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»Ja, aber -«
»We
»Ja.« Jetzt sah sie ihm fasziniert ins Gesicht, fast hypnotisiert. »Sie muß sich schrecklich fühlen… und sie wird nicht wagen, sie zurückzubringen, oder? Nicht nach allem, was ich gesagt habe. Ralph, woher wußtest du das?«
»Aus demselben Grund, weshalb du es gewußt hast. Wie lange siehst du die Auren schon, Lois?«
»Auren? Ich weiß nicht, was du meinst.« Aber sie wußte es, das sah Ralph ihr an.
»Litchfield hat deinem Sohn von der Schlaflosigkeit erzahlt, aber ich bezweifle, ob das allein ausgereicht hätte, daß Litchfield… du weißt schon, petzt. Das andere - das er, wie du sagst, Probleme mit der Si
»Du!«
»Ja, Ma’am. Vor einer Weile hast du etwas Interessantes gesagt. Du hast gesagt, du hättest Janet auf eine wirklich interessante Weise gesehen. Auf eine furchteinflößende Weise. Du kö
Sie sah ihn einen Moment schweigend an, da
Er umarmte sie, da
»Keine Tränen mehr«, stimmte sie zu, aber ihre Augen funkelten schon wieder feucht. »Ralph, we
»Das weiß ich.«
Sie lächelte strahlend. »Ja, das weißt du, oder nicht?«
»Dieser Idiot Litchfield ist nicht nur wegen der Schlaflosigkeit auf die Idee gekommen, daß du senil wirst - wahrscheinlich hat er auch mehr an die Alzheimersche gedacht -, sondern wegen etwas anderem… das er für Halluzinationen gehalten hat. Richtig?«
»Ka
»Die siehst du auch? Ralph, die siehst du auch?«
»Ich auch«, sagte er und lachte. Es hörte sich ein klein wenig irre an, aber das überraschte ihn nicht. Er wollte ihr hundert Fragen stellen; er fühlte sich rasend vor Ungeduld. Und da war noch etwas, etwas so Unerwartetes, daß er es zuerst überhaupt nicht hatte identifizieren kö
Lois weinte wieder. Ihre Tränen hatten die Farbe von Nebel über einem stillen See, und sie rauchten ein wenig, we
»Ralph… das… das ist… herrje!«
»Größer als Michael Jackson in der Superbowl, was?«
Sie lachte kläglich. »Nun, nur… du weißt schon, nur ein bißchen.«
»Es gibt einen Namen für das, was mit uns passiert, Lois, und das ist nicht Schlaflosigkeit oder Senilität oder die Alzheimersche Krankheit. Es heißt Hyperrealität.«
»Hyperrealität«, murmelte sie. »Herrgott, was für ein exotisches Wort.«
»Ja, das ist es. Ein Apotheker unten im Rite Aid, Joe Wyzer, hat es mir gesagt. Aber es ist viel mehr dran, als er wußte. Mehr als jeder bei klarem Verstand ahnen würde.«
»Ja, wie Telepathie… das heißt, we
»Hat deine Schwiegertochter deine Ohrringe genommen?«
»Ich… sie… ja.« Lois richtete sich auf. »Ja, das hat sie.«
»Kein Zweifel?«
»Nein.« »Da
»Ob ich was gesehen habe?«
»Okay. Das wird sich verrückter anhören als alles, was du mir gesagt hast, aber ich bin nicht verrückt. Glaubst du das? Ich bin es nicht.«
»Ich glaube dir«, sagte sie nur, und Ralph spürte, wie ihm eine große Last von der Seele genommen wurde. Sie sagte die Wahrheit. Keine Frage; ihr Glaube leuchtete rings um sie herum auf.
»Okay, hör mir zu. Hast du, seit es bei dir angefangen hat, gewisse Leute gesehen, die nicht aussehen, als hätten sie etwas in der Harris Avenue verloren? Leute, die aussehen, als gehörten sie gar nicht in die normale Welt?«
Lois sah ihn verwirrt und verständnislos an.
»Sie sind kahlköpfig, sie sind sehr klein, sie tragen weiße Kittel und sehen fast wie Zeichnungen von Außerirdischen aus, die man manchmal auf Seite eins der Regenbogenpresse sieht, wie sie sie im Red Apple verkaufen. Die hast du nicht zufällig gesehen, we
»Nein, niemanden.«
Er schlug sich frustriert mit der Faust auf den Oberschenkel, dachte einen Moment nach, da
Lois nickte sehr bedächtig mit dem Kopf. Ihre Aura war ein wenig dunkler geworden, scharlachrote Spiralen, so dü
»Da
In meinen Farben, dachte er. So hatte Ed sie auch gena
»Aber du hast nicht zwei Miniaturversionen von Meister Proper aus ihrem Haus kommen sehen?«
»Nein«, sagte sie, »aber das hat nichts zu sagen, weil ich nicht einmal Mrs. Lochers Haus von meinem Schlafzimmerfenster aus sehen ka
Ralph verschränkte die Hände auf dem Kopf. Natürlich, das hätte er wissen müssen.
»Ich dachte mir, daß du die Polizei gerufen haben mußtest, weil ich, kurz bevor ich duschen ging, gesehen habe, wie du etwas mit einem Fernglas beobachtet hast. Das habe ich dich noch nie tun sehen, dachte mir aber, vielleicht wolltest du dir nur den streunenden Hund genauer ansehen, der do
Ralph grinste. »Das ist kein Er, das ist die prächtige Rosalie.«
»Oh. Wie auch immer, ich war ziemlich lange unter der Dusche, weil ich eine spezielle Spülung für mein Haar nehme. Keine Tönung«, sagte sie schneidend, als hätte er ihr das vorgeworfen, »nur Proteine und etwas, das angeblich die Locken etwas fester macht. Als ich herauskam, war überall Polizei. Ich habe einmal zu deinem Haus gesehen, ko