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Er betrachtete das Bild ein paar Sekunden fasziniert, fast hypnotisiert, da
Ralph hatte Angst, sie würden wertvolle Zeit vergeuden, we
Als sie die schreckliche kleine Kammer hinter sich gelassen hatten, fühlte er sich ein wenig kräftiger, aber jetzt machte Lois beinahe schlapp. Als sie den Torbogen zwischen der Lagerhalle und der schmutzigen Behausung von Atropos erreichten, mußte sie sich auf ihn stützen. Er fragte sie, ob sie es schaffen würde. Lois brachte ein Schulterzucken und ein kleines, müdes Lächeln zustande.
[»Mein größtes Problem ist dieser Ort. Es spielt keine Rolle, wie weit wir emporsteigen, er ist und bleibt schrecklich, und ich hasse ihn. Ich glaube, we
Ralph hoffte, daß sie recht hatte. Als er sich unter dem Torbogen hindurch in Atropos’ Zimmer duckte, versuchte er, sich einen Vorwand auszudenken, unter dem er Lois voraus schicken ko
Er bemerkte, daß ihr Slip wieder unter dem Rocksaum hervorhing, wollte sie darauf ansprechen und sah eine Bewegung aus dem linken Augenwinkel. Ihm wurde bewußt, daß sie auf dem Rückweg längst nicht so vorsichtig gewesen waren - was teilweise an ihrer Erschöpfung lag -, und daß sie jetzt möglicherweise einen hohen Preis für diese Sorglosigkeit zahlen mußten.
[»Lois, paß auf!«]
Zu spät. Ralph spürte, wie Lois Arm von ihm weggerissen wurde, als die Kreatur im schmutzigen Gewand sie an der Taille packte und rückwärts zog. Atropos’ Kopf reichte nur bis zu ihrer Achselhöhle, aber das genügte, daß er das rostige Skalpell über sie halten ko
[Keinen Schritt weiter, Kurzer… keinen einzigen!]
Nun, jetzt mußte er sich zumindest keine Gedanken wegen Lois’ fehlender Ohrringe mehr machen. Sie funkelten trübe rötlich-rosa an Atropos Ohrläppchen. Ihr Anblick bewirkte mehr als die Aufforderung, daß Ralph stehenblieb.
Das Skalpell wurde ein wenig zurückgezogen… aber nur ein wenig.
[Also gut, Kurzer - du hast etwas genommen, was mir gehört, richtig? Versuch nicht, es zu leugnen; ich weiß es. Und jetzt wirst du es mir wiedergeben.]
Das Skalpell kehrte zu Lois’ Ballonschnur zurück; Atropos liebkoste sie mit der flachen Seite der Schneide.
[Du gibt es mir zurück, oder dieses Flittchen hier wird vor deinen Augen sterben - du ka
Kapitel 26
Atropos’ Lächeln leuchtete regelrecht, erfüllt von widerlichem Triumph, erfüllt von -
Von Angst. Er hat dich kalt erwischt, er hält das Skalpell an Lois’ Ballonschnur und die Hand um ihre Kehle, und trotzdem hat er Todesangst. Warum?
[Komm schon! Hör auf, meine Zeit zu vergeuden, Pißkopf Gib mir den Ring!]
Ralph griff langsam in die Tasche und ergriff den Ring, während er sich fragte, warum Atropos Lois nicht gleich getötet hatte. Sicher hatte er nicht vor, sie - sie beide - gehen zu lassen.
Er hat Angst, ich kö
Er hielt den Ring zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand und sah wieder durch.
[»Komm und hol ihn dir, ja? Nicht so schüchtern.«]
Atropos verzerrte das Gesicht vor Wut. Der Ausdruck machte aus seinem nervtötenden, gemeinen Grinsen eine Zeichentrickgrimasse.
[Ich töte sie, Kurzer, hast du nicht gehört? Willst du das etwa?]
Ralph hob langsam und mit Bedacht die linke Hand. Er machte eine sägende Bewegung damit in der Luft und nahm dankbar zur Ke
[»We
[Gib mir einfach den Ring, Kurzer!]
Sie kö
[»Ich will dir was sagen, Mr. A. - versprich mir, daß wir einen Pakt geschlossen haben, und ich gebe ihn dir.«]
Atropos sah ihn mit einem verkniffenen Ausdruck von Argwohn und Zweifel an.
[Einen Pakt? Was meinst du mit einem Pakt?]
[•»Ralph, nein!«]
Er sah sie an, da
[Wage es nicht, welche von deinen Miniblitzen nach mir zu schleudern! Die Frau stirbt, we
Ralph ließ hastig beide Hände sinken und verschränkte sie hinter dem Rücken wie ein bußfertiges Kind. Eds Ring hielt er immer noch in der rechten, aber nun steckte er ihn fast ohne nachzudenken in die Gesäßtasche seiner Hose. Erst da war er vollkommen überzeugt, daß er den Ring nicht hergeben würde. Selbst we
Aber vielleicht würde es gar nicht soweit kommen.
[»Ein Pakt heißt, wir gehen beide unserer Wege, Mr. A. - ich gebe dir den Ring, du gibst mir meine Freundin zurück. Du mußt mir nur versprechen, daß du ihr nichts tust. Was meinst du?«]
[»Nein, Ralph, nein!«]
Atropos sagte nichts. Seine Augen sahen Ralph tückisch und vor Ohnmacht funkelnd an. We
Er weiß, daß er in einer Zwickmühle steckt, dachte Ralph. Es spielt eigentlich keine Rolle, ob er ihre Schnur durchschneidet oder sie gehenläßt - er wird denken, daß ich ihn so oder so rösten werde, und damit hat er nicht unrecht.
Wie sehr ka
Die Antwort lautete unglücklicherweise: nicht viel. Vielleicht genug, um seinen Glatzkopf zu versengen, aber wahrscheinlich nicht genug, um ihn zu grillen. Und -
Da