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»Na, da

Einige Leute kicherten. Harry sah, daß Cho lachte und fühlte das vertraute flatternde Gefühl in seinem Magen, als ob er beim Treppabgehen eine Stufe übersehen hatte.

»- wir kö

Alle teilten sich gehorsam auf; Harry nahm wie immer Neville als Partner. Schnell war der Raum erfüllt von in Abständen erklingenden »Impedimenta!«-Rufen. Leute erstarrten für etwa eine Minute, während ihre Partner sich ziellos im Raum umsahen und den anderen übenden Paaren zuschauten, die Starre löste sich wieder und sie versuchten da

Nach zehn Minuten mit dem Impedimenta-Zauber verteilten sie auf dem ganzen Fußboden Kissen und fingen an, noch einmal Betäuben zu üben. Der Raum war einfach zu klein, um alle auf einmal den Spruch üben zu lassen; die Hälfte der Gruppe sah eine Weile den anderen zu, da

Harry fühlte sich von Stolz erfüllt, als er ihnen allen zusah. Gut, Neville Betäubte eher Padma Patil als Dean, auf den er gezielt hatte, aber es war ein viel knapperes Daneben als sonst, und alle anderen hatten gewaltige Fortschritte gemacht.

Als eine Stunde vorbei war, stoppte Harry die Übungen.

»Ihr werdet richtig gut,«sagte er und strahlte sie alle an.»We

Es wurde aufgeregt gemurmelt. Das Zimmer leerte sich in den üblichen Zweier- und Dreiergrüppchen, die meisten wünschten Harry frohe Weihnachten, als sie gingen. Fröhlich gestimmt sammelte er mit Ron und Hermine die Kissen ein und räumte sie ordentlich weg. Ron und Hermine gingen vor ihm, er blieb ein wenig zurück, weil Cho immer noch da war und er hoffte, auch von ihr ein»Frohe Weihnachten«zu bekommen.

»Nein, geh du schon,«hörte er sie zu ihrer Freundin Marietta sagen und sein Herz machte einen Sprung, daß es in die Gegend seines Adamsapfels zu katapultieren schien.

Er tat so, als würde er den Stapel von Kissen in Ordnung bringen. Er war sich ziemlich sicher, daß sie jetzt allein waren und wartete, daß sie etwas sagte. Statt dessen hörte er ein klägliches Schniefen.

Er drehte sich um und sah, daß Cho mitten im Raum stand und Tränen über ihr Gesicht strömten.

»Wa -?«

Er wußte nicht, was er machen sollte. Sie stand einfach da und weinte lautlos.

»Was ist los?«sagte er schwach.

Sie schüttelte den Kopf und wischte sich mit dem Ärmel über die Augen.

»Es – tut mir Leid,«sagte sie mit belegter Stimme.»Ich nehme an… es ist nur… all das zu lernen… dabei frage ich mich nur… we

Harrys Herz rutschte zurück, vorbei an seinem ursprünglichen Platz und ließ sich irgendwo in der Nabelgegend nieder.

Er hätte es wissen sollen. Sie wollte über Cedric reden.

»Er ka

Sie machte hicks bei der Erwähnung von Voldemorts Namen, aber schaute Harry fest an, ohne mit der Wimper zu zucken.

»Du hast überlebt, als du noch ein Baby warst,«sagte sie still.

»Ja, stimmt,«sagte Harry müde und ging auf die Tür zu,»ich weiß nicht warum, es weiß auch sonst keiner, also ist es nichts, worauf ich stolz sein ka

»Oh, geh nicht!«sagte Cho und klang wieder weinerlich.»Es tut mir wirklich leid, daß ich mich so aufrege… Ich wollte nicht…«

Sie hickste wieder. Sie war sehr hübsch, sogar mit roten, verschwollenen Augen. Harry fühlte sich durch und durch erbärmlich. Er wäre so glücklich gewesen mit einem einfachen»Frohe Weihnachten.«

»Ich weiß, es muß schrecklich sein für dich,«sagte sie und wischte wieder mit dem Ärmel über ihre Augen.»Ich rede über Cedric, wo du ihn doch sterben sehen hast… Ich nehme an, du willst es einfach nur vergessen?«

Harry sagte nichts dazu; es war ziemlich richtig, aber es kam ihm herzlos vor, das zu sagen.

»Du bist ein w-wirklich guter Lehrer, weißt du,«sagte Cho mit einem träne

»Danke,«sagte Harry unbeholfen.

Sie sahen sich einen langen Moment an. Harry spürte das bre

»Ja,«sagte Harry. Sein Mund war sehr trocken.»Aber er ist wahrscheinlich voll von Nargeln.«

»Was sind Nargel?«

»Keine Ahnung,«sagte Harry. Sie war näher gekommen. Sein Gehirn schien Betäubt worden zu sein.»Da müsstest du Loony fragen. Luna, meine ich.«

Cho gab ein komisches Geräusch von sich, etwas zwischen Schluchzen und Lachen. Sie stand jetzt noch näher bei ihm.

Er hätte die Sommersprossen auf ihrer Nase zählen kö

»Ich mag dich wirklich gern, Harry.«

Er ko

Sie war viel zu nah. Er ko

Eine halbe Stunde später kam Harry in den Gemeinschaftsraum zurück, Hermine und Ron hatten die besten Plätzen beim Feuer belagert; fast alle anderen waren schon ins Bett gegangen. Hermine schrieb einen sehr langen Brief, sie hatte bereits eine halbe Pergamentrolle vollgeschrieben, die von der Tischkante herunterbaumelte. Ron lag auf dem Kaminvorleger und versuchte, seine Hausaufgaben für Verwandlungskünste fertig zu machen.

»Was hat Dich aufgehalten?«fragte er, als Harry in einen Armlehnsessel neben Hermine sank.

Harry antwortete nicht. Er stand unter Schock. Eine Hälfte von ihm wollte Ron und Hermine erzählen, was gerade passiert war, aber die andere Hälfte wollte das Geheimnis mit ins Grab nehmen.

»Bist Du in Ordnung, Harry?«fragte Hermine, während sie über die Spitze Ihres Federkiels spähte.

Harry zuckte halbherzig mit den Schultern. In Wahrheit wußte er nämlich nicht, ob er in Ordnung war oder nicht.»Was ist los?«sagte Ron, während er sich auf seinen Ellbogen hochzog um Harry besser sehen zu kö

Harry hatte keine Vorstellung, wie er es ihnen erzählen sollte und war sich immer noch nicht sicher, ob er überhaupt wollte. Gerade als er sich entschieden hatte, nichts zu sagen, nahm Hermine ihm die Entscheidung aus der Hand.

»Ist es Cho?«fragte sie ganz nüchtern.»Hat sie Dich nach dem Treffen in die Enge getrieben?«

Wie betäubt und überrascht nickte Harry. Ron kicherte, hörte aber auf, als Hermine in sein Blickfeld kam.

»So – em – was wollte Sie?«fragte er mit vorgetäuschter Lässigkeit.

»Sie -«bega

»Habt Ihr Euch geküßt?«fragte Hermine munter.

Ron setzte sich so schnell auf, daß er seine Tintenflasche über den ganzen Vorleger kippte. Diese Tatsache völlig ignorierend, starrte er Harry eifrig an.

»Nun?«fragte er nach.

Harry schaute von Rons Gesichtsausdruck, der eine Mischung aus Neugier und Ausgelassenheit widerspiegelte, zu Hermines leichtem Stirnrunzeln und nickte.