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«Schon gut, Sir«, sagte Bolitho ruhig.»Ich bringe das Schiff hier wieder hinaus.»
Moresby schloß die Augen.»Weglaufen vor denen!«Er stöhnte schmerzlich auf.»Mein Leben lang bin ich nie.»
Bolitho hätte sich viel lieber um sein Schiff gekümmert, aber eine plötzliche Mitleidsregung hielt ihn neben Moresby fest.»Wir re
Ein Geschützführermaat kam mit weit aufgerissenen Augen aufs Achterdeck gera
Moresby hatte Bolithos Worte anscheinend noch gehört.»Natürlich«, murmelte er,»Sie sind ja ein kornischer Dickkopf, Bolitho. Die ko
Bolitho stand auf.»Kommen wir frei?«Gossett starrte ihn nur an.»Nun?»
Der Master leckte sich die Lippen und nickte da
Nur noch wenige Schüsse gaben dem Schiff das Geleit, de
«Halsen, Mr. Gossett!«befahl er.»Gehen Sie auf Ostkurs, sobald wir klar von der Einfahrt sind!«Und zu allen, die noch auf dem
Achterdeck standen, sagte er ausdruckslos:»Ich habe dem Admiral versprochen, daß wir wiederkommen.»
Da
Gossett warf einen scheuen Blick auf Bolithos Gesicht und wandte sich ab. Er wußte, daß Bolitho im Ernst gesprochen hatte. Eigentlich hätte der Kommandant erleichtert sein müssen, dachte Gossett, aber er sah gar nicht danach aus, obwohl er sein Schiff gerettet hatte und Moresbys Verblendung ehrenvoll entgegengetreten war. Aber in Bolithos Augen glomm eine solche Wut, wie sie Gossett in seiner ganzen Dienstzeit noch nicht gesehen hatte: es war der Blick eines gereizten Raubtiers. Tief i
Ein paar Matrosen schrien Hurra, und Bolitho sagte knapp:»Geschütze festzurren, Mr. Quarme. Danach melden Sie mir alle Verluste und Schäden! Zum Hurraschreien ist vielleicht später Zeit, jetzt haben wir anderes zu tun. «Er starrte nach achtern in die driftende Rauchwand, die das Schiff wie ein Vorhang verdeckte.
Quarme wischte sich das schweißnasse Gesicht mit dem Ärmel.»Schließen wir uns dem Geschwader wieder an, Sir?«Er zuckte zusammen, als Bolitho das mit einem kalten Blick beantwortete, und fuhr eilig fort:»Ich meine nur, Sir, beide Admirale sind tot, und.»
Bolitho wandte sich ab.»Da
IV Ein Angriffsplan
Lieutenant Ernest Quarme trat in die Kapitänskajüte, den Hut vorschriftsmäßig unter dem linken Arm, und kniff die Augen zusammen, weil ihn das helle So
Bolitho lehnte am Fenster und starrte ins Kielwasser der Hyperion, das träge und blasenwerfend von dem algenbewachsenen Ruder ablief. Er brauchte ein paar Sekunden, um seine Augen an das Halbdunkel der Kajüte zu gewöhnen; da
Knarrend und flüsternd dümpelte das Schiff langsam auf Südostkurs. Die Segel waren kaum gefüllt, boten aber den Mä
Bolitho rieb sich die Augen und versuchte, die Müdigkeit zu vertreiben. We
Wieder und wieder hatte sich Bolitho den Kopf nach einem Plan zermartert; aber jeder Plan erschien ihm immer fragwürdiger und gefährlicher, je mehr Zeit verstrich.
Doch an diesem Morgen war die Entscheidung gefallen. Als es dämmerte, lag die Hyperion etwa sieben Meilen westlich der Insel. Dieses Gebiet hatte sich Bolitho ausgesucht, weil er es für die geeignete Basis zu einem raschen Vorstoß auf den geschützten Hafen hielt und er den vorherrschend ablandigen Wind ausnutzen ko
Die Schaluppe war ein wichtiges Glied in seiner Gesamtplanung. Die französische Garnison hatte kein anderes Schiff zur Verfügung, um die Nachricht von Moresbys Angriff und dem patrouillierenden britischen Geschwader zum Festland zu melden, und we
Doch als das Morgenlicht stärker wurde, hatte der Ausguck gemeldet, daß von der Fairfax nichts mehr zu sehen sei. Das war der entscheidende Schlag. Irgendwie mußte sie in der Nacht entwischt sein; jetzt, als die Mittagsso