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«Es muß wichtig sein. «Bolitho biß sich auf die Lippen, als das Boot auf einer mächtigen, weißbemähnten Welle beinahe querschlug.»Mr. Tomlin soll sich bereit halten, das Boot längsseit zu nehmen!»

Da

Bolitho ging ihm mit langen Schritten entgegen.»Willkommen an Bord! Es ist lange her, daß ich solch einen Beweis bester Seema

Leach starrte Bolithos nasses Hemd und sein zerrauftes Haar an, als erke

Bolitho wandte sich zur Kampanje; er merkte, daß seine Offiziere aufmerksam geworden waren und daß das Erscheinen der Fregatte gespa

Leach nahm in einem der grünen Ledersessel Platz und schluckte.»Ich bin hier, weil ich Sie bitten möchte, nach St. Clar zurückzukommen, Sir. «Er wischte sich die salzwunden Lippen, die von dem starken Schnaps heftig bra

«Und die Depeschen?«fragte Bolitho.»Sind sie vom Admiral?»

Mit sorgengefurchter Miene blickte Leach auf die Tischplatte nieder.»Ich habe keine Depeschen, Sir. Aber ich mußte irgendeinen Grund angeben, wollte Ihre Mä

Bolitho setzte sich.»Lassen Sie sich Zeit, Leach. Kommen Sie aus St. Clar?»

Leach schüttelte den Kopf.»Von Cozar. Ich habe gerade die letzte Handvoll Soldaten abgeholt. «Verzweifelt hob er die Augen zur Decke.»Anschließend sollte ich Sie suchen, Sir. Zwei Tage bin ich hinter Ihnen her.»

Bolitho schenkte ihm nochmals ein.»Ich weiß nicht«, fuhr Leach fort,»ob ich richtig handele oder ob das Meuterei ist. Wie die Dinge liegen, ka

Ganz langsam atmete Bolitho aus und zwang seine verkrampften Muskeln, sich zu entspa

Leach nickte.»Seit Wochen hämmern die französischen Geschütze auf den Hafen ein. Ich habe Patrouille nach Südosten gefahren; aber jedesmal, we

«Was plant der Admiral, Leach?«Bolithos Stimme klang ganz ruhig, aber er kochte i

Unvermittelt und mit steinernem Gesicht stand Leach auf.»Das ist es ja gerade, Sir. Sir Edmund sagt keinen Ton. Keine Befehle, keine Vorbereitungen für einen Gegenangriff, auch nicht für eine Evakuierung!«Fast verzweifelt blickte er Bolitho an.»Anscheinend vertritt ihn Captain Dash. Der hat mich beauftragt, Sie zu suchen und zurückzubringen.»

«Haben Sie Sir Edmund nicht gesprochen?»

«Nein, Sir. «Hilflos hob Leach die Hände.»Ich glaube, er ist krank; aber Dash hat nur sehr wenig erzählt. «Er beugte sich vor.»Die Lage ist verzweifelt, Sir! Überall Panik, und we

Bolitho stand auf und kam zum Tisch herüber.»Sie sagen, Sie haben Leute von Cozar an Bord?»

«Nur ein paar Soldaten und einen jungen Fähnrich«, entgegnete Leach müde.

«Und die Sträflinge?»

Mit ausdrucksloser Stimme erwiderte Leach:»Was die betrifft, so hatte ich keine Befehle. Die Sträflinge sind noch dort.»

Bolitho wandte sich ab. Es lag nahe, Leach als einen herzlosen Narren zu verurteilen. Aber es lag noch näher, die Schwierigkeiten und Bedenken zu sehen, mit denen er konfrontiert war. Dash war Flaggkapitän; doch da er keine schriftliche Order besaß, mußte Leach schon jetzt das Kriegsgericht oder Schlimmeres befürchten.

«Danke, daß Sie offen zu mir sind«, sagte Bolitho ruhig.»Ich segle sofort nach St. Clar zurück. «Nun, da er auf Leachs Vorschlag einging, war er kein bloßer Zuschauer mehr, sondern hatte teil an der Verschwörung. Sein Ton wurde schärfer.»Aber ehe Sie wieder zu mir stoßen, werden Sie nach Cozar zurücksegeln und jeden einzelnen Sträfling von der Insel holen, verstehen Sie?»

Leach nickte.»We

«Es ist ein Befehl. Diese Mä

Es klopfte an die Tür, und Herrick meldete:»Entschuldigung, Sir, aber der Wind frischt weiter auf. Er wird bald so stark sein, daß das Boot nicht mehr zur Harvester zurück ka

Bolitho nickte.»Captain Leach geht gleich von Bord. «Auf Herricks fragenden Blick fuhr er fort:»Sobald er weg ist, gehen Sie über Stag und nehmen Kurs auf St. Clar. Aber mit jedem Fetzen Tuch, den das Schiff verkraften ka

Herrick eilte davon, und Leach sagte tonlos:»Danke, Sir. Was jetzt auch kommt, ich werde nicht bereuen, daß ich bei Ihnen war.»

Bolitho ergriff seine Hand.»Hoffentlich hat keiner von uns es zu bereuen.»

Sobald das Boot der Fregatte abgelegt hatte, schwangen die schweren Rahen herum, und während das Schiff im starken Wind krängte, schwärmten die Toppgasten hinauf, um sich mit den killenden Segeln herumzuschlagen — mit vorgeneigtem Leib preßten sie sich an die Rahen und krallten sich an die Fußpferde, um nicht aufs Deck oder in die kochende See zu stürzen.

Herrick wischte sich schwungvoll einen Schuß Sprühwasser aus den Augen und rief zu Bolitho hinüber:»Ist es in St. Clar schlimmer geworden, Sir?»

Bolitho spürte, wie das Deck unter seinen gespreizten Beinen bockte. Das alte Schiff tat sich schwer bei dem Manöver. Er ko

Ehe Herrick weiterfragen ko

Gossett fragte:»Sie wollen doch nicht etwa die Royals setzen, Mr. Herrick?»

Bolitho fuhr herum.»Aber ich, Mr. Gossett! Sie haben immer den Mund vollgenommen, was das Schiff alles leisten kö

Gossett wollte protestieren, sah aber Bolithos trotzige Schulterhaltung, und da ließ er es lieber.

«Pfeifen Sie >Alle Ma

Er trägt für uns alle, dachte Herrick. Immer sorgt er sich, aber helfen lassen will er sich nicht. Er packte die Reling, de