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„Oh! Wen beten sie vor diesem Altar an?“ fragte Rod. „Anbeten?“ Der Geist hob den Kopf. „Mir dünkt, sie opfern sich selbst, de
„Nein!“ Der kreischende Schrei drohte Rods Trommelfell zu durchlöchern. Der Geist pulsierte schwankend. „Es würde mich zerstören, Ma
„Verzeiht, Lord Loguire, ich hatte nicht daran gedacht. Ich werde meine Fackel nicht entzünden, doch da
„Vorsicht, Ma
Rod betastete das Metall, das im gespenstischen Schimmern des Geistes schwach leuchtete, bis er glaubte, die Umrisse einer Tür, oder vielmehr einer Türöffnung erreicht zu haben.
„Was liegt dahinter, Mylord?“ erkundigte er sich. „Ein Sarg“, stöhnte der Geist. „Ein metallener Sarg ohne Deckel, der aufrecht steht. Ihr müßt seine offene Seite betastet haben.“
Rod fragte sich, was geschehen würde, we
„Mein Lord Loguire“, wisperte er. „Bitte kommt nahe zu mir, ich brauche Licht.“
Der Geist schwebte dicht neben ihn. In seinem Schimmern erka
„Weshalb zittert Ihr, Ma
„Es ist kalt“, murmelte Rod, „und ich fürchte, ich muß Eure Meinung über dieses — Ding teilen. Ich weiß nicht, was es ist, aber es gefällt mir nicht. Es wird das beste sein, ich spreche vorsichtshalber eine Beschwörung dagegen. Also, denkt Euch nichts dabei, we
Der Geist runzelte verwirrt die Stirn, als sich Rod im Dialekt des galaktischen Raummatrosen an seinen Roboter wandte.
„Gekab? Hast du mitgehört?“ „Natürlich, Rod.“
„Da
„Es ergibt keine exakte Analyse, die Vermutung liegt jedoch nah, daß es sich bei diesem Artefakt um einen Apparat für Zeitreisen handelt.“
„Eine Zeitmaschine!“ Rod pfiff durch die Zähne. „Da
„Rod, ich mußte Sie schon des öfteren warnen, unbewiesenen Hypothesen zu großes Gewicht beizumessen.“
„Keine Angst, Gekab. Ich finde den Gedanken nur faszinierend.“
„Welche Art von Hexerei ist das, Ma
Rod zuckte die Schultern. „Sie ist mir unbeka
„Was werdet Ihr da
Mit einem schwachen Grinsen antwortete Rod: „Schlafen. Und nachdenken über das, was ich gesehen habe.“ „Und wa
„We
Loguire zog finster die kaum sichtbaren Brauen zusammen. Er schien um ein Vielfaches zu wachsen, und seine Stimme klang wie Do
„Schwört jetzt auf den Griff meines Schwertes, daß Ihr nicht ruhen werdet, bis dieses Land von Korruption befreit ist; daß Ihr diesen Altar des Bösen mit all seinen Anbetern exorzieren werdet, und mehr noch, daß Ihr diese Insel von Gramayre bis zu Eurem Tod in der Stunde seiner Gefahr nicht im Stich lassen werdet.“
Rods Ki
Die Härchen stellten sich ihm am Nacken auf.
„Mein Lord, das ist nicht notwendig. Ich liebe diese Insel Gramayre und würde nie…“
„Legt Eure Hand auf den Griff des Schwertes schwört!“ Die Stimme klang streng und unerbittlich.
Rod erschrak und zuckte zurück, de
„Schwört!“ do
Rod starrte auf den schimmernden Griff und das strenge Gesicht. Fast gegen seinen Willen trat er wieder heran und beobachtete wie seine Hand sich um den Griff legte, aber er spürte nichts, kein Eisen zwischen den Fingern, nur eisige Luft.
„Jetzt leistet Euren Eid auf mich und die Meinen!“
Na gut, dachte Rod. Es sind ja nur Worte, und schließlich bin ich Agnostiker. „Ich schwöre“, sagte er und mußte sich zu diesen Worten zwingen. Da
Der Geist runzelte die Stirn. „Ein sehr merkwürdiger Eid“, brummte er. „Aber tief in meinem Herzen zweifle ich nicht an Eurer Redlichkeit, und der Schwur ist bindend.“ Das unstoffliche Schwert glitt in seine Scheide zurück. Horatio drehte sich um. „Folgt mir jetzt und ich werde Euch zu den Räumen i
Rod drückte auf die Steine, bis der Geist nickte, da
„Geht jetzt Euren Pflichten nach. Und seid gewarnt: solltet Ihr je Euren Eid vergessen, so wird der Herzog von Loguire Euch jede Nacht im Bett erscheinen, bis die Furcht Euch überma
Jetzt stand die Tür zur Dachkammer offen, und Toms Schnarchen drang heraus. Rod nahm sich eine Fackel aus der Halterung vor der Tür und leuchtete vorsichtig hinein. Es war, wie er es erwartet hatte. An Toms mächtiger Brust ruhte ein blonder Kopf. Er betrachtete ihn näher. Nein, es war zweifellos nicht die Magd, die ihm den Trunk gereicht und sich erboten hatte, sein Bett zu wärmen. Erstaunlich, daß sie da
Er steckte die Fackel in die Halterung zurück und ließ sich unzeremoniell auf den Heuhaufen fallen, der als Bett diente.
Und schon griff der Schlaf nach ihm.
„Ma
Rod stand auf und warf einen schnellen Blick auf Tom und die
junge Frau. Sie drückte sich mit vor Grauen verzerrtem Gesicht an Tom, der dem Geist herausfordernd (we
Erst da