Страница 21 из 27
«Verflixt«, sagte jemand neben mir. Es war der Kommandant.
Die Krankenschwester hatte die Steierma
Pfarrer Se
Aber da fielen schon die ersten schweren Tropfen, die Windstöße backten sich zum Sturm zusammen, und die Regenschirme öffneten sich. Da ich hinter der Steierma
«Ihr Schirm ist nicht mehr brauchbar, Spät«, meinte neben mir der Kommandant, nahm mir das Stilett mit dem Schirmgriff aus der Hand und wandte sich dem Friedhofsausgang zu.
Der Verkauf: Eine Postkarte Kohlers aus Hiroshima beruhigt mich, er reist nach Singapur. Endlich Zeit, das Entscheidende zu berichten, auch we
Ich wartete. Plötzlich glotzten mich durch eine randlose Brille seine verwunderten Kinderaugen an.
«Warum trinken Sie de
Wir tranken. Er beobachtete mich, schwieg und beobachtete mich.
Bevor wir auf die Schwierigkeit zu sprechen kämen, bega
Er lachte in sich hinein, irgend etwas schien ihn ungemein zu amüsieren, trank und fuhr fort, ob er mir je seine Lebensgeschichte erzählt habe. Nein? Wozu auch. Schön. Er sei der Sohn eines Bergbauern, und seine Familie ne
Er lachte vor sich hin.
«Himmel, ist das noch eine Zeit gewesen!«staunte er.»Da muß mich der Teufel reiten, und ich heirate eine von Melchior, gehe in unsere verschissene Stadt und werde Staranwalt. Wie ist das Wetter?»
«Föhn. Viel zu warm für den Dezember«, antwortete ich.»Wie im Frühling.»
«Gehen wir nach draußen?»
«Gern«, antwortete ich.
«Gehen ist vielleicht nicht gerade das richtige Wort«, meinte er, drückte auf einen Knopf in der Lehne seines Klubsessels, und die überdimensionierten Glaswände senkten sich in den Boden, die Scheinwerfer hinter den Findlingen erloschen. Wir saßen unter der freischwebenden Betondecke wie im Freien, nur von der Stehlampe beschienen.
Eine aufschneiderische Konstruktion, meinte er, vor sich hin starrend. Er komme sich wie der Führer in der Reichskanzlei vor. Aber was wollen Sie, Spät, als Staranwalt müsse er sich einen Van der Heussen leisten, obwohl ihm der Füdlibürger Friedli lieber wäre. Schicksal, komme man in Mode. Und nun sitze er allein hier. Einst habe es in dieser Halle ein Fest um das andere gegeben, die Leute im Städtchen hätten sich beschwert, auch Füdlibürger, bis — nun, das tue nichts zur Sache. Die Möbel habe er drauf hin fortschaffen lassen. Alles modernes Zeug.
Da
Ich berichtete vom Auftrag Dr.h.c. Isaak Kohlers.
Er sei im Bild, unterbrach Stüssi-Leupin meine Ausführungen, trank, auch die Knulpes seien bei ihm gewesen. Über meinen Auftrag habe ihn Hélène unterrichtet, Kohlers Tochter, und die Recherchen Lienhards und Konsorten habe er auch studiert.
Ich erzählte von meinen Überlegungen über Kohlers Motive, von Hélènes Verdacht, er sei gezwungen worden, den Mord zu begehen, berichtete auch von meiner Begegnung mit Daphne, von meinem Besuch bei der echten Monika Steierma