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»Es... es ist wie ein Albtraum«, antwortete Kim. Sie sah mich nicht an, sondern starrte an mir vorbei in eine Leere, die mit einem namenlosen Schrecken erfüllt zu sein schien. »Ich weiß nicht, was wahr ist und was nicht. Bilder, Eri

»Nicht«, sagte ich. »Quäl dich nicht.«

Sie schüttelte den Kopf. »Ich will darüber reden«, flüsterte sie. »Ich wollte es die ganze Zeit, aber... ich ko

Ich war nicht einmal überrascht. Erschrocken, ja, aber nicht wirklich überrascht. Kim war Gefangene der Hive gewesen und etwas war von dieser Gefangenschaft zurückgeblieben. Wäre es nicht so gewesen, da

»Woran eri

»Ich war im Schiff. Aber da war nur... nur ein dunkler Raum. Und... andere.«

»Graue?«, fragte ich.

Kim verneinte. »Menschen. Ich glaube, sie... sie hatten sie auch entführt. Aber ich ko

»Woher?«

Kim deutete mit einer Kopfbewegung auf den Fernseher. »Ich habe ihn gesehen. Ich... weiß seinen Namen nicht, aber ich glaube, er wird mit einer der nächsten Mercury-Missionen fliegen. Er hat mit mir geredet.«

»Über was?«

»Das weiß ich nicht«, antwortete Kim. »Ich glaube, er... er hat mich um Hilfe gebeten. Aber ich ko

»Da war etwas«, fuhr sie fort. »Ein... Geschöpf. Kein Grauer. Ein Einäugiger... fast wie ein Zyklop aus der griechischen Sage. Aber ich... ich ka

»Lass dir Zeit«, sagte ich. »Vielleicht ist es nicht gut, we

»Es ist wichtig«, widersprach Kim. »Wir müssen es verhindern. Etwas Schreckliches wird passieren. Etwas... tief unter der Erde. Es hat mit diesem... diesem Start zu tun.«

»Dem Mercury-Start?« Ich sagte nichts weiter dazu – was auch? Selbst we

»Ich möchte hier weg«, sagte Kim plötzlich. »Hast du Ke

»Vor einer halben Stunde, ja. Er hat mir eine Adresse gegeben. Ein Kontaktma

Sie ging nicht darauf ein. »Wa

Ich sah auf die Uhr. »In zehn Minuten. Aber...«

»Da

»Warum so eilig? Wir kö

»Ich möchte hier weg«, beharrte Kim. »Frag mich nicht, warum, aber ich habe kein gutes Gefühl. Irgendetwas wird passieren, we

Ich fragte Kim nicht, warum. Und ich zweifelte auch nicht an ihrer Vorahnung. Ich bin kein abergläubischer Mensch, aber ich hatte gelernt, auf Kims Ahnungen zu hören.

Während Kimberley ins Bad ging, um sich hastig ein wenig frisch zu machen, suchte ich unsere wenigen Habseligkeiten zusammen und packte sie in den einzigen Koffer, der uns noch geblieben war. Bisher hatte ich es erfolgreich vermieden, mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, aber wir hatten ein weiteres Problem. In Anbetracht dessen, was hinter uns lag, erschien es geradezu banal, aber es war da und es lag in seiner Natur, dass es mit jedem Tag größer wurde: Wir hatten nicht mehr viel Geld. Unser Aufbruch aus Washington war ziemlich überhastet gewesen; und es war noch nicht die Zeit der Kreditkarten und Geldautomaten. Das Motelzimmer und die beiden Buskarten nach Dallas hatten fast die Hälfte unserer Barschaft aufgezehrt.

»Eri

Ich bekam keine Antwort und plötzlich fiel mir auch auf, dass Kims gedämpftes Hantieren verstummt war. Ich stand eine Sekunde lang reglos da, da

»Kim? Alles in Ordnung?«

Kimberley stand vor dem Waschbecken. Sie hatte beide Hände auf den Beckenrand gestützt und starrte aus weit aufgerissenen Augen in den Spiegel. Sie war sehr blass.

»Was ist los?«, fragte ich alarmiert.

»Sie sind hier«, flüsterte Kimberley.

Diesmal begriff ich sofort, was sie meinte.

»Ganglien?«

»Sie... kommen näher«, murmelte Kim. »Einer. Vielleicht zwei... Ich... weiß es nicht.«

Ich starrte ihr Gesicht im Spiegel noch eine Sekunde lang an, da

Und direkt in Steels Gesicht.

Ein elektrischer Schlag hätte mich kaum härter treffen kö

Es hatte sich verändert. Von seinem Jochbein bis hinunter zum Ki

Steel löschte sein Feuerzeug, nahm einen Zug aus seiner Zigarette, der sein deformiertes Gesicht noch einmal in düsterrotes Licht tauchte, und drehte sich vom Fenster weg. Eine Fifty-fifty-Chance. Hätte er sich in die andere Richtung herumgedreht, da