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«Halten Sie unbedingt Kontakt zur oberen Batterie«, sagte Bo-litho.»Und sehen Sie zu, daß Ihre Kanoniere Ruhe bewahren. Auf Sie kommt es heute an.»

Inch nickte.»Midshipman Lory ist bei mir, Sir. Der ka

Bolitho schaute an der Doppelreihe der Kanonen entlang. Im Dunkel glitzerten die Augen der Mä

Dankbar kehrte er ans Tageslicht zurück und überlegte, was er mit Pomfret anfangen sollte. Wie würde er es geistig und seelisch verkraften, we

Rowlstone stand am Fenster der Kapitänskajüte und starrte blicklos zur Tenacious hinüber.»Soll ich auf Station gehen, Sir?«fragte er.

Bolitho antwortete nicht gleich. Er trat an die offene Tür der Schlafkabine und blickte an Fanshawe, der zusammengesunken dasaß, vorbei zur Koje hin. Pomfret lehnte beinahe aufrecht im Bett, die Brust in der stickigen Luft entblößt; seine Blicke folgten der schwingenden Deckslaterne.

Bolitho sprach ruhig zu ihm.»Wir stehen kurz vor einem Gefecht, Sir. Haben Sie irgendwelche Befehle?»

Die blassen Augen hefteten sich auf Bolithos Gesicht.

Hilflos sagte Fanshawe:»Ich glaube, er versteht Sie nicht, Sir.»

Langsam und deutlich sagte Bolitho:»Sir Edmund, die Franzosen sind durchgebrochen!«Doch Pomfret zuckte mit keiner Wimper.

Hinter ihm sprach jetzt Rowlstone:»Ich werde ihn ins Orlop schaffen, Sir, da ka

Bolitho faßte ihn beim Arm.»Moment noch!«Pomfrets Hände hatten sich an den Kojenrändern festgekrallt; die Knöchel waren weiß vor Anstrengung. Er öffnete den Mund, brachte aber kein Wort hervor.

Bolitho sah Pomfret in die Augen, hielt sie mit seinem Blick fest, wollte ihn durch pure Willenskraft zum Sprechen zwingen. Einen Sekundenbruchteil glaubte er, einen Funken des Begreifens in diesen Augen zu lesen.

Leise befahl Bolitho:»Sie bleiben hier bei ihm, Fanshawe. «Pomfrets Finger entspa

Der ferne Kanonendo

«Die Zenith, vierundsiebzig Kanonen, Kommandant Kapitän Steward, Sir«, erklang Pipers schrille Stimme.

Bolitho nickte, hielt aber sein Glas über das havarierte Schiff hinweg auf das Gedränge der stumpf-weißen Bramsegel gerichtet. Er zählte sechs feindliche Schiffe; da

Herrick senkte sein Glas.»Die haben den Windvorteil, Sir, daran ist nicht zu rütteln«, sagte er.

Bolitho schaute über das Achterdeck.»Signal an alle: >Formieren zur Gefechtslinie vor und hinter dem Flaggschiff!««Unter den Signalgasten brach fieberhafte Tätigkeit aus, aber er sah nicht hin. Steward war ihm nicht ganz unbeka

Bolitho empfand dieses Wort als Hohn: Flaggschiff. Pomfret war der Sprache nicht mehr mächtig, fiel als Befehlshaber völlig aus.

Und es war elf Jahre her, seit Bolitho an einer richtigen Seeschlacht beteiligt gewesen war. In der Schlacht bei den Saintes hatte er eine kleine Fregatte kommandiert. Und damals waren die gegnerischen Streitkräfte an Bewaffnung und Kampferfahrung seinen eigenen ungefähr gleich gewesen.

Er wandte sich noch einmal zu den feindlichen Schiffen um. Zwei zu eins. Selbst Rooke würde das Risiko für ziemlich hoch halten.

«Wir passieren Backbord zu Backbord, Sir«, sagte Herrick.»Ihren Kurs zu kreuzen, das schaffen wir nicht mehr.»

Bolitho nickte. Cozar lag in Luv; anscheinend kam er von diesem verdammten Stück Erde nicht los, er ko

«Signal an alle: >Segel kürzen!««befahl er. Die Zenith hatte ihr Manöver beendet und war jetzt an der Spitze. Durch sein Glas ko

Er wandte sich um, de

«Ihren Platz bestimme ich, Allday! Aber ich finde Sie schon, we

«Beide Schiffe haben bestätigt, Sir!«rief Piper. In der tiefen Stille klang seine Stimme überlaut.

«Recht so. Jetzt bereiten Sie ein weiteres Signal vor, Mr. Piper, aber hissen Sie es noch nicht: >Der Reihe nach wenden und wieder Gefechtslinie formieren!»»

Er zog den Degen und wog die Klinge in Händen. Der Stahl war eiskalt. Zu allen auf dem Achterdeck sagte er da

Piper sah von seiner Schreibtafel auf, das Gesicht vor angestrengter Konzentration verzerrt.»Fertig, Sir!»

Bolitho blickte den näher kommenden Schiffen entgegen. Jetzt dauerte es nicht mehr lange. Zu Pipe r sagte er:»We

Damit stieß er den Degen in die Scheide zurück.»Und jetzt, Mr. Herrick, kö

Herrick faßte an den Hut und hob sein Sprachrohr. Er hatte den Schmerz in Bolithos Augen gesehen und wußte Bescheid, auch ohne Worte.