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Seinen Umgang suchen.  — Suchen wir de

Überdruss am Menschen.  — A: Erke

Der eigene Weg.  — We

Ferne Perspectiven.  — A: Aber warum diese Einsamkeit? — B: Ich zürne Niemandem. Aber allein scheine ich meine Freunde deutlicher und schöner zu sehen, als zusammen mit ihnen; und als ich die Musik am meisten liebte und empfand, lebte ich ferne von ihr. Es scheint, ich brauche die fernen Perspectiven, um gut von den Dingen zu denken.

Gold und Hunger.  — Hier und da giebt es einen Menschen, der Alles, was er berührt, in Gold verwandelt. Eines guten bösen Tages wird er entdecken, dass er selber dabei verhungern muss. Er hat Alles glänzend, herrlich, idealisch-u

Scham.  — Da steht das schöne Ross und scharrt den Boden, es schnaubt, es verlangt nach einem Ritte und liebt Den, der es sonst reitet, — aber oh Scham! dieser ka

Gegen die Verschwendung der Liebe. — Erröthen wir nicht, we

Freunde in der Noth.  — Mitunter merken wir, dass einer unserer Freunde mehr zu einem Andern, als zu uns gehört, dass sein Zartsi

Diese kleinen Wahrheiten!  — »Ihr ke

Auch desshalb Einsamkeit!  — A: So willst du wieder in deine Wüste zurück?.- B: Ich bin nicht schnell, ich muss auf mich warten, — es wird spät, bis jedesmal das Wasser aus dem Bru

Unter den Südwinden.  — A: Ich verstehe mich nicht mehr! Gestern noch war es in mir so stürmisch und dabei so warm, so so

Auf dem eigenen Baume.  — A:»Ich habe bei den Gedanken keines Denkers so viel Vergnügen, wie bei den eigenen: das sagt freilich Nichts über ihren Werth, aber ich müsste ein Narr sein, um die für mich schmackhaftesten Früchte zurückzusetzen, weil sie zufällig auf in einem Baume wachsen! — Und ich war einmal dieser Narr.«— B:»Andern geht es umgekehrt: und auch diess sagt Nichts über den Werth ihrer Gedanken, namentlich noch Nichts gegen ihren Werth.»

Letztes Argument des Tapferen.  — »In diesem Gebüsche sind Schlangen.«— Gut, ich werde in das Gebüsch gehen und sie tödten. — »Aber vielleicht wirst du dabei das Opfer, und sie werden nicht einmal das deine!«— Was liegt an mir!

Unsere Lehrer.  — In der Jugend nimmt man seine Lehrer und Wegweiser aus der Gegenwart und aus den Kreisen, auf welche wir gerade stossen: wir haben die gedankenlose Zuversicht, dass die Gegenwart Lehrer haben müsse, die für uns mehr, als für jeden Anderen taugen und dass wir sie finden müssen, ohne viel zu suchen. Für diese Kinderei muss man später hartes Lösegeld zahlen: man muss seine Lehrer an sich abbüssen. Da

Das böse Princip.  — Plato hat es prachtvoll beschrieben, wie der philosophische Denker inmitten jeder bestehenden Gesellschaft als der Ausbund aller Ruchlosigkeit gelten muss: de

Das reinmachende Auge.  — Von» Genius «wäre am ehesten bei solchen Menschen zu reden, wo der Geist, wie bei Plato, Spinoza und Goethe, an den Charakter und das Temperament nur lose angeknüpft erscheint, als ein beflügeltes Wesen, das sich von jenen leicht tre