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»Ich verstehe dich. Darin sind wir Geschwister. Aber was hast du gegen das Glück, das du jetzt, mit Maria, gefunden hast? Warum bist du nicht zufrieden?«

»Ich habe nichts gegen dieses Glück, o nein, ich liebe es, ich bin ihm dankbar. Es ist schön wie ein So

»Also gestorben muß sein, Steppenwolf?«

»Ich glaube, ja! Ich bin sehr zufrieden mit meinem Glück, ich ka

Hermine sah mir zärtlich in die Augen, mit dem dunklen Blick, der so plötzlich bei ihr erscheinen ko

Ich nickte, nickte, nickte.

»Du hattest ein Bild vom Leben in dir, einen Glauben, eine Forderung, du warst zu Taten, Leiden und Opfern bereit – und da

Sie blickte zu Boden und sa

»Hermine«, rief ich zärtlich. »Schwester, wie gute Augen du hast! Und doch hast du mich den Foxtrott gelehrt! Aber wie meinst du das: daß Menschen wie wir, Menschen mit einer Dimension zuviel, hier nicht leben kö

»Ich weiß nicht. Ich will zur Ehre der Welt a

»Immer so wie heute? Immer nur eine Welt für Politiker, Schieber, Kellner und Lebemä

»Nun ja, ich weiß es nicht, niemand weiß das. Es ist auch einerlei. Aber ich denke jetzt an deinen Liebling, mein Freund, von dem du mir zuweilen erzählt und auch Briefe vorgelesen hast, an Mozart. Wie war es de

»Sonst gar nichts?«

»Doch, die Ewigkeit.«

»Du meinst den Namen, den Ruhm bei der Nachwelt?«

»Nein, Wölfchen, nicht den Ruhm – hat de

»Nein, natürlich nicht.«

»Also, der Ruhm ist es nicht. Der Ruhm existiert nur so für die Bildung, er ist eine Angelegenheit der Schullehrer. Der Ruhm ist es nicht, o nein! Aber das, was ich Ewigkeit ne

»Du hast recht«, sagte ich.

»Die Frommen«, fuhr sie nachdenklich fort, .»haben doch am meisten davon gewußt. Sie haben darum die Heiligen aufgestellt und das, was sie ,die Gemeinschaft der Heiligen' heißen. Die Heiligen, das sind die echten Menschen, die jüngeren Brüder des Heilands. Zu ihnen unterwegs sind wir unser Leben lang, mit jeder guten Tat, mit jedem tapferen Gedanken, mit jeder Liebe. Die Gemeinschaft der Heiligen, die wurde in früheren Zeiten von den Malern dargestellt in einem goldenen Himmel, strahlend, schön und friedvoll – sie ist nichts andres als das, was ich vorher die ‚Ewigkeit' gena

Ihre letzten Worte hatte sie wieder ganz leise gesprochen, und jetzt war es friedlich still im Zimmer, die So