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Ferguson ergriff seine Hand und murmelte:»Gott segne Sie, Sir. Schön, daß wir Sie wieder mal zu Hause haben.»
Bolitho lächelte.»Nicht für lange. Aber ich danke Ihnen.»
Da kam auch Fergusons Frau herbeigeeilt, rundlich, rosig, mit weißem Häubchen und makelloser Schürze, und in ihren Zügen kämpften
Freude und Tränen miteinander, als sie ihn begrüßte.»Wir hatten ja keine Ahnung, Sir. We
«Vieles ist jetzt anders geworden. «Bolitho nahm den Hut ab und ging durch das hohe Entree. Da war es wieder: der kühle Stein, das alterslose Eichenpaneel, das matt im einfallenden So
Ferguson wandte den Blick ab.»Sind nicht mehr viele junge Mä
«Ich hole Ihnen ein Glas Wein, Sir«, sagte Ferguson, und hinter Bo-lithos Rücken winkte er seiner Frau und den Mägden, hinauszugehen.»Sie werden in der ersten Stunde ein bißchen allein sein wollen. »
Bolitho drehte sich um.»Danke. «Er hörte, wie sich die Tür hinter ihm schloß, und trat an den Fuß der Treppe, wo die Bilder all derer hingen, die hier vor ihm gelebt hatten. So vertraut… Nichts war verändert worden, und doch…
Langsam stieg er die knarrenden Stufen hinan, an den Porträts vorbei, die ihn anblickten: Kapitän Daniel Bolitho, sein Ururgroßvater, der in der Bantry Bay gegen die Franzosen gekämpft hatte. Kapitän David Bolitho, sein Urgroßvater, hier an Deck seines bre
Sein Vater, Kapitän James Bolitho, war jünger als die anderen gewesen, als es gemalt wurde. Hoch aufgerichtet, gelassen blickend, den leeren Ärmel quer am Rock festgesteckt — das hatte der Maler nachträglich geändert, nachdem er den Arm in Indien verloren hatte. Es war schwer, sich daran zu eri
Tief seufzte Bolitho auf. Sie waren alle tot, auch Hugh, der seine Missetaten vor Bolithos eigenen Augen mit dem Leben gebüßt hatte. Dieser Tod war immer noch ein Geheimnis, das er mit niemandem teilen ko
Ferguson rief vom Fuß der Treppe:»Das Glas steht hier beim Fenster, Sir. Rotwein. «Er zögerte, ehe er weitersprach:»Da ist etwas im Schlafzimmer, Sir. «Anscheinend traute er sich kaum, es zu sagen.»Es sollte eine Überraschung sein, aber sie waren noch nicht fertig, als Sie das letzte Mal hier waren. «Seine Stimme verklang; Bolitho schritt rasch zur Tür am Ende des Treppenabsatzes und stieß sie auf.
Im ersten Moment fiel ihm nichts Besonderes auf: da war das Himmelbett in einem breiten Strahl fleckigen So
Unter der Tür hörte er einen Schritt und da
Jetzt erst warf Bolitho einen Blick auf das andere Bild. Er war in seinem alten Galarock gemalt, dem mit den breiten weißen Aufschlägen, den Cheney so gern gehabt hatte.
«Danke«, sagte er heiser.»Schön, daß Sie ihren Wunsch erfüllt haben.»
Damit trat er rasch ans Fenster und lehnte sich über das warme Sims. Dort, gerade hinter jenem Hügel, ko
Gefühl.
Ein alter Gärtner unten spähte herauf und schwenkte seinen verbeulten Hut, aber Bolitho sah ihn nicht.
Er trat ins Zimmer zurück und wandte sich erneut den Bildern zu. Hier waren sie wieder beieinander. Cheney hatte dafür gesorgt, und nichts ko
«Ich komme gleich hinunter«, sagte er.»Der We in ist sicher schon warm.»
Später, als er an seinem großen Schreibtisch saß und Briefe an Hafenbeamte und Schiffsausrüster schrieb, dachte er darüber nach, was dieses Haus alles erlebt hatte. Was würde damit geschehen, we
Ferguson trat ins Zimmer.»Entschuldigung, Sir«, sagte er stirnrunzelnd,»aber da ist ein Ma
«Wer ist's?»
«Ich habe den Kerl noch nie gesehen. Ein Seema
Bolitho lächelte. Es war schwierig, sich Ferguson als den Ma
«Lassen Sie ihn ein, Ferguson«, sagte er.»Er wird ja wohl nicht allzu gefährlich sein.»
Ferguson führte den Besucher herein und schloß die Tür mit offensichtlichem Mißbehagen hinter ihm. Bestimmt wartet er direkt davor für alle Fälle, dachte Bolitho.