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Sophie.
Man verwünscht sie.
Marie.
Und?
Sophie.
Und läßt sie laufen.
Marie.
Laufen! Nun, und warum soll ich Clavigo nicht laufen lassen? We
Buenco.
Er hat eine feierliche Zusage gebrochen, und keinen leichtsi
Marie.
Wie er noch Clavigo war, noch nicht Archivarius des Königs, wie er der Fremdling, der Ankömmling, der Neueingeführte in unserm Hause war, wie liebenswürdig war er, wie gut! Wie schien all sein Ehrgeiz, all sein Aufstreben ein Kind seiner Liebe zu sein! Für mich rang er nach Namen, Stand, Gütern: er hat's, und ich! —
Guilbert kommt.
Guilbert heimlich zu seiner Frau.
Der Bruder kommt.
Marie.
Der Bruder! —
Sie zittert, man führt sie in einen Sessel.
Wo? wo? Bringt mir ihn! Bringt mich hin!
Beaumarchais kommt.
Beaumarchais.
Meine Schwester!
Von der ältesten weg, nach der jüngsten zustürzend.
Meine Schwester! Meine Freunde! O meine Schwester!
Marie.
Bist du da? Gott sei Dank, du bist da!
Beaumarchais.
Laß mich zu mir selbst kommen!
Marie.
Mein Herz, mein armes Herz!
Sophie.
Beruhigt Euch! Lieber Bruder, ich hoffte, dich gelassener zu sehn.
Beaumarchais.
Gelassener! Seid ihr de
Sophie.
Und unser Vater?
Beaumarchais.
Er segnet euch und mich, we
Buenco.
Mein Herr, erlauben Sie einem Unbeka
Beaumarchais.
Ich hoffte, mein Herr, in Spanien solche Herzen zu finden, wie das Ihre ist; das hat mich angespornt, den Schritt zu tun. Nirgend, nirgend in der Welt mangelt es an teilnehmenden, beistimmenden Seelen; we
Sophie.
Kommt, Schwester! Kommt! Legt Euch einen Augenblick nieder! Sie ist ganz außer sich.
Sie führen sie weg.
Marie.
Mein Bruder!
Beaumarchais.
Will's Gott, du bist unschuldig, und da
Marie, Sophie ab.
Mein Bruder! Meine Freunde! ich seh's an euren Blicken, daß ihr's seid. Laßt mich zu mir selbst kommen! Und da