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»Ja«, sagte Ralph. »Hoffentlich passiert es nicht wieder.« »Nee«, sagte Trigger, der grinste und an den hektisch rudernden Scheibenwischern vorbeisah, »sie ‘aben das Abwassersystem inzwischen völlisch renoviert. Super!«
Die Kombination von kaltem Regen und warmem I
»Was ist das?« fragte Trigger.
»Weiß ich nicht. Sieht chinesisch aus, nicht? Das war auf dem Schal, den Ed Deepneau getragen hat.«
»Kommt mir irgendwie beka
Ralph lächelte, schien aber kein Lachen mehr in sich zu haben. Es war wegen Carolyn. Nachdem sie ihm wieder eingefallen war, mußte er immerzu an sie denken - mußte sich immerzu vorstellen, daß die Fenster offenstanden und die Vorhänge wie Geisterarme von Edward Gorey wehten, während der Regen ins Zimmer prasselte.
»Wohnst du immer noch in dem zweistöckigen ‘aus gegenüber vom Red Apple?«
»Ja.«
Trigger fuhr an den Bordstein, wo die Reifen des Lastwagens gewaltige Wasserschleier aufspritzten. Es regnete immer noch in Strömen. Do
»Solltest besser noch ein, zwei Minuten ‘ier bei mir bleiben«, sagte Trigger. »Wird gleisch weniger.«
»Schon gut.« Ralph glaubte, daß nichts und niemand ihn noch eine Sekunde länger in dem Kleinbus halten ko
»Moment mal! Isch geh dir ‘n Stück Plastik - das ka
»Nein, schon gut, kein Problem, danke, ich will nur… «
Er schien unmöglich beenden zu kö
Er eilte ins halbdunkle Foyer, zuckte zusammen, als Do
Die dritte Stufe quietschte laut, wie immer, und dem Geräusch folgten oben hastige Schritte. Sie brachten keine Erleichterung, de
»Ralph!« rief Bill herunter. »Gott sei Dank! Carolyn hat… nun, ich schätze, es ist eine Art Anfall. Ich habe gerade 911 gerufen und sie gebeten, einen Krankenwagen zu schicken.«
Ralph stellte fest, daß er den Rest der Stufen doch hinaufre
Sie lag halb in der Küche und halb draußen, und das Haar hing ihr ins Gesicht. Ralph fand, daß das etwas besonders Gräßliches hatte; es sah schlampig aus, und we
»Ich wollte sie auf die Couch legen, aber sie ist zu schwer für mich«, sagte Bill nervös. Er hatte seinen Panama abgenommen und fingerte nervös am Hutband herum. »Mein Rücken, du weißt ja…«
»Ich weiß, Bill, schon recht«, sagte Ralph. Er schob die Arme unter Carolyn und hob sie hoch. Sie kam ihm überhaupt nicht schwer vor, sondern leicht - fast so leicht wie eine Pusteblume, die geöffnet und bereit ist, ihre Fäden dem Wind anzuvertrauen. »Gott sei Dank, daß du hier warst.«
»Um ein Haar wäre ich weg gewesen«, entgegnete Bill, der Ralph ins Wohnzimmer folgte und sich dabei unentwegt an seinem Hut zu schaffen machte. Ralph mußte an den alten Dorrance Marstellar mit seinem Gedichtband denken. Ich an deiner Stelle würde ihn nicht mehr anfassen, hatte der alte Dorrance gesagt. Ich ka
Er eilte hinaus. Ralph bemerkte es kaum; der Tag hatte die surrealistischen Aspekte eines Alptraums angenommen. Das Ticken war das Schlimmste. Er ko
Er legte Carolyn auf die Couch und kniete sich neben sie. Ihre Atmung war flach und schnell, der Atem roch fürchterlich. Aber Ralph wandte sich nicht davon ab. »Bleib da, Liebes«, sagte er. Er nahm eine ihrer Hände - die fast so klamm wie ihre Stirn war - und küßte sie sanft. »Du mußt dableiben. Es ist gut, alles ist gut.«
Aber es war nicht gut, das tickende Geräusch bedeutete, daß nichts gut war. Und es war auch nicht in den Wänden es war nie in den Wänden gewesen, sondern nur in seiner Frau. In Carolyn. Es war in seiner Liebsten, sie ging von ihm fort, und was sollte er nur ohne sie anfangen?
»Bleib einfach da«, sagte er. »Bleib da, hast du mich verstanden?« Er küßte ihre Hand wieder und drückte sie an die Wange, und als er die Sirene des näherkommenden Krankenwagens hörte, fing er an zu weinen.
Im Krankenwagen, der durch Derry raste, kam sie zu sich (die So
Es war nicht Dr. Litchfield, der am frühen Abend zu Ralph ins Wartezimmer im zweiten Stock kam, sondern Dr. Jamal, der Neurologe. Jamal unterhielt sich mit leiser, besänftigender Stimme mit ihm und sagte, Carolyns Zustand hätte sich stabilisiert, sie würden sie über Nacht hierbehalten, für alle Fälle, aber am Morgen kö