Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 52 из 58

„Zieh dich an und komm mit“, brummte der Zwerg.

„Ich schlafe gewöhnlich in der Nacht vor einer Schlacht nicht

nackt.“ Vorsichtig erhob Rod sich, um Gwendylon nicht zu wecken. Zärtlich blickte er zu ihr hinab und drückte einen sanften Kuß auf ihre Wange. Sie murmelte etwas im Schlaf und lächelte.

Rods Züge verhärteten sich, als er Brom folgte, der bereits durch den vormorgendlichen Nebel stapfte und ihm barsch zuwinkte.

„Also, was ist passiert?“ knurrte Rod, als er Brom einholte.

„Sei jetzt still!“ schnaubte der Zwerg und öffnete den Mund nicht mehr, bis sie den Hügel hoch über den Zelten erklommen hatten. Erst da drehte er sich wild zu Rod herum und fuhr ihn an. „Sag es mir endlich! Liebst du sie?“

Verblüfft, aber völlig ruhig sagte Rod: „Du hast mich aufgeweckt, nur um mich das zu fragen?“

„Es ist wichtig für mich!“ do

Rod verschränkte die Arme. „Was, zum Teufel, geht das dich an?“

Brom schaute weg. Seine Kiefer knirschten, und als er endlich sprach, war es, als würde ihm jedes Wort entrissen.

„Sie ist meine Tochter, Rod Gallowglass!“

Er blickte zu Rods entgeistertem Gesicht hoch, und ein spöttischer Zug huschte über seine Miene. „Es fällt dir wohl schwer, das zu glauben, eh?“ Er drehte sich um und blickte über das Tal. Mit der Eri

„Sie war nur eine Küchenmagd in der Burg des Königs, Rod Gallowglass — aber ich liebte sie. Klein war sie, nicht viel mehr als halb so groß wie andere Frauen, und doch einen Kopf größer als ich. Und sterblich, viel zu sterblich.

Und schön war sie, so schön! Auch we

Troll, Elf oder König — nur als Ma

Er seufzte. „Ich liebte sie, Rod Gallowglass, ich liebte nur sie, und wir hatten ein Kind zusammen.“

Sein Gesicht verdunkelte sich. Er faltete die Finger hinter seinem Rücken und starrte finster auf den Boden. „Als sie wußte, daß sie schwanger war, und die Zeit verging und ihr Leib bald so angeschwollen sein würde, daß jeder es erke

Seine Augen glänzten feucht, als er fortfuhr: „Sie starb. Als ihre Tochter zwei Jahre alt war, starb sie an einem Fieber. Wir begruben sie unter einem Baum im Wald. Jedes Jahr besuche ich ihr Grab…“

Er hob den Blick zu Rod. „Aber ich hatte noch das Kind. Doch was sollte ich mit der Kleinen tun? Sie selbst aufziehen und wissen lassen, daß ihr Vater ein knorriger Zwerg ist, und sie so dem Spott der Menschen aussetzen, bis sie mich verabscheute?

Nein, sie wuchs im Wald auf, beschützt von den Elfen. Sie ka

Rod öffnete den Mund, aber Brom wehrte ihn ab. „Sei still! Es war und ist besser so. Und we

Mit steinernem Gesicht musterte Rod ihn, aber er wußte nicht, was er sagen sollte.

„Und deshalb wirst du es mir jetzt sagen!“ Brom stemmte die Fäuste in die Hüften und hob das Ki

„Ja“, antwortete Rod leise. Und da

Brom lächelte säuerlich. „Natürlich nicht!“

Der Himmel färbte sich mit dem ersten Rot des Morgens, und der Nebel löste sich auf, als Rod in das Lager der Bettler ritt, um sie zu wecken. Aber Tuan war schon vor ihm dort. Er schüttelte jeden einzeln wach. Soldaten mit einer Riesenka

Tuan blickte hoch, sah Rod und kam mit ausge streckten Armen und einem breiten Grinsen auf ihn zu. Er schlug ihm auf die Schulter und zerquetschte ihm fast die Hand. Eine tiefe, überströmende Zufriedenheit sprach aus seinen Augen.

„Meinen Dank, Freund Rod“, sagte er. „Wollt Ihr mein Leben?

Ihr dürft es haben! So tief stehe ich in Eurer Schuld!“

Tuan schien im Bettlerlager alles gut im Griff zu haben, also lenkte Rod Gekab zu den Reihen der Hexen. Auch hier war alles in bester Ordnung. Die Körbe mit Gurten standen bereit, und der Morgentrunk wurde ausgeschenkt. Es war ein starkes Getränk, eine Art Teekonzentrat mit ein wenig Weinbrand. Es erfüllte seinen Zweck als Stimulanz, indem es die Hexenkräfte zur höchsten Wirkung brachte.

Die Elfen waren überall im ganzen Lager und verteilten Talismane und Amulette an alle, die sie haben wollten. Hexen oder nicht Hexen, argumentierten die Kleinen, es war nie falsch, sicherzugehen. Die Glücksbringer ko

Für Rod gab es im Augenblick nichts zu tun, also ritt er Gwendylon suchen. Er fand sie inmitten einer Gruppe Hexen, alter Hexen für gramayresche Begriffe, sie waren bestimmt schon alle in den Zwanzigern. Gwendylon schien ihnen etwas zu erklären. Mit ernster Miene kratzte sie mit einem Stock Zeichen in den Boden. Die anderen klebten an ihren Lippen,

als hinge von jeder Silbe ihr Leben ab. Es schien also nicht gerade der richtige Zeitpunkt, sie zu stören So wendete Rod und ritt aus dem Lager hinaus auf das Bredenfeld. Die ersten So

Hufgedröhn erschallte hinter Rod. Er drehte sich um. Ein Page kam über die Wiese auf ihn zugaloppiert. „Ihr müßt zur Königin kommen, Meister Gallowglass!“ rief er atemlos. „Lord O'Berin und die Lords Loguire sind bereits bei ihr!“ Der Kriegsrat war schnell vorbei. Er war nichts weiter als eine kurze Summierung bereits besprochener Pläne, ein kurzes Gebet, und die Erklärung Catherines, doch nicht mit ihren Soldaten zum Sturm zu reiten. Rod war aufgefallen, daß sie während der ganzen Sitzung, so paradox es auch klang, gestanden hatte.

Und da

Als Tuan sich in den Sattel schwang, hielt Catherine ihn mit einer Hand auf seinem Knie zurück. Rod sah, daß sie ein Stück Seidenschleier um Tuans Oberarm band. Da

flehend die Hände zu ihm. Tuan griff nach ihnen, drückte sie an die Lippen, da