Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 34 из 185

»Mein Gedächtnis ist neuerdings bescheiden«, sagte Ralph.

Er dachte an sein Unvermögen, sich die Nummer des Kinos einzuprägen oder die lange Suche nach der letzten Packung Cup-A-Soup im Küchenschrank.

»Ja, wahrscheinlich leiden Sie an einem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, aber Ihr Hosenschlitz ist zu, Sie haben das Hemd mit der richtigen Seite nach außen angezogen, und ich wette, we

»Na gut. Diese lichten und zusammenhängenden Träume sind die nur ein Anzeichen dafür, wie gut man noch funktioniert, wie die Benzinanzeige am Armaturenbrett, oder helfen sie einem tatsächlich beim Funktionieren?«

»Das weiß niemand mit Sicherheit, aber wahrscheinlich ist die Antwort von beidem ein bißchen. Ende der fünfziger Jahre, etwa zu der Zeit, als die Ärzte die Barbiturate ausrangierten -das letzte wirklich populäre war eine Spaßdroge namens Thalidomid -, versuchten ein paar von ihnen sogar nachzuweisen, daß der gute Schlaf, von dem wir gesprochen haben, und Träume überhaupt nichts miteinander zu tun haben.«

»Und?«

»Die Testergebnisse unterstützen diese Hypothese nicht. Menschen, die an konstanter Traumunterbrechung leiden, haben alle möglichen Probleme, einschließlich Verlust der kognitiven Fähigkeit und emotionaler Stabilität. Sie leiden sogar unter Wahrnehmungsstörungen wie Hyperrealität.«

Hinter Wyzer saß ein Ma

Da

Eine graublaue Aura erschien um die Hände und den gerade sichtbaren Scheitel des Ma

»Was haben Sie gesagt, Ralph?«

»Hmm?« Ralph wandte den Blick unter Anstrengung vom Ring des zeitunglesenden Ma

»Gesteigerte Si

»Oh«, sagte Ralph und sah zu, wie die helle, graublaue Aura komplizierte Runenmuster auf dem Nagel des Fingers bildete, mit dem Wyzer Krümel aufsammelte. Zuerst sahen sie wie in Frost geschriebene Buchstaben aus… da

Er blinzelte, und sie waren fort.

»Ralph? Sind Sie noch da?«

»Klar, worauf Sie sich verlassen kö

»Essen Sie das noch?« fragte Wyzer und deutete auf Ralphs Teller. Kaltes graublaues Licht löste sich von seinem Finger wie in Trockeneisnebel geschriebene arabische Buchstaben.

»Nee. Ich bin satt. Bedienen Sie sich.«

Wyzer zog Ralphs Teller zu sich. »Geben Sie nicht so schnell auf«, sagte er. »Ich möchte, daß Sie noch einmal mit mir in die Apotheke kommen, damit ich Ihnen ein paar Visitenkarten geben ka

»James Roy Hong und Anthony Forbes. Hong ist Akupunkteur mit einer Praxis in der Kansas Street. Forbes ist Hypnotiseur und arbeitet an der East Side - Hesser Street, glaube ich. Und bevor Sie Quacksalberei schreien -«

»Ich werde nicht Quacksalberei schreien«, sagte Ralph leise. Er hob die Hand und berührte das magische Auge, das er immer noch unter dem Hemd trug. »Glauben Sie mir, das werde ich nicht.«

»Okay, gut. Mein Rat ist, daß Sie es zuerst bei Hong versuchen. Die Nadeln sehen furchterregend aus, tun aber nur ein kleines bißchen weh, aber er hat da was am Laufen. Ich habe keine Ahnung, was es ist und wie, zum Teufel, es funktioniert, aber ich weiß, als ich vor zwei Jahren eine schlimme Zeit durchgemacht habe, hat er mir viel geholfen. Forbes ist auch gut - habe ich jedenfalls gehört -, aber meine Wahl wäre Hong. Er ist schrecklich beschäftigt, aber da kö

Ralph sah ein hellgraues Leuchten, nicht dicker als ein Faden, aus Wyzers Augenwinkel quellen und wie eine übernatürliche Träne an seiner Wange hinunterlaufen. Das gab den Ausschlag. »Ich würde sagen, gehen wir.«

Wyzer klopfte ihm auf die Schulter. »Guter Ma

Auf halbem Weg zur Drogerie zurück blieb Wyzer stehen und betrachtete ein Plakat, das ans Schaufenster eines leerstehenden Ladens zwischen Rite Aid und dem Imbiß geklebt worden war. Ralph warf nur einen Blick darauf. Er hatte es schon einmal gesehen, im Schaufenster von Secondhand Rose, Secondhand Clothes.

»Wegen Mordes gesucht«, staunte Wyzer. »Die Leute haben jeden gottverdammten Si

»Ja«, sagte Ralph. »We

»Das Plakat ist schon schlimm genug«, sagte Wyzer indigniert, »aber sehen Sie sich das an!«

Er deutete auf etwas neben dem Plakat, das in den Staub auf dem leeren Schaufenster geschrieben worden war. Ralph beugte sich nach vorne und las die kurze Botschaft. TÖTET DIESE FOTZE, stand da. Unter diesen Worten war ein Pfeil, der auf das linke Foto von Susan Day zeigte.

»Mein Gott«, sagte Ralph leise.

»Ja«, stimmte Wyzer zu. Er holte ein Taschentuch aus der Gesäßtasche, wischte die Botschaft weg und hinterließ an deren Stelle lediglich einen hellen silbernen Fächer, den Ralph, wie er wußte, als einziger sehen ko

3

Er folgte Wyzer in den hinteren Teil der Drogerie und blieb unter der Tür eines Büros stehen, das nicht viel größer als die Kabine einer öffentlichen Toilette war, während Wyzer sich auf das einzige Möbelstück setzte - einen hohen Stuhl, der in Ebenezer Scrooges Kontor gepaßt hätte - und in der Praxis des Akupunkteurs James Roy Hong anrief. Wyzer drückte den Lautsprecherknopf des Telefons, damit Ralph die Unterhaltung mithören ko