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Sie gingen in den Korridor, und Tschanz hob die Glühbirne vom Boden.

»Schlau«, meinte er, nicht ohne Bewunderung, und legte sie wieder weg. Da

»Ko

»Nein. Er war vorsichtig und zog sich schnell zurück. Ich ko

»Das ist wenig.«

»Das ist nichts. Aber we

Das alles sagte der Alte fast unhörbar. Tschanz wog in seiner Hand das Messer, blickte auf die graue, liegende Gestalt, auf diesen alten, müden Ma

Tschanz legte das Messer auf den Schreibtisch.

»Heute morgen müssen Sie nach Grindelwald, Sie sind krank. Oder wollen Sie lieber doch nicht gehen? Es ist vielleicht nicht das Richtige, die Höhe. Es ist nun dort Winter.«

»Doch, ich gehe.«

»Da

»Nein, geh nur, Tschanz«, sagte der Kommissär.

»Gute Nacht«, sagte Tschanz und ging langsam hinaus. Der Alte antwortete nicht mehr, er schien schon zu schlafen. Tschanz öffnete die Haustüre, trat hinaus, schloß sie wieder. Langsam ging er die wenigen Schritte bis zur Straße, schloß auch die Gartentüre, die offen war. Da

Er ergriff die Falle und drückte sie nieder. Aber die Haustüre war jetzt verschlossen.

Bärlach erhob sich um sechs, ohne geschlafen zu haben. Es war So

»Bahnhof«, sagte Bärlach und stieg ein. Der Wagen setzte sich in Bewegung.

»Nun«, sagte eine Stimme neben ihm, »wie geht es dir? Hast du gut geschlafen?«

Bärlach wandte den Kopf. In der andern Ecke saß Gastma

»Was willst du wieder von mir?« fragte der Alte.

»Du spürst mir immer noch nach. Du warst beim Schriftsteller«, sagte der in der Ecke, und seine Stimme klang drohend.

»Das ist mein Beruf.«

Der andere ließ kein Auge von ihm: »Es ist noch jeder umgekommen, der sich mit mir beschäftigt hat, Bärlach.«

Der vorne fuhr wie der Teufel den Aargauerstalden hinauf.

»Ich lebe noch. Und ich habe mich immer mit dir beschäftigt«, antwortete der Kommissär gelassen.

Die beiden schwiegen.

Der Chauffeur fuhr in rasender Geschwindigkeit gegen den Viktoriaplatz. Ein alter Ma

»Gebt doch acht«, sagte Bärlach ärgerlich.

»Fahr schneller«, rief Gastma

Der Kommissar fröstelte. Er liebte die luftleeren Räume nicht. Sie rasten über die Brücke, an einem Tram vorbei und näherten sich über das silberne Band des Flusses tief unter ihnen pfeilschnell der Stadt, die sich ihnen willig öffnete. Die Gassen waren noch öde und verlassen, der Himmel über der Stadt gläsern.

»Ich rate dir, das Spiel aufzugeben. Es wäre Zeit, deine Niederlage einzusehen«, sagte Gastma

Der Alte sah nach den dunklen Wölbungen der Lauben, an denen sie vorüberglitten nach den schattenhaften Gestalten zweier Polizisten, die vor der Buchhandlung Lang standen.

Geißbühler und Zumsteg, dachte er und da

»Unser Spiel«, antwortete er endlich, »kö

Sie fuhren am Bundeshaus vorbei.

»Du glaubst immer noch, ich hätte den Schmied getötet?« fragte der andere.

»Ich habe keinen Augenblick daran geglaubt«, antwortete der Alte und fuhr da

Gastma

»Auf diese Möglichkeit bin ich noch gar nicht gekommen«, sagte er. »Ich werde mich vorsehen müssen.«

Der Kommissär schwieg.

»Vielleicht bist du ein gefährlicherer Bursche, als ich dachte, alter Ma

Der Wagen hielt. Sie waren am Bahnhof.

»Es ist das letzte Mal, daß ich mit dir rede, Bärlach«, sagte Gastma

»Du irrst dich«, sagte Bärlach, der auf dem morgendlichen Platz stand, alt und leicht frierend. »Du wirst mich nicht töten. Ich bin der einzige, der dich ke

Gastma

»Du Narr!« schrie Gastma

Der Tag, der nun immer mehr heraufzog, war klar und mächtig, die So