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Und wieder, während er mit steifen stolpernden Beinen durchs beschneite dürre Heidekraut trabte, trunken vor Weh, triumphierend vor flackernder Lebensgier, bega

Längst wußte der Irrende nicht mehr, wohin er laufe, wo er sei, was er sage, ob er liege oder stehe. Er fiel über Gesträuch, er ra

Es dauerte nicht lange, bis Goldmund wieder auf seinen Beinen stand und wandern ko

Als Goldmund auf seinem Streulager im Stall zum ersten Mal wieder richtig zu sich gekommen war, hatte er den Dukaten in seiner Tasche vermißt. Sollte er ihn auf dem schrecklichen, halb bewußtlos durchtaumelten Marsch des letzten Hungertages verloren haben? Lange grübelte er darüber nach. Der Dukaten war ihm lieb gewesen, er mochte ihn nicht verloren geben. Geld zwar bedeutete ihm wenig, er ka

»Christine«, flüsterte er ihr zu, »ich hatte ein Goldstück in meiner Tasche, und nun ist es nicht mehr da.«

»So, hast du es gemerkt?« fragte sie, mit einem merkwürdig liebevollen und zugleich listig schlauen Lächeln, das ihn so entzückte, daß er trotz seiner Schwäche die Arme um sie legte.

»Was bist du für ein sonderbarer Bub«, sagte sie zärtlich, »so klug und fein, und dabei so dumm! Läuft man de

»Hast du? Und wo ist es jetzt?«

»Such es«, lachte sie und ließ ihn wirklich eine ganze Weile suchen, ehe sie ihm die Stelle seines Rockes zeigte, wo sie es fest eingenäht hatte. Sie knüpfte eine Menge guter mütterlicher Ratschläge daran, die er schnell wieder vergaß, aber ihren Liebesdienst und jenes schlaugütige Lachen in ihrem Bauerngesicht vergaß er nie. Er gab sich Mühe, ihr seine Dankbarkeit zu zeigen, und als er in kurzem wieder marschfähig war und weiterwollte, hielt sie ihn zurück, da in diesen Tagen der Mond wechsle und es gewiß milderes Wetter geben werde. Und so war es. Als er weiterzog, lag der Schnee grau und krank, und die Luft war feuchtschwer, in der Höhe hörte man den Tauwind stöhnen.