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»Sie kommen«, sagte Kimberley.
Ich sah zum Hotel hinüber. Bach, Steel und Phil Albano – der Ma
»Ist er das?«, fragte Kim.
»Marcel.« Ich nickte. »Verdammt!«
»Wer ist dieser Ma
»Vermutlich hast du sein Bild in der Zeitung gesehen«, antwortete ich, ohne Bach und seine Begleiter aus den Augen zu lassen. »Er war der offizielle Pressesprecher der Army damals beim Roswell-Zwischenfall.«
»Der Ma
Ich nickte. »Und der am nächsten Tag in aller Öffentlichkeit zugeben musste, dass er dumm genug war, die Fetzen eines Wetterballons mit den Trümmern eines außerirdischen Raumschiffes verwechselt zu haben, ja.«
»Wozu sie ihn vermutlich gezwungen haben.«
»Nicht sie«, korrigierte ich. »Bach.«
»Da
»Unseres wird er jedenfalls nicht zerstören«, versprach ich. Bach und die anderen traten an den Straßenrand. Ich sah ohne eine Spur von Überraschung, wie eine große Limousine mit getönten Scheiben aus einer Parklücke nur ein paar Wagen entfernt ausscherte und vor ihnen wieder anhielt.
»Wie lange steht dieser Wagen schon da?«, fragte ich.
»Bach ist damit gekommen«, antwortete Kim. »Warum?«
Ich antwortete nicht, aber ich gestand mir ein, dass ich schon wieder einen Fehler gemacht hatte. Ich hätte einfach wissen müssen, dass Bach nicht mit einem Taxi gekommen war oder gar zu Fuß. Hätte in diesem Wagen dort drüben jemand gesessen, der mein Gesicht ka
Falls mir genug Zeit dafür blieb.
23. September 1963, 21:47
Jack Rubys Carousel Club
»Worauf um alles in der Welt wartet er eigentlich?« Kimberleys Stimme verriet weit mehr über ihren Gemütszustand, als es ihre Worte oder der Ausdruck erzwungener Ruhe taten, der auf ihrem Gesicht lag. Wir saßen seit a
»Unsi
»Seit einer halben Stunde?«
»Vielleicht geht seine Uhr ja falsch«, antwortete ich.
»Du meinst, seine Uhr tickt nicht richtig?«, fragte Kim pointiert.
Meine Finger bega
»Glaubst du, dass Bach dahinter steckt?«, fragte Kim nach einer Weile.
Ich benötigte zwei, drei Sekunden, um ihrem Gedankensprung zu folgen und überhaupt zu verstehen, was sie meinte. »Der Mordanschlag auf uns?« Ich schüttelte den Kopf. Ich ko
»Dein Vertrauen in Frank Bach scheint ja grenzenlos zu sein«, sagte Kim spöttisch.
»Nicht in Frank Bach«, antwortete ich, »aber in Frank Bachs Vernunft. Es wäre ziemlich dumm von ihm, uns umbringen zu lassen, bevor er weiß, was wir bereits herausgefunden haben – und vor allem, mit wem wir schon alles geredet haben. Außerdem... we
»Wie beruhigend«, sagte Kim. Sie bega
»Lieber nicht«, antwortete ich mit einer Geste auf Steel. »Er kö
Ich hatte den Wagen auf der anderen Straßenseite geparkt, gut dreißig Meter von Steel entfernt. Aber Steel war nicht mehr nur Jim Steel. Keiner von uns wusste, ob er nicht vielleicht mittlerweile über andere, schärfere Si
»Ein Striplokal!« Kimberley schüttelte den Kopf und sah nicht zum erstenmal mit einem verständnislosen Stirnrunzeln zu der flackernden Leuchtreklame an der Wand hinter Steel hoch.
»Vielleicht eine Tarnung für Majestic«, antwortete ich. Wahrscheinlicher aber war, dass Steel diesen Treffpunkt ziemlich willkürlich ausgesucht hatte. Irgendwie erschien mir das passend für den Kerl.
»Eigentlich schade«, fuhr ich fort.
»Was?«
»Dass die Hive Steel nicht als allerersten Menschen übernommen haben«, antwortete ich. »Vielleicht hätten sie ja von ihm auf den Rest der Menschheit geschlossen und wären zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich nicht lohnt. Wer will schon einen ganzen Planeten voller Psychopathen?«
»Die Hive«, antwortete Kim ernst. »Ansonsten würden sie uns nicht angreifen.«
Die Lichter eines Wagens erschienen im Rückspiegel. Mein Herz bega
Der Wagen hielt nicht an, sondern rollte langsam an uns vorbei, wechselte plötzlich die Straßenseite und kam unmittelbar vor Steel zum Stehen. Steel löste sich von seinem Platz an der Wand, an der er die letzte halbe Stunde gelehnt und eine Zigarette nach der anderen geraucht hatte. Ich beugte mich weiter vor, strengte meine Augen an und verfluchte insgeheim die Tatsache, vorsichtig gewesen zu sein, statt das Risiko einzugehen und näher bei Steel zu parken. Immerhin ko