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[»Ja, Mr. A., ich glaube, das ist gut genug.«]
Als Ralph von seinem kleinen Opfer herunterrollte, hatte er ein flaues Gefühl im Magen und den Eindruck - der falsch sein mußte, oder nicht? -, daß sich sein Hals öffnete und schloß wie die Schale einer Muschel. Er betrachtete einen Moment das blutbefleckte Skalpell, da
Aber dafür, dachte Ralph. Nun war ihm nicht mehr nach Erbrechen zumute. Mehr zum Weinen.
Atropos erhob sich langsam auf die Knie und sah sich mit den benommenen Augen eines Ma
[»Denk an dein Versprechen.«]
Atropos fletschte die Zähne zu einem tückischen Grinsen. Der Hautlappen an der Seite seines Gesichts schwang hin und her wie ein schlaffes Segel, das rohe Fleisch darunter näßte und blutete.
[Selbstverständlich denke ich daran - wie kö
Atropos machte eine Geste, an die sich Ralph noch deutlich vom Dach des Krankenhauses eri
[»Himmel, nein! Das ka
Das Grinsen auf Atropos’ Gesicht wurde noch breiter.
[Weißt du, das hatte ich auch von dir gedacht, Kurzer. Aber ich habe mich geirrt. Du auch. Paß auf.]
Atropos bewegte die gespreizten Finger ein Stück weiter. Ralph sah jemand mit einer Baseballmütze der Boston Red Sox aus dem Red Apple kommen, und diesmal wußte Ralph sofort, wen er vor sich sah. Diese Peerson rief der anderen auf der gegenüberliegenden Straßenseite etwas zu, und da
Aber er hörte, als es passierte.
[Der, den ich dir als ersten gezeigt habe, gehört dem Zufall, Kurzer - mit anderen Worten, mir. Und nun kommt mein Versprechen: We
Die Obszönitäten, die so einen großen Teil von Atropos üblichen Sprüchen bildeten, waren abgestreift worden wie ein gebrauchtes Kostüm, und zum erstenmal wurde Ralph bewußt, wie wahrhaft alt und auf bösartige Weise gerissen dieses Wesen war.
[Denk daran, was die Junkies sagen, Kurzer: Sterben ist leicht, Leben ist hart. Das ist ein wahres Sprichwort. We
Ralph stand mit gesenktem Kopf und geballten Fäusten in der schmutzigen Kammer. Lois’ Ohrringe bra
Aber dieses eine Leben-!
Aber es ist ja nicht so, daß es jemals jemand erfahren müßte, dachte er kalt. Niemand, abgesehen vielleicht von Lois… und Lois würde meine Entscheidung akzeptieren. Carolyn hätte es vielleicht nicht getan, aber sie sind grundverschiedene Frauen.
Ja, aber hatte er das Recht?
[Selbstverständlich, Ralph - darum geht es bei diesen Fragen von Leben und Tod in Wirklichkeit: Wer das Recht hat. Diesmal bist du es. Also, was sagst du?]
[»Ich weiß nicht, was ich sage. Ich weiß nicht, was ich denke. Ich weiß nur, ich wünschte, ihr drei hättet mich EINFACH IN RUHE GELASSEN!«]
Ralph Roberts hob den Kopf zur wurzeldurchzogenen Decke von Atropos’ Behausung und schrie.
Kapitel 27
Fünf Minuten später streckte Ralph den Kopf aus den Schatten unter der alten umgestürzten Eiche heraus. Er sah Lois sofort. Sie kniete vor ihm und sah ihm ängstlich durch das Dickicht der Wurzeln ins Gesicht. Er hob eine schmutzige, blutüberströmte Hand, die sie ergriff, um ihm einen Halt zu geben, während er die letzten Stufen heraufkam - knorrige Wurzeln, die mehr Ähnlichkeit mit Leitersprossen hatten.
Ralph wand sich unter dem Baum hervor, drehte sich auf den Rücken und atmete die herrliche, frische Luft in vollen Zügen ein. Er glaubte, daß die Luft in seinem ganzen Leben noch nie so angenehm gerochen hätte. Trotz allem war er ungeheuer dankbar, draußen zu sein. Frei zu sein.
[»Ralph? Alles in Ordnung?«]
Er drehte ihre Hand um, küßte die Handfläche und legte die Ohrringe da
[»Ja. Bestens. Die gehören dir.«]
Sie betrachtete sie neugierig, als hätte sie noch nie Ohrringe gesehen - weder diese noch andere -, da
[»Du hast sie im Spiegel gesehen, Lois, richtig?«]
[»Ja, und es hat mich wütend gemacht… aber ich glaube, eigentlich war ich nicht überrascht, im tiefsten I
[»Weil du es gewußt hast.«]
[»Ja, ich schätze, das habe ich. Vielleicht schon, als wir Atropos zum erstenmal mit Bills Hut gesehen haben. Ich habe es nur…du weißt schon… verdrängt.«]
Sie sah ihn durchdringend und abschätzend an.
[»Aber lassen wir meine Ohrringe jetzt - was ist da unten passiert? Wie bist du entkommen?«]
Ralph hatte Angst, daß sie zuviel sehen würde, we
Außerdem fürchtete er, we