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Völlig klar und ohne Furcht oder Emotion fühlte er: dies war das Ende, der Augenblick war gekommen.

Sein Arm wurde schwerer und schwerer, der Ma

Kraft als er, das bekam er erneut zu spüren, als sich jetzt sein Degengriff an dem des Gegners festhakte. Er hörte Stockdale brüllen, der verzweifelt versuchte, sich zu ihm durchzuschlagen.

Bolithos Instinkt sagte ihm, daß es diesmal keine Hilfe gab. Der Ma

Die Detonation schleuderte ihm die Waffe aus der Hand, aber er sah den Gegner lautlos zusammensinken. Der Schmerz, mit dem die schwere Kugel wie geschmolzenes Blei durch seine Eingeweide fuhr, war wohl selbst zum Schreien zu groß.

Bolitho hob seinen Dolch, um dem Todeskampf des Gegners ein Ende zu bereiten, aber er senkte die Waffe wieder. Es wäre sicher menschlicher gewesen, ihn von seinen Schmerzen zu befreien, aber er brachte es bei einem Wehrlosen nicht fertig.

Im nächsten Augenblick wurde der zweite Torflügel aufgerissen, und durch die Pulverdampfschwaden sah Bolitho die weißen Gürtel und schwach glitzernden Bajonette der eindringenden Marineinfanteristen.

Bis auf ein paar Widerstandsnester war alles vorbei. Eine kleine Gruppe kämpfte noch auf den Palisaden, eine andere versuchte, sich in einem Keller zu verschanzen; sie wurden alle niedergemäht, auch als sie sich ergeben wollten. Die wenigen, die aus den Toren entkommen waren und zum Strand liefen, fielen Pagets zweiter Schützenreihe zum Opfer.

Probyn hinkte durch das Chaos von Toten, Sterbenden und Gefangenen, die flehend die Hände hoben, erka

Dieser nickte, an einen Pfosten gelehnt und Luft in seine schmerzenden Lungen pumpend. Er bemerkte Probyns Hinken und keuchte:»Sind Sie verwundet?»

Probyn erwiderte wütend:»Diese verdammten Idioten mit ihrer Leiter haben mir fast das Bein gebrochen!»

Es klang inmitten von Schmerz und Tod so absurd, daß Bolitho an sich halten mußte, um nicht laut zu lachen; de

D'Esterre trat unter dem Stalldach hervor.»Das Fort ist genommen. Alles vorüber. «Er ließ sich von einem Soldaten seinen Hut reichen, wischte ihn sorgfältig ab und fügte hinzu:»Die Teufel hatten ein Geschütz schon geladen und auf die Mauerkrone gerichtet. We

Rowhurst wartete, bis Bolitho ihn anblickte, und sagte da

Bolitho fragte:»Wo ist Mr. Qui

Rowhurst erwiderte schroff:»Ihm geht's gut, Sir.»

Was bedeutete das? Bolitho sah Paget und weitere Marineinfanteristen durch die offenen Tore kommen und beschloß, nicht nachzuhaken. Noch nicht.

Paget blickte auf die herumhastenden Soldaten und Seeleute und schnauzte:»Wo ist der Kommandant des Forts?»

D'Esterre antwortete:»Er war nicht hier, aber wir haben seinen Stellvertreter.»

«Das genügt«, knurrte Paget.»Führen Sie mich zu seinem Quartier. «Er sah Probyn an.»Ihre Leute sollen ein paar Geschütze auf den Logger richten. We

Probyn tippte an seinen Hut und knurrte säuerlich:»Das würde ihm schlecht bekommen!»

Rowhurst blickte bereits mit fachmä

Der Ma

Plötzlich erschien ein Marineinfanterist, lief über den Hof auf sie zu und ko

Im nächsten Augenblick kam Couzens mit zwei Seeleuten durch das Tor, anscheinend geführt von dem französischen Offizier, der seinen Rock über dem Arm und seinen Dreispitz keß nach hinten geschoben trug, als sei er auf einem Spaziergang.

Couzens erklärte:»Er ra

Der Franzose blickte von Bolitho zu Probyn und sagte gelassen:»Ich bin nicht gera

Probyn starrte ihn wütend an.»Sie stehen unter Arrest, verdammt!»

Der Franzose lächelte liebenswürdig:»Wohl kaum. Ich befehlige dieses Schiff dort und lief hier ein, um zu…«Er hob die Schultern.»Der Grund ist unwichtig.»

Er blickte auf, als einige Seeleute mit Handspaken daran arbeiteten, eins der Geschütze auf den Ankerplatz zu richten. Zum ersten Mal zeigte er Unruhe, ja Furcht.

Probyn sagte:»Soso, unwichtig. Sagen Sie Ihren Leuten, daß sie nicht etwa den Versuch machen, auszulaufen oder das Schiff zu beschädigen. De

«Das glaube ich gern. «Contenay wandte sich an Bolitho und hob die Hände.»Aber auch ich habe meine Befehle, das wissen Sie.»

Bolitho beobachtete ihn, die Nerven zum Zerreißen gespa

Der Franzose runzelte die Stirn.»Logger?«Da

Probyn befahl:»Bleibt hier bei ihm, ich melde es dem Major.»

Bolitho sah Couzens an.»Gut gemacht!

Auch der Franzose musterte ihn lächelnd.»Ja, in der Tat.»

Bolitho sah jetzt, daß die Leichen von den Toren und der Wachstube fortgeräumt wurden. Zwei Gefangene in blau-weißen Uniformen hatten bereits Eimer voll Wasser geholt und schrubbten mit Besen das Blut weg.

Zu dem Franzosen sagte Bolitho leise:»Man wird Sie wegen Ihrer Ladung befragen, M'sieur. Aber das wissen Sie selbst.»

«Ja. Ich bin in offiziellem Auftrag hier. Es gibt kein Gesetz, das mich aufhalten kö

Bolitho entgegnete trocken:»Und Frankreich handelt dabei natürlich völlig selbstlos?»

Sie grinsten sich beide an wie Verschwörer, während Couzens verwirrt zusah, ein wenig seines Ruhmes beraubt.

Zwei Leutnants, dachte Bolitho, von Krieg und Rebellion wie von einer Flutwelle fortgerissen. Es würde ihm schwerfallen, diesen französischen Offizier nicht zu mögen. Er sagte:

«Ich rate Ihnen, nichts zu tun, was Major Paget reizen kö

«Gewiß. «Contenay tippte sich mit dem Finger an die Nase.»Auch Sie haben also solche Offiziere.»

Als Probyn mit einer Eskorte zurückkam, fragte Bolitho:»Wo haben Sie Ihr gutes Englisch gelernt, M'sieur?»

«Ich habe lange Zeit in England gelebt. «Sein Lächeln wurde breiter.»So etwas ka

Probyn schnauzte:»Bringt ihn zu Major Paget. «Er sah zu, wie der Franzose abgeführt wurde, und fügte ärgerlich hinzu:»Sie hätten ihn erschießen sollen, Mr. Couzens, verdammt! Jetzt wird er zweifellos gegen einen unserer Offiziere ausgetauscht. Verdammte Freibeuter, ich würde die ganze Bande aufhängen, ihre und unsre!»

Stockdale rief plötzlich:»Die Flagge, Sir!»

Bolitho blickte zur Rebellenflagge auf, die Paget vernünftige r-weise hatte hissen lassen. Es wäre unklug gewesen, vorzeitig Verdacht zu erregen, sei es nun an Land oder auf See.