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Ralph ließ sich auf die Knie sinken und sah zu Lois, die unter dem Torbogen stand und die Hände unters Ki

[»Ralph? Ist es sicher?«]

Sicher? Das Wort war ein Witz. Aber er nickte und streckte die Hand aus. Sie kam hastig zu ihm, zog unterwegs noch einmal heftig den Slip hoch und sah sich mit wachsendem Staunen um.

Als sie auf der anderen Seite des Torbogens in Atropos’ trostloser kleiner Wohnung gestanden hatten, hatte dieser Stauraum groß ausgesehen. Jetzt, wo sie tatsächlich darin standen, sah Ralph, daß er mehr als das war; Räume dieser Größe na

Lois fragte nicht, was sie da vor sich hatten; er sah ihrem Gesicht an, daß sie es bereits wußte. Als sie das Wort ergriff, sprach sie mit einer verträumten Stimme die Ralph eine Gänsehaut über den Rücken jagte.

[»Er muß so ungeheuer alt sein, Ralph.«]

Ja. So ungeheuer alt.

Zwanzig Meter tiefer in dem Raum, der von dem selben geisterhaften roten Leuchten wie die Treppe erhellt wurde, ko

Es ist tatsächlich der Reifen eines Fahrrads, und er ist mindestens hundert Jahre alt, dachte er. Der Gedanke führte ihn zu der Frage, wie viele Menschen - wie viele Tausende und Zehntausende - in und um Derry gestorben waren, seit Atropos dieses Rad irgendwie hier heruntergeschafft hatte. Und wie viele von diesen Tausenden waren zufällige Tode gewesen?

Und wie weit geht er zurück? Wie viele Jahrhunderte?

Das ko

Hier waren sie alle.

[»Ralph!«]

Er drehte sich um und sah, daß Lois beide Hände ausstreckte. In einer hielt sie einen Panama, aus dessen Krempe ein Stüc k herausgebissen worden war. In der anderen einen schwarzen Nylonkamm, wie man ihn in jedem Kramladen für einsneunundzwanzig kaufen ko

Und da

Lois deutete auf einen alten Schaukelstuhl mit gebrochener Kufe.

[»Der Hut lag gleich dort auf dem Stuhl. Der Kamm darunter. Er gehört Mr. Wyzer, nicht?«]

[»Ja.«]

Sie hielt ihn ihm sofort hin.

[»Nimm du ihn. Ich bin nicht so schusselig, wie Bill immer geglaubt hat, aber manchmal verliere ich schon etwas. Und we

Er nahm den Kamm, wollte ihn in die Tasche stecken, da

[»Er hat diesen Hut geliebt. Er dachte, er würde ausgesprochen draufgängerisch und keck aussehen, we

[»Ja.«]

Sie warf den Hut wieder auf den alten Schaukelstuhl, drehte sich um und begutachtete eine Kiste, die - wie es aussah - voll mit Kleidern für den Ramsch war. Kaum hatte sie ihm den Rücken zugedreht, ging Ralph in die Hocke, sah unter den Stuhl und hoffte, ein Funkeln von Edelsteinsplittern in der Dunkelheit zu sehen. We

Unter dem Schaukelstuhl lagen nur Staub und ein gestrickter rosa Babyschuh.

Ich hätte wissen müssen, daß es nicht so einfach sein würde, dachte Ralph und stand wieder auf. Plötzlich fühlte er sich erschöpft. Sie hatten Joes Kamm ohne Probleme gefunden, und das war gut, das war absolut super, aber Ralph befürchtete, daß es sich auch um einen spektakulären Fall von Anfängerglück handelte. Sie mußten sich immer noch um Lois’ Ohrringe kümmern… und selbstverständlich erledigen, weshalb sie hergeschickt worden waren. Und was war das? Er wußte es nicht, und we

[»Lois, hast du eine Ahnung, was -«]

[»Pssst.«]

[»Was ist, Lois? Ist er es?«]

[»Nein! Sei still, Ralph! Sei still und hör zul.«]

Er lauschte. Zuerst hörte er nichts, und da

Lois ergriff seine Hand mit eiskalten Fingern.

[»Das ist es, Ralph-das ist es, wonach wir suchen. Hörst du es?«]

Ja, er hörte es. Selbstverständlich. Aber was immer das Geräusch auch sein mochte, es hatte nichts mit Lois’ Ohrringen zu tun… und ohne Lois’ Ohrringe würde er hier nicht weggehen.

Das hoffst du, Liebling, antwortete die Carolyn in seinem Kopf. Das hoffst du.

Ja. Das hoffte er.

[»Komm schon, Ralph! Komm mit! Wir müssen es finden!«]

Er ließ sich von ihr tiefer in den Raum führen. An den meisten Stellen waren die Andenken von Atropos mehr als einen Meter über ihre Köpfe hinaus gestapelt. Ralph hatte keine Ahnung, wie ein Wurzelzwerg wie er das bewerkstelligen ko