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Bolitho schaute sich flüchtig im Raum um. Es war dasselbe Zimmer, in dem er vor neunzehn Jahren sein erstes selbständiges Kommando erhalten hatte, und in mancher Beziehung war das der Tag in seinem Leben, an den er sich am besten eri

«Eri

«Aye, Sir. An Schiffe und Gesichter.»

Das enthielt alles. Bolitho war — wie Neale — als Zwölfjähriger zur See gegangen. Nun war er Konteradmiral — ein Traum hatte sich erfüllt. Zu oft hatte er dem Tod ins Auge geschaut, zu oft waren andere neben ihm gefallen, da gewöhnte man es sich ab, über den nächsten Monat, das nächste Jahr hinaus Pläne zu schmieden.

«Ihre Schiffe sind alle versammelt, Bolitho. «Es war eine Feststellung.»Also wollen wir keine Zeit verlieren. Gehen Sie in See mit ihnen, exerzieren Sie, wie Sie es gelernt haben, und so lange, bis die Leute Sie zum Teufel wünschen. Aber eisenhart müssen die Kerle dabei geworden sein.»

Bolitho lächelte zustimmend. Er wäre lieber heute als morgen ausgelaufen. An Land hielt ihn nichts mehr. Er war in Falmouth gewesen, hatte sein Haus und sein Gut besucht. Es hatte ihn — wie jedesmal — i

Er schüttelte die wehmütigen Gedanken ab und eri

Bolitho hatte die Reise zu der kleinen norma

Bolitho hatte sich irgendwie ausgeschlossen gefühlt; dies Gefühl lastete noch schwerer auf ihm, als er sich seiner eigenen Hochzeit in Falmouth eri

Als die Kirchenglocken zu läuten bega

Nun drängte sich Beauchamps Stimme wieder dazwischen.»Ich hätte gerne noch mit Ihnen gegessen, aber ich muß mit dem Hafenad-miral reden. Außerdem haben auch Sie sicher noch viel zu tun. Ich bin Ihnen aus vielen Gründen zu Dank verpflichtet, Bolitho. «Dabei zog ein scheues Lächeln über sein Gesicht.

«Nicht zuletzt dafür, daß Sie meinen Vorschlag für Ihren Flaggleutnant angenommen haben. Ich bin seiner hier in London etwas überdrüssig.»

Bolitho dachte, daß es wohl noch einige Gründe mehr für diese Bitte gegeben hatte, aber er äußerte sich nicht dazu. Statt dessen sagte er:»Ich verabschiede mich also, Sir. Und vielen Dank, daß Sie mich gerufen haben. «Beauchamp antwortete nur mit einem Achselzucken. Es schien, als koste ihn schon das eine physische Anstrengung.»Es war das mindeste, was ich für Sie tun ko

Bolitho verließ den Raum und ging an einer ganzen Reihe Leute vorbei, die daraufwarteten, bei dem grimmigen kleinen Admiral vorgelassen zu werden, um sich Rat zu holen, Unterstützung zu erbitten oder auch nur, um neue Hoffnung zu schöpfen.

Am Fuß der Treppe, nahe einer überfüllten Kaffeestube, wartete Allday auf ihn. Wie immer. Er würde sich nie ändern. Mit demselben breiten Grinsen auf dem biederen Gesicht, wie stets, we

Allday hatte drei Jahre gebraucht, um sich an die Anrede >Sir< zu gewöhnen. Vorher hatte er Bolitho einfach mit >Captain< angeredet. Nun mußte er sich an einen Konteradmiral gewöhnen. Erst am Morgen, als sie vom Hause eines Freundes, bei dem Bolitho ein paar Tage zu Besuch gewesen war, nach Portsmouth aufgebrochen waren, hatte Allday fröhlich gesagt:»Macht nichts, Sir. Bald werden Sie >Sir Ri-chard< sein, und auch daran werde ich mich gewöhnen!»

Nun half ihm Allday in seinen langen Bootsmantel und sah zu, wie er sich den Dreispitz fest auf das schwarze Haar drückte.

«Dies ist ein großer Augenblick, nicht wahr, Sir?«Er wiegte den Kopf.»Wir haben einen langen Weg zurückgelegt.»

Bolitho sah ihn mit Wärme an. Allday fand stets das treffende Wort. Wa

«Aye. Irgendwie kommt es mir vor, als begi

Bolitho betrachtete sich kurz im Wandspiegel neben dem Eingang, genau wie damals, als er als frisch gebackener Kommandant der Fregatte Phalarope hier herausgekommen war. Damals war er jünger gewesen als der jüngste Kommandant seines jetzigen Geschwaders.

Er dachte plötzlich an das Landhaus, in dem er zu Besuch gewesen war, und eri

Bolitho spielte mit dem Gedanken, ihm eine Chance zu geben, ihn nach Falmouth zu schicken, wo er in Frieden leben, am Ufer Spazierengehen und mit anderen ehemaligen Seeleuten sein Bier trinken ko

Er schaute in Alldays Gesicht und entschied sich anders. Es würde ihn verletzen und ärgern. Er selber hätte genauso empfunden. Bolitho sagte:»Manche Väter werden auf den Seema