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Knecht nickte. »Der Amokläufer bedankt und freut sich. Ich habe keine Anklage vorzutragen. Was ich sagen möchte – we

Er lehnte sich im Sessel zurück und blickte nach oben, wo an der Wölbung der Decke noch blasse Reste ehemaliger Bemalung gelsterten, aus Hirslands Klosterzeiten her, traumhaft dü

»Der Gedanke, daß man ein Magisteramt auch satt haben und niederlegen kö

Alexander blickte ihn prüfend an. »Ich habe kaum je einen schöneren Auftrag gehabt,« sagte er, »und war damals mit Euch und mit mir selber zufrieden, wie man es selten ist. We

Knecht erwiderte seinen Blick heiter. »Ihr solltet Euch solche Skrupel nicht machen, Domine, ich müßte Euch sonst an manche Ermahnungen eri

»Ich eri

»Damit,« sagte Knecht, »sind wir bei meiner augenblicklichen Aufgabe und Schwierigkeit, nämlich in Worten auszudrücken, was sich doch den Worten stets entzieht; rational machen, was offenbar außer-rational ist. Nein, an Manifestationen eines Gottes oder Dämons oder einer absoluten Wahrheit habe ich bei jenen Erweckungen nie gedacht. Was diesen Erlebnissen ihre Wucht und Überzeugungskraft gibt, ist nicht ihr Gehalt an Wahrheit, ihre hohe Herkunft, ihre Göttlichkeit oder dergleichen, sondern ihre Wirklichkeit. Sie sind ungeheuer wirklich, so wie etwa ein heftiger körperlicher Schmerz oder ein überraschendes Naturereignis, Sturm oder Erdbeben, uns ganz anders mit Wirklichkeit, Gegenwärtigkeit, Unentri

Aber lasset mich versuchen,« fuhr er nach einer Atempause fort, »diese Sache noch von einer andern Seite her anzufassen. Kö

»Ich verstehe,« sagte Meister Alexander. »Aber wie ich es auch betrachte und wie Ihr es auch darstellen möget, ich stoße stets auf denselben Grund für alle Eure Eigenartigkeiten. Ihr habet ein Zuviel an Gefühl für Eure eigene Person, oder an Abhängigkeit von ihr, was keineswegs dasselbe ist, wie eine große Persönlichkeit sein. Einer ka