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Der Wachma

Lois sagte strahlender lächelnd de

»Eher anderthalb«, stimmte Ralph zu. Als sie sich dem Gebäude näherten und den Wachma

»Das war der erste Name, der mir eingefallen ist«, antwortete sie. »Ich schätze, ich habe an The Honeymooners gedacht Ralph und Norton, weißt du noch?«

»Ja«, sagte er. »Eines Tages, Alice… peng! Bis zum Mond!«

Zwei der drei Türen waren verschlossen, aber die ganz links ging auf, und sie traten ein. Ralph drückte Lois’ Hand und spürte, wie sie den Druck erwiderte. Im gleichen Augenblick spürte er, wie seine Aufmerksamkeit stark gebündelt wurde und sein Wille und seine Konzentration sich verstärkten. Rngs um ihn herum schien das Auge der Welt zuerst zu blinzeln und da

Der Empfangsbereich war schmucklos, fast nüchtern. Die Wände bestanden aus druckbehandeltem Fichtenholz, die Sessel und Sofas waren streng und zweckdienlich, das dekorative Beiwerk gedämpft. Bei den Plakaten an den Wänden handelte es sich um den Typus, den die Fremdenverkehrsämter fremder Länder gegen Portoerstattung verschickten. Die einzige Ausnahme befand sich rechts von der Rezeption: ein großes Schwarzweißfoto einer jungen Frau im Umstandskleid. Sie saß auf einem Barhocker und hielt ein Martiniglas in einer Hand. WENN SIE SCHWANGER SIND, TRINKEN SIE NIE ALLEIN! lautete die Legende unter dem Foto. Nichts deutete darauf hin, daß in einem oder mehreren Zimmern hinter diesem freundlichen, unaufdringlichen Büro auf Verlangen Abtreibungen durchgeführt wurden.

Nun, dachte Ralph, was hast du erwartet? Eine Werbung? Ein Plakat mit abgetriebenen Föten in einem emaillierten Mülleimer zwischen einem Plakat mit der Insel Capri und einem mit den italienischen Alpen drauf? Komm zu dir, Ralph.

Links von ihnen wusch eine kräftige Frau Ende vierzig oder Anfang Fünfzig die Platte eines Glastischs ab; heben ihr stand ein kleiner Wagen mit verschiedenen Putzmitteln. Sie steckte in einer dunkelblauen Aura mit ungesunden schwarzen Flecken, die wie unheimliche Insekten über den Stellen ausschwärmten, wo sich Herz und Lungenflügel befanden, und sie sah die Neuankömmlinge mit unverhohlenem Argwohn an.

Direkt vor ihnen beobachtete eine andere Frau sie vorsichtig, allerdings nicht so argwöhnisch wie die Putzfrau. Ralph ka

Sie lächelte ihnen zögernd zu, ohne Lois zu erke

»Ich weiß«, sagte Lois und drückte Ralphs Hand noch einmal, bevor sie sie losließ. Einen Augenblick hörte er ihre Stimme in seinem Geist, ganz leise - wie bei einem Überseetelefongespräch mit schlechter Verbindung -, aber verständlich:

[»Bleib, wo du bist, Ralph. Sie hat -«]

Lois schickte ihm ein Bild, das noch schwächer als der Gedanke und fast wieder verschwunden war, ehe Ralph es richtig erfassen ko

Und mich betrachtet sie mit ganz besonderem Argwohn, weil ich ein Ma

Als Lois sich dem Schreibtisch näherte, kam Ralph ein beunruhigender Gedanke: Angesichts der momentanen Atmosphäre in Derry, kö

»Wahrscheinlich eri

»O mein Gott, Le

»Ich bezweifle stark, daß ich heute auch nur mit Gretchen Tillbury telefonieren kö

»Ka

»Ka

Lois ergriff ihr Handgelenk, und ein Blitz grauen Lichts so grell, daß Ralph die Augen zukneifen mußte, um nicht geblendet zu werden - raste an Arm, Schultern und Hals der Frau hinauf. Er waberte kurz als Heiligenschein um ihren Kopf, da

Nein, dachte Ralph. Er ist nicht verschwunden, er ist eingesunken.

»Was war das?« fragte die Putzfrau mißtrauisch. »Was war das für ein Knall?«

»Eine Fehlzündung«, sagte Ralph. »Mehr nicht.«

»Hm«, sagte sie. »Ihr verfluchten Mä

»Ja«, sagte Ms. Richards. Für Ralph hörte sie sich völlig normal an, und er wußte, die Putzfrau würde den perlgrauen Nebel nicht sehen kö

»Auf jeden Fall«, sagte die Putzfrau. Sie stellte die Flasche Windex weg, marschierte zur Tür (schenkte Ralph einen letzten, finsteren Blick, der sagte: Du bist alt, aber ich gehe jede Wette ein, daß du irgendwo da unten noch einen Penis hast) und ging hinaus.