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Da

Hey, hey, Susan Day, how many kids did you kill today? dachte Ralph, aber es war Eds Stimme, nur Eds Stimme, die er hörte, und er wußte ziemlich genau, was Helen sagen würde, noch bevor sie den Mund aufmachte.

»So dumm«, sagte sie traurig. »Er hat mich geschlagen, weil ich eine Petition unterschrieben habe - das war alles. Die Listen gehen in der ganzen Stadt herum. Jemand hat sie mir vors Gesicht gehalten, als ich vorgestern in den Supermarkt gegangen bin. Er sagte etwas von einer Benefizveranstaltung für Woman-Care, und das schien mir völlig in Ordnung zu sein.

Außerdem war das Baby unruhig, darum habe ich eben… «

»Du hast unterschrieben«, sagte Ralph leise.

Sie nickte und fing wieder an zu weinen.

»Was für eine Petition?« fragte McGovern.

»Susan Day nach Derry zu holen«, antwortete Ralph. »Sie ist eine Feministin -«

»Ich weiß, wer Susan Day ist«, sagte McGovern gereizt.

»Jedenfalls wollen ein paar Leute sie hierher holen, damit sie eine Rede hält. Zugunsten von Woman-Care.«

»Als Ed heute nach Hause kam, war er bester Laune«, sagte Helen unter Tränen. »Das ist er do

»Ja«, sagte Ralph, der sich eri

»Ich habe ihn weggeschickt, um etwas Babypuder zu holen…«Ihre Stimme schwoll an, wurde furchtsam und ängstlich. »Ich wußte nicht, daß er sich so aufregen würde… ich hatte schon fast vergessen, daß ich das verdammte Ding unterschrieben hatte, um ehrlich zu sein… und ich verstehe immer noch nicht, warum er sich so aufgeregt hat… aber… aber als er zurückkam… « Sie zitterte und drückte Natalie an sich.

»Pssst, Helen, beruhige dich, alles ist gut.«

»Nein, nichts ist gut!« Sie sah zu ihm auf, und Tränen ra

»Du wirst das prima überstehen«, sagte er. »Du hast eine Menge Freunde in der Nachbarschaft.«

Aber er hörte kaum, was er sagte, und ihren kleinen Knuff hatte er überhaupt nicht gespürt. Der Zorn pochte in seiner Brust und in den Schläfen wie ein zweiter Herzschlag.

Nicht: Warum hat er nicht aufgehört; das hatte sie nicht gesagt. Sie hatte gesagt: Warum hat er diesmal nicht aufgehört?

Diesmal.

»Helen, wo ist Ed jetzt?«

»Zu Hause, denke ich«, sagte sie niedergeschlagen.

Ralph tätschelte ihr die Schulter, da

»Ralph?« fragte Bill McGovern. Er hörte sich erschrocken an. »Wo gehst du hin?«

»Schließen Sie die Tür hinter mir ab«, sagte Ralph zu Sue.

»Herrje, ich weiß nicht, ob ich das ka

»Sie kö

»Ja, aber… «

»Die Polizisten werden Ihnen sagen, was Sie tun sollen, und Ihr Boss wird auch nicht wütend auf Sie sein - wahrscheinlich gibt er Ihnen einen Orden, weil Sie alles genau richtig gemacht haben.«

»We

»Sieht so aus«, sagte Ralph. Die Unterhaltung ergab durchaus einen Si

Er drehte den Schlüssel im Schloß herum, als McGovern ihn an der Schulter packte. »Was hast du vor?«

»Ich gehe Ed besuchen.«

»Soll das ein Witz sän? Er wird dich auseinandernehmen, we

»Worauf du dich verlassen ka

»Du bist siebzig beschissene Jahre alt, Ralph, falls du das vergessen hast. Und Helen braucht im Augenblick einen Freund, und nicht einen durch den Fleischwolf gedrehten alten Tattergreis, den sie besuchen ka

Bill hatte selbstverständlich recht, aber das machte Ralph noch wütender. Er vermutete, daß seine Schlaflosigkeit auch hier die Hand im Spiel hatte, seine Wut entfachte und seine Vernunft beeinträchtige, aber das spielte keine Rolle. In gewisser Weise kam die Wut einer Erleichterung gleich. Sie war immer noch besser, als durch eine Welt zu gehen, in der alles dunkle Grautöne angenommen hatte.

»We

Er überquerte den Parkplatz des Big Apple mit raschen Schritten. Ein Polizeiauto näherte sich mit blauem Blinklicht. Fragen - Was ist passiert? Geht es ihr gut? - wurden ihm entgegengeschleudert, aber Ralph achtete nicht darauf. Er wartete auf dem Bürger steig bis das Polizeiauto auf den Parkplatz gefahren war, da

Kapitel 3

Ed und Helen Deepneau lebten in einem kleinen Cape Cod schokoladenbraun, Verzierungen wie Schlagsahne, ein Haus, wie es ältere Frauen häufig »Darling« ne

Außerdem hatten die Deepneaus jede Platte behalten, die sie in den sechziger Jahren gekauft hatten - das war für Carolyn eine ihrer liebenswertesten Eigenheiten gewesen -, und als sich Ralph nun mit zu Fäusten geballten Händen dem Cape Cod näherte, hörte er Grace Slick eine der alten Hymnen aus San Francisco singen: