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Später wurde die Leiche eines Ma
Anscheinend war es an Bord zu einem weiteren Mord gekommen.
Das Boot stieß knirschend ans Ufer, die Besatzung holte die Riemen ein, und da
Bolitho packte Keens Arm. Es war soweit. Die Mä
befahl Bolitho.
Er blickte zum Himmel: bewölkt, aber nicht genug, um den Mond zu verbergen. Ein frischer Wind wehte, und das Zischen der Brandung und das Rauschen der Brecher am fernen Riff ermöglichten es ihnen, sich ungehört dem Schiff zu nähern.
Bolitho spähte in die Dunkelheit, aber die vielfältigen Schatten täuschten sein Wahrnehmungsvermögen. Er hörte seine Leute schwer atmen, als sie sich durch eine Ri
Bolitho starrte zu dem Schiff hinüber. Es hatte keine Ankerlichter gesetzt, aber er nahm einen schwachen Schimmer hinter einigen Stückpforten wahr und wußte, daß dort die noch vorhandenen Geschütze standen. Mit Schrapnell geladen, würden sie mit jedem unvorsichtigen Angreifer kurzen Prozeß machen. Aber es waren keine Enternetze ausgespa
Bolitho zog seinen Degen und stand auf. Die zweihundert Schritte das letzte Stück Abhang hinunter würden sie unsichtbar sein. Er führte seine Gruppe auf den Strand zu, unter seinen Schuhen knirschten lose Steine. Die Seeleute bildeten eine offene Linie hinter ihm, die meisten hielten sich geduckt, als ob sie mit einer plötzlichen Musketensalve rechneten.
Das war bisher der schlimmste Teil. Bolitho versuchte, nicht an die Musketen und Pistolen zu denken, die jetzt alle geladen und gespa
Überrascht drehte er sich um, als er hinter sich einen Ma
Hinter Je
Blissett, der Kundschafter, nahm von Quare seine Muskete entgegen und sah Bolitho an.»ich habe ihn liegen lassen, Sir. «Er stieß den im Sand liegenden Toten mit dem Fuß an.»Er hatte nichts bei sich außer seinen Waffen. Nicht zu erke
Bolitho sah auf den Toten hinab. Neben Kopf und Schultern war der Sand schwarz, wo das Blut versickert war. Er zwang sich, neben dem Toten niederzuknien, um ihn zu durchsuchen. Der Mond trat kurz hinter den Wolken hervor, und in seinem Licht funkelten die Augen des Ma
Bolitho tastete Handgelenk und Arm ab. Die Haut war noch warm, der Arm muskulös, ohne überflüssiges Fett. Also ein Matrose. Langsam stand Bolitho auf. Keen flüsterte atemlos:
«Ich habe meine Gruppe um das Boot versammelt.«»Bringt es zu Wasser.»
Bolitho trat zurück und blickte zu dem Schiff hinüber, während zwei Gruppen seiner Leute das Boot ins seichte Wasser schoben. Vorher waren meistens fünf Ma
Miller war wahrscheinlich mehr als jeder andere in seinem Element. Er hatte den Krieg und gefährliche Nahkampfunternehmen, Geschützfeuer und manchen riskanten Einsatz überstanden, ohne auch nur einen Kratzer davonzutragen. Als Bootsma
Allday sagte:»Ich übernehme die Ruderpi
Er nickte dem Sergeanten zu. Die Arbeit der Marinesoldaten war getan, und we
Als letzter kletterte er selbst in das Boot, den blanken Degen gegen die Brust gepreßt.
Allday beugte sich vor.»Ablegen«, befahl er.»Nicht so laut, ihr Mistkerle!»
Die Wolkendecke war inzwischen dichter geworden. Das mochte einen tropischen Regenguß ankündigen, aber bis dahin würde noch einige Zeit vergehen. Bolitho verdrängte seine Zweifel. We
Keen fragte flüsternd:»Soll ich die Schwimmer jetzt losschicken, Sir?»
Bolitho nickte; zwei Gestalten, deren nackte Körper in dem stark gedämpften Mondlicht nur schwach schimmerten, erhoben sich und glitten über die Bordwand, fast ohne ein Plätschern zu verursachen.
Bei der Lagebesprechung auf der Insel hatte alles gefährlich und schwer ausführbar geklungen. Aber jetzt schien es unmöglich zu sein. Bolitho riß seinen Blick von den Schwimmern los und konzentrierte sich auf das Schiff. Nun wirkte es massig und schien schon dicht vor ihnen zu liegen. Ganz bestimmt würde sie bald jemand anrufen. Vielleicht waren sie auch schon gesehen und erka
«Langsamer, Allday.»
Bolitho griff nach der Pistole in seinem Gürtel. Sie mußten den Schwimmern Zeit lassen, das Ankertau zu erreichen und unentdeckt an Bord zu klettern. Es ging alles viel zu glatt.