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In der Zwischenzeit hatten die Rankenfüßer den Vogel gelähmt und in die Form eines Überschallgleiters gebracht, seine Klauen entfernt, um ihn aerodynamisch zu verbessern, und ihm irgendwelche Absonderungen injiziert, um den Verwesungsprozeß zum Stillstand zu bringen. Die ›Crew‹ hatte da

Als der Antriebskegel, der aus Millionen von Insekten bestand, von denen mehrere hunderttausend die intelligenten Kontrolleure darstellten, erst einmal in Position gebracht worden war, setzte sofort die Zündung ein.

Das war von den Rankenfüßern sehr gleichmäßig und sanft bewerkstelligt worden, um die sich verjüngende Kegelspitze nicht an der Stelle zu zerquetschen oder zu zerbrechen, wo sie am Vogel befestigt war. Die Bombardierkäfer ko

„… ich weiß nicht, wie sie den Vogel für den Wiedereintritt in die Atmosphäre eines anderen Planeten in die richtige Position bringen wollten“, fuhr Conway mit Bewunderung fort, „doch die atmosphärische Erhitzung war als Auslöser des organischen Schmelzvorgangs beabsichtigt, sobald der Gleiter genügend abgebremst worden war. Das hätte den Rankenfüßern nämlich ermöglicht, sich von dem Vogel zu befreien und mit eigener Flügelkraft auf die Oberfläche zu fliegen. In meiner Eile, den Überzug zu entfernen, hab ich einem großen Bereich des vorderen Teils Hitze zugeführt, was praktisch die Wiedereintrittsbedingungen simuliert hat, und deshalb…“

„Ja, ja“, unterbrach ihn O'Mara gereizt. „Eine meisterliche Anwendung medizinischer Schlußfolgerungen, und ansonsten hatten Sie nichts als verdammtes Glück! Und wie ich Sie ke

Oder gibt es vielleicht noch etwas anderes, das Sie von mir wollen?“

Conway nickte. „Bre

O'Mara öffnete den Mund und sah so aus, als würde er einen Bombardierkäfer nachahmen wollen. Doch bevor der Chefpsychologe etwas sagen ko

Das Monitorkorps ka

Schließlich handelt es sich bei diesen Wesen nicht um Patienten, sondern um Kolonisten.“

ZWEITER TEIL

Eine ansteckende Krankheit Chefarzt Conway wand sich in einem Möbelstück, das eigentlich für das körperliche Wohlbefinden eines sechsbeinigen Melfaners mit Ektoskelett konstruiert worden war, in eine nicht ganz so unbequeme Sitzposition und sagte in gekränktem Ton: „Nach zwölf Jahren medizinischer und chirurgischer Erfahrung im größten Hospital der Föderation verspricht man sich von der nächstfolgenden logischen Stufe auf der Beförderungsleiter doch wohl etwas mehr als… als zum Fahrer eines Ambulanzschiffs erna

Die andere vier Wesen, die zusammen mit ihm im Büro des Chefpsychologen warteten, zeigten zunächst keinerlei Reaktion. Dr. Prilicla klammerte sich schweigend an die Decke — seine bevorzugte Position, we

„Man wird Ihnen aber nicht gestatten, das Ambulanzschiff zu fliegen, Doktor“, sagte er ernst.

Es war offensichtlich, daß Major Fletcher immer noch stolz auf die funkelnden Abzeichen eines Schiffskommandanten war, die seit neuestem die Ärmel seiner Monitoruniform schmückten, und sich bereits jetzt um das Wohlergehen des Schiffs sorgte, auf dem er in Kürze das Kommando haben würde. Conway eri

„Also wirst du nicht einmal zum Fahrer eines Ambulanzschiffs befördert“, bemerkte Murchison lachend.

Naydrad beteiligte sich am Gespräch mit einer Reihe wimmernder und pfeifender Geräusche, die übersetzt lauteten: „Erwarten Sie etwa in einer Einrichtung wie dem Orbit Hospital so etwas wie Logik, Doktor?“

Conway antwortete nicht. Er dachte daran, daß über die Gerüchteküche des Hospitals, die einen normalerweise zuverlässigen Herd hatte, bereits seit Tagen die Neuigkeit verbreitet worden war, ein Chefarzt, nämlich Conway selbst, würde bald dauerhaft einem Ambulanzschiff zugeteilt.

An der Decke bega

„Bitte regen Sie sich wegen dieser Geschichte doch nicht u

Wie Conway wußte, war Prilicla jedoch nicht abgeneigt zu lügen, we

Er tat das allerdings nicht, we

„Und wie kommen Sie darauf, Doktor?“ fragte Conway. „Sie haben das Wort ›wahrscheinlich‹ und nicht ›möglich‹ verwandt. Haben Sie irgendwelche Insiderinformationen?“

„Das stimmt allerdings, mein Freund“, antwortete der Cinrussker. „Ich hab eine emotionale Strahlungsquelle geortet, die vor einigen Minuten das Vorzimmer betreten hat. Sie entspringt den Gefühlen unseres Chefpsychologen und strahlt Entschlossenheit mit einer Art gedämpfter Besorgnis aus, wie sie bei Wesen typisch ist, auf denen Verantwortung lastet. Ich ka

Conway lächelte und entgegnete: „Danke, Doktor. Jetzt fühle ich mich schon wesentlich besser.“

„Ich weiß“, antwortete Prilicla.

„Und ich hab das Gefühl, daß eine solche Debatte über die Gefühle des Wesens O'Mara an eine Verletzung des medizinischen Berufsethos grenzt“, sagte Schwester Naydrad. „Emotionale Ausstrahlung ist zweifellos so etwas wie eine vertrauliche Mitteilung und sollte nicht auf diese Weise verbreitet werden.“