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»Doch, das muß ich. Ich muß mich bei dir bedanken.«

Ralph lehnte sich an den Türrahmen und machte einen Moment die Augen zu. Er war erleichtert, wußte aber nicht, wie er antworten sollte. Er hatte mit seiner ruhigsten Stimme sagen wollen: Tut mir leid, Helen, daß du so denkst, so sicher war er gewesen, daß sie ihn als erstes fragen würde, warum er sich nicht um seine eigenen Angelegenheiten kümmerte.

Und als hätte sie seine Gedanken gelesen und wollte ihn wissen lassen, daß er nicht völlig danebenlag, sagte Helen : »Den größten Teil der Fahrt und hier in der Notaufnahme, und die erste Stunde hier im Zimmer war ich schrecklich wütend auf dich. Ich habe Candy Shoemaker angerufen, meine Freundin von der Kansas Street, und die ist hergekommen und hat Nat geholt. Sie behält sie die Nacht über bei sich. Sie wollte wissen, was passiert ist, aber ich habe es ihr nicht gesagt. Ich wollte nur hier liegen und wütend auf dich sein, weil du 911 angerufen hast, obwohl ich es dir verboten hatte.«

»Helen…«

»Laß mich ausreden, damit ich meine Tablette nehmen und schlafen ka

»Okay.«

»Kurz nachdem Candy mit dem Baby gegangen war - Nat hat Gott sei Dank nicht geweint, ich weiß nicht, wie ich damit fertiggeworden wäre -, kam eine Frau herein. Zuerst dachte ich, sie müßte im falschen Zimmer sein, weil ich sie nicht von Eve ka

Sie sagte, ihr Name sei Gretchen Tillbury, sie sei Beraterin für mißhandelte Ehefrauen bei Woman-Care, und ihr Ma

Ich habe es einfach… verdrängt.«

»Ich verstehe, daß man das tun ka

»Diese Frau… nun, sie müssen Leuten wie ihr Unterricht geben, wie man die Abwehrhaltung anderer überwindet.«

Ralph lächelte. »Ich glaube, darin besteht ihre halbe Ausbildung.«

»Sie sagte, ich kö

»Ich glaube, das ist eine ziemlich normale Reaktion.«

»Sie fragte mich, was ich von mir halten würde - nicht von Ed, sondern von mir -, we

»Wie ein Hahn«, murmelte Ralph.

»Was?«

»Nichts. Sprich weiter.«

»Ich weiß nicht, was ihn zur Raserei gebracht hat… heutzutage weiß ich das nie, aber ich wußte, er würde es an mir auslassen. We

Da brach Helen zusammen und schluchzte hemmungslos. Ralph wartete und lehnte die Stirn an den Rahmen der Tür zwischen Küche und Wohnzimmer. Mit dem Geschirrtuch, das er über der Schulter hängen hatte, wischte er sich, fast ohne es zu merken, selbst die Tränen weg.

»Wie auch immer«, sagte Helen, als sie wieder sprechen ko

»Ja«, sagte Ralph, »das ka

»Ich werde mich morgen wieder mit ihr treffen, bei Woman-Care. Weißt du, es ist reine Ironie, daß ich dorthin gehe. Ich meine, we

»We

Sie seufzte. »Ja, das wird wohl wahr sein. Es ist wahr. Wie auch immer, Gretchen sagt, ich ka

»Sie versucht nur, dir zu helfen, mehr nicht.«

»Das stinkt mir auch. Ich bin sehr verwirrt, Ralph. Wahrscheinlich hast du das nicht gewußt, aber es ist so.« Ein müdes Kichern drang aus dem Telefonhörer.

»Schon gut, Helen. Kein Wunder, daß du verwirrt bist.«

»Kurz bevor sie gegangen ist, hat sie mir von High Ridge erzählt. Im Augenblick hört es sich an, als wäre das genau der richtige Ort für mich.«

»Was ist das?«

»Eine Art Reha-Zentrum - sie hat immer wieder darauf bestanden, daß es ein Haus ist, kein Asyl - für mißhandelte Frauen. Was ich jetzt wohl offiziell bin.« Diesmal hörte sich das müde Kichern gefährlich nach einem Schluchzen an. »Ich ka

»Wo liegt es?«

»Auf dem Land. Richtung Newport, glaube ich.«

»Ja, ich glaube, ich habe davon gehört.«

Natürlich wußte er es; Harn Davenport hatte es ihm während seines Vertrags über Woman-Care gesagt. Sie machen Familienberatung, sie kümmern sich um mißbrauchte Frauen und Kinder, und sie leiten ein Frauenhaus drüben an der Stadtgrenze von Newport. Auf einmal schien Woman-Care überall in seinem Leben zu sein. Ed hätte zweifellos eine bedrohliche Verschwörung darin gesehen.

»Diese Gretchen Tillbury ist ein zähes Stück«, sagte Helen. »Kurz bevor sie ging sagte sie mir, es wäre in Ordnung, daß ich Ed liebe - >Es muß in Ordnung sein<, sagte sie, >de